CES 2013: Razer Edge – Tablet, Spielekonsole und Handheld mit Windows 8 im Hands-on

razertablet_hRazer hat auf der CES ein Windows-8-Tablet vorgestellt, das zugleich als Notebook, Spielekonsole und Handheld genutzt werden kann. Das Razer Edge sieht zwar aus wie ein übliches Tablet, aber unter der Haube werkelt die Hardware eines leistungsfähigen Ultrabooks für Gamer.

Razer hat das Tablet schon letztes Jahr auf der Elektronikmesse in Las Vegas unter dem Namen “Project Fiona” angekündigt und im Laufe des Jahres fleißig Feedback von Zockern zur möglichen Hardware-Ausstattung des Gerätes eingeholt.

Herausgekommen ist ein Windows-8-Tablet für Hardcore-Zocker mit einem 10,1 Zoll großen IPS-LC-Touchdisplay mit einer Auflösung von 1366 mal 768 Pixel, einem Dual-Core-Prozessor der Intel-Core-i-Serie und einer Grafikkarte von Nvidia.

Das Razer Edge wird es in zwei Ausführungen geben. Die Basis-Variante ist mit Intels Zweikern-Prozessor Core i5 mit 1.7 GHz (Turbo 2.6 GHz) Taktrate, vier GByte DDR3-RAM (zwei mal zwei GByte 1600MHz),  Nvidias GT 640M LE-Grafikkarte in der 1-GByte-Variante sowie einer 64 GByte großen SATA-III-SSD ausgestattet.

Die Pro-Ausführung ist mit Intels Core i7-Prozessor mit 1.9 GHz (Turbo 3,0 GHz) Taktrate, acht GByte DDR3-RAM (zwei mal vier GByte 1600MHz), derselben Grafikkarte in der 2-GByte-Version sowie einer 128 oder 256 GByte großen SATA-III-SSD ausgerüstet.

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Beide Varianten verfügen über WLAN nach den Standards 802.11b/g/n samt BackTrack 4, USB 3.0, HDMI, Dolby Home Theater v4, Stereo-Lautsprecher, einen Kopfhöreranschluss, eine 2-Megapixel-Frontkamera und ein Mikrofon.

Das Tablet kostet in der Basis-Version 999,99 Dollar, in der Pro-Variante 1,299,99 Dollar. Kunden aus den USA sollen das Gerät noch im ersten Quartal 2013 erstehen können. Zu einem Marktstart in Europa gibt es derzeit leider noch keine Informationen.

Wirklich interessant wird das Razer Edge jedoch erst durch das Zubehör. Der Gamepad-Controller macht aus dem Tablet ein portables Handheld. Das Gehäuse, in dass das Tabelt einfach eingesetzt wird, ist mit insgesamt acht Tasten und zwei Analogsticks ausgestattet. Diese sitzen auf zwei seitlich angeordneten, ergonomisch geformten Griffen. Force-Feedback unterstützt beim mobilen Zocken das Spielerlebnis.

Das Tastatur-Dock macht das Razer Edge zum Gaming-Notebook. Wie auch das Gamepad-Gehäuse bietet das Tastatur-Dock einen Einschub für einen zusätzlichen Akku. Das 40-Watt-Akku-Pack soll das Tabelt dann für bis zu vier Stunden im Spielbetrieb und bis zu acht Stunden bei normaler Nutzung mit Strom versorgen. Ohne zusätzlichen Akku gibt Razer eine Spieldauer von einer Stunde und eine Nutzungsdauer von zwei Stunden an. Zudem verbessert das Dock die Sound-Ausgabe der Standard-Lautsprecher.

Daneben bietet Razer einen Ständer an, der das Tablet in eine stationäre Spielekonsole verwandelt. Der Standfuß ist mit drei USB-2.0-Ports und einem HDMI-Anschluss ausgestattet und lässt sich beispielsweise mit dem Fernseher oder einem größeren Monitor verbinden. Zudem beitet Razer Xbox-ähnliche Controller an, die es Spielern erlaubt, gleichzeitig im Split-Screen-Modus an dem Gerät zu zocken. Das Bild gibt das Edge-Tablet mit einer Auflösung von 720p an den TV aus.

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Das Zubehör müssen Zocker allerdings separat hinzukaufen. Der Ständer für den stationären Einsatz kostet 99,99 Dollar, der Gamepad-Controller 249,99 Dollar und das Tastatur-Dock 199,99 Dollar. Im Gegensatz zur den anderen Komponenten soll die Tastatur-Erweiterung erst im dritten Quartal des Jahres erhältlich sein.

Unsere amerikanischen Kollegen hatten auf der CES die Möglichkeit, das Razer Edge in all seinen möglichen Variationen auszuprobieren und sind im Großen und Ganzen begeistert. Folgendes Video zeigt deren Eindrücke von einem ersten Hands-on.

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