Acer Aspire S7 im Test: hochwertiges 13-Zoll-Ultrabook mit Windows 8 und Touchscreen

Konnektivität und Performance

Bei einem so kleinen Notebook ist es unvermeidlich, dass einige Features unters Messer kommen oder Kompromisse eingegangen werden. In diesem Fall ist es der Videoausgang, der aus einem einzelnen Micro-HDMI-Port besteht. Egal ob man das Signal an ein HDMI- oder an ein VGA-Gerät schickt – man braucht einen Adapter, um ihn nutzen zu können. Davon abgesehen bekommt man zwei USB-3.0-Ports und einen Slot für SD-Speicherkarten, was das Aspire S7 in Sachen Konnektivität zu einem passablen, aber ganz sicher nicht besonders beeindruckenden Notebook macht.

Unser Testgerät ist mit dem Intel-Prozessor Core i7-3517U, 4 GByte Arbeitsspeicher und einer 256 GByte großen SSD bestückt. Wer weniger Geld ausgeben will, bekommt das 13-Zoll-Modell – es gibt übrigens auch ein 11-Zoll-Modell – auch mit Core-i5-CPU und einer 128 GByte großen SSD. Aber unabhängig von der Bestückung ist das Acer Aspire S7 im Vergleich zu anderen Notebooks mit vergleichbaren Spezifikationen ein teures Gerät.

 

Sagten wir schon, dass das 13,3-zöllige Acer Aspire S7 superflach ist…?

In unseren Benchmark-Tests platziert sich das Aspire S7 mit seinem Core i7 im Spitzenfeld der Windows-8-Notebooks. In einigen Bereich ist es aber dennoch kaum schneller als ähnliche Systeme, die nur einen Core-i5-Prozessor an Bord haben. Im Alltagsgebrauch funktionierte das S7 so gut wie das Vorserienmodell, das wir bereits vor einiger Zeit in der Hand hatten, und präsentierte sich dabei selbst bei Benutzung des Touchscreens als schnelles und reaktionsfreudiges Notebook. Es bietet auf jeden Fall mehr Leistung, als die allermeisten Anwender brauchen werden – und selbst die Core-i5-Version sollte für das Surfen im Web, soziale Medien, Office-Produktivität und HD-Video-Playback mehr als ausreichen.

Einige haben sich darüber beschwert, dass Windows 8 nicht ideal zum Spielen von Games geeignet ist. Damit könnten sie durchaus recht haben, aber wir konnten zumindest Steam problemlos installieren, ausführen und so Cyll of Duty: Modern Warfare 3 spielen – natürlich nur mit stark abgesenkten Grafikoptionen. Aber das liegt nicht an Windows 8, sondern an Intels integrierter HD-4000-Grafik, die das S7 als echten Gaming-Rechner disqualifiziert. Interessant dürfte dagegen sein, wann – und wie – der Touchscreen der Windows-8-Notebooks für Casual-Games genutzt werden wird.

Mit starken Komponenten in einem so schlanken Gehäuse werden viele User keine überragenden Akkulaufzeiten erwarten. Dennoch hat die aktuelle Generation von Intels Prozessoren der Core-i-Serie allen möglichen ultradünnen Notebooks beeindruckende Laufzeiten ermöglicht – und ein 13,3-zölliges Notebook mit kurzer Akkulaufzeit ist heutzutage eher die Ausnahme als die Regel. Das Acer Aspire S7 ist aber selbst nach diesen Standards beeindruckend: In unserem Video-Playback-Test kommt es auf sechs Stunden und 26 Minuten – mehr als viele andere Highend-Notebooks, aber immer noch weniger als das neue 13-zöllige MacBook Pro mit Retina-Display.

Fazit

Viele Windows-8-Notebooks ähneln sich leider ziemlich und kopieren schamlos voneinander, während andere übermäßig komplizierte Convertible-Geräte sind, die man drehen, verwinden und kippen muss. Das Acer Aspire S7 liegt preislich zwar außerhalb der komfortablen Reichweite vieler Notebookkäufer, aber es sieht klasse aus, läuft gut und – das ist am wichtigsten – ist ein exzellenter Beweis dafür, dass sowohl Windows 8 als auch Touchscreen-Notebooks gut funktionieren können.

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