CES 2013: Android-Smartphone Sony Xperia Z im Hands-on


Wie bereits angekündigt  hat Sony auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas sein neues Android-Flaggschiff Xperia Z präsentiert. Die Highlights des Gerätes sind ein kratzfestes 5-Zoll-Full-HD-Display, ein verbauter Quad-Core-Prozessor, eine 13-Megapixel-Kamera, LTE und ein gegen Schmutz und Wasser geschütztes Gehäuse. Unsere amerikanischen Kollegen hatten das Xperia Z schon in der Hand.

Das neue Flaggschiff-Smartphone misst 13,9 mal 7,1 mal 0,8 Zentimeter und ist damit ähnlich groß wie das Xperia T, aber nochmals um ein paar Millimeter dünner. Mit einem Gewicht von 146 Gramm wiegt es nicht viel mehr als sein Vorgänger. Die Rückseite des Xperia Z ist nicht mehr wie beim T leicht nach innen geschwungen, sondern durchgehend eben. Zudem ist auch sie (ähnlich wie beim Nexus 4) aus Glas gefertigt. Auch der Rahmen weist Glas-Elemente auf und lässt das Xperia Z insgesamt recht edel wirken. Die Kanten des Gehäuses sind auf der Rückseite wenig abgerundet und eher scharfkantig. Zur Demonstration des wasserresistenten Gehäuses hat Sony ein Gefäß mit Wasser aufgestellt und das Xperia Z direkt untergehen lassen. Kurz abgewischt und schon ist es wieder voll einsatzfähig. Damit ist es eines der wenigen Smartphones dem Wasser und Schmutz nichts anhaben können.

Das Full-HD-Display des Xperia Z verfügt über eine Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel und eine Pixeldichte von 443 ppi. Im Vergleich: Die Anzeige des Xperia T zählte sich mit einer Pixeldichte von 323 ppi schon zu den schärfsten Displays am Markt und befand sich auf Augenhöhe mit dem Retina-Displays des iPhone 5. Das Display ist also nochmals deutlich schärfer geworden. Daneben kommt eine mobile Version der von Sony-Fernsehern bekannten Bravia-Technik zum Einsatz, die für eine noch schärfere Darstellung sorgen soll. Sony setzt auch beim Xperia Z weiterhin auf TFT-Anzeigen. Wie beim Vorgänger spricht das für einen eher eingeschränkten Blickwinkel. Das Display nennt Sony übrigens offiziell “TFT HD Reality Display with Sony Mobile BRAVIA Engine 2”. Die Helligkeit der Anzeige weist bis zu 500 Candela pro Quadratmeter auf.

Für ordentlich Power sorgt der Quad-Core-Prozessor S4 Pro von Snapdragon mit Adreno-320-GPU, der beispielsweise auch in Googles Nexus 4 zum Einsatz kommt. Er ist mit 1,5 GHz getaktet und kann auf 2 GByte Arbeitsspeicher zugreifen. Der interne Speicher ist 16 GByte groß (rund 12 GByte frei verfügbar) und lässt sich mittels microSD-Karte um bis zu 64 GByte erweitern.

Die 13-Megapixel-Kamera mit 16-fachem Digitalzoom, Autofokus und LED-Blitz nutzt mit dem Sensor Exmor RS Technik aus Sonys Digitalkameras. Mit ihm sind auch High-Dynamic-Range-Aufnahmen (HDR) zur detailreichen Wiedergabe großer Helligkeitsunterschiede möglich, etwa bei starkem Gegenlicht. Dank Schnellstartfunktion dauert es aus dem Standby bis zum fertigen Foto nur eine Sekunde. Die Videoaufzeichnung kann mit bis zu 1080p erfolgen. Für Videotelefonie steht zusätzlich eine frontseitige 2-Megapixel-Webcam zur Verfügung.

Außer LTE unterstützt das Quad-Band-Smartphone auch GSM, GPRS, EDGE und UMTS mit HSPA+. WLAN, Bluetooth 4.0, NFC, aGPS und DLNA sind ebenfalls an Bord. Eine MHL-Schnittstelle erlaubt das Streamen von Multimedia-Inhalten an einen kompatiblen Fernseher. In Kombination mit den neuesten Sony-TVs ist dies mittels der Funktion “One Touch” auch über NFC möglich. Dank NFC-Unterstützung streamt das Xperia Z auch Musik an Sonys ebenfalls vorgestellten Tischlautsprecher.

Als Betriebssystem kommt Android 4.1 Jelly Bean zum Einsatz, mit Update-Option auf Version 4.2. Nutzer haben auch Zugriff auf das Sony Entertainment Network mit Diensten für Musik, Foto und Video.

Die Laufzeit des 2330-mAh-Akkus gibt der Hersteller im UMTS-Betrieb mit bis zu 11 Stunden Gesprächsdauer und maximal 530 Stunden Standby an. Bei aktiviertem LTE sinkt die Standby-Zeit auf 510 Stunden.

Das Xperia Z wird voraussichtlich im Lauf des ersten Quartals in den Farben Schwarz, Weiß und Lila erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 649 Euro ohne Vertrag. Im Lieferumfang sind ein Ladegerät, ein Micro-USB-Kabel und das Stereo-Headset MH-EX300AP enthalten.

Zusammen mit dem Xperia Z hat Sony auch das etwas kleinere Xperia ZL vorgestellt. Die technischen Daten sind weitgehend identisch, allerdings ist das Xperia ZL etwas dicker und nicht gegen Wasser geschützt. Zudem ist die Rückseite des ZL nicht aus Glas, sondern aus geriffeltem Kunststoff. Die Kanten sind hier abgerundet.

[Fotos: CNET]

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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