HTC One X+ im Test: Spitzen-Smartphone mit verbesserter Ausstattung

Das HTC One X+ kommt mit einem 4,7 Zoll großen HD-Display, einem Quad-Core-Prozessor, einer 8-Megapixel-Kamera und Android 4.1.1 Jelly Bean als Betriebssystem. Wir haben das Gerät genauer unter die Lupe genommen.

Das HTC One X war eines der ersten Smartphones mit Quad-Core-Prozessor, das in Deutschland verfügbar war. Es zählte sich definitiv zu den Spitzen-Smartphones, hatte jedoch auch kleine Schwächen. Diese bügelte HTC mit dem Nachfolgemodell, dem One X+ aus.

Design

Mit den Maßen von rund 13,4 mal 7,0 mal 9,0 Zentimeter ist das HTC One X+ genau so groß, breit und “dünn” wie sein Vorgänger. Das Unibody-Gehäuse ist immer noch aus dem Kunststoff Polycarbonat gefertigt. HTC hat das Gerät wie die graue Ausführung des One X komplett in eine edle Softtouch-Oberfläche gehüllt, die matt und griffig ist. Sie gefällt uns sogar noch besser als damals beim HTC Desire. Damit liegt das One X+ richtig gut in der Hand und fühlt sich wesentlich besser an. Außerdem hat HTC das Beats-Audio-Logo auf der Rückseite rot eingefärbt sowie die Kamera mit einem roten Ring verziert. Auch die Tasten leuchten jetzt in Rot. Das Plus-Modell gibt es zudem nur in Schwarz. Ansonsten sind beide Smartphones identisch. Der Ein-/Ausschalter, die Soft-Key-Buttons, die Tasten zur Lautstärkeregelung sowie microUSB-Anschluss, Kamera, Lautsprecher, Kopfhörerbuchse und SIM-Karten-Einschub sind exakt an der gleichen Stelle verbaut. Mit 135 Gramm wiegt das HTC One X+ minimal mehr als sein Vorgänger.

Die Front ziert wie beim One X ein 4,7 Zoll großes Super-LCD-2-HD-Display mit einer Auflösung 1280 mal 720 Pixel, das ebenso hell und kontrastreich ist. Mit einer Pixeldichte von 312 ppi ist es zwar nicht das schärfste Display am Markt, stellt aber dennoch alle Inhalte sehr scharf dar. Zudem gibt es dank der IPS-LCD-Technologie alle Farben unter jeglichen Blickwinkeln unverfälscht wieder und macht die Anzeige insgesamt sehr gut ablesbar. Geschützt ist das Display mit Cornings Gorilla-Glas 2.

Ausstattung

Die Hardware-Ausstattung des One X+ hat HTC an einigen Knackpunkten verbessert. Anstatt eines 1.5-GHz-Prozessors werkelt bei der Plus-Ausführung ein 1.7 GHz starker Quad-Core-Prozessor mit Nvidia-Tegra-3-Chip. Der Arbeitsspeicher bleibt zwar unverändert bei einem GByte, aber insgesamt ist das Gerät einen Tick schneller geworden. Im AnTuTu Benchmarks schnitt das One X+ im Vergleich zum Vorgänger rund 15 Prozent besser ab.

Weiterhin hat HTC den Speicher des One X+ aufgestockt. Das neue Modell ist jetzt wahlweise auch mit 64 GByte internem Speicher erhältlich. Zum Vergleich: das zum Mobile World Congress im Februar 2012 vorgestellte Vorgänger-Modell ist mit maximal 32 GByte Speicher ausgestattet. Damit sollte das One X+ genügend Speicherkapazität bieten, um über den fehlenden microSD-Karten-Slot hinwegsehen zu können.

Betriebssystem

Das HTC One X+ ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger, der noch mit Android 4.0 Ice Cream Sandwich ausgeliefert wurde, mit der aktuelleren Version 4.1.1 Jelly Bean ausgestattet. Das erweitert das One X+ um Funktionen wie Google Now, dynamische und skalierbare Widgets oder verbesserte Benachrichtigungen. Zudem kommt HTCs eigene Oberfläche Sense in der neueren Version 4+ zum Einsatz. Die aktuellere Oberfläche läuft flüssiger und bringt beispielsweise einen Energiesparmodus sowie ein paar Verbesserungen für die Kamera mit . Praktisch ist zudem die Möglichkeit, selten verwendete System-Anwendungen bei Bedarf im App-Menü auszublenden oder alle Homescreens ohne Unterbrechung durch wechseln zu können. Mittlerweile ist dieser Vorsprung allerdings dahin, denn Android 4.1.1 Jelly Bean samt aktuellerer Sense-Oberfläche gibt es auch schon für den Vorgänger, womit er auf demselben Software-Stand ist. Das Update für das One X+ auf Android 4.2 lässt leider noch auf sich warten. Bekannt ist nur, dass es noch im Jahr 2013 verfügbar sein soll. Ob es auch für das One X eine Aktualisierung auf die neueste Jelly-Bean-Version geben wird, ist derzeit noch ungewiss.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu HTC One X+ im Test: Spitzen-Smartphone mit verbesserter Ausstattung

  • Am 15. Januar 2013 um 07:46 von Mw3

    Netter Artikel, aber 2 kleine Fehler sind drin:
    1. 9,0 cm sind nicht wirklich dünn
    2. Der Bildschirm lässt sich nicht auf Grund der LCD Technik aus allen Blickwinkeln betrachten sondern weil es ein IPS LCD ist ;)

    • Am 15. Januar 2013 um 11:23 von Christian Schartel

      Hallo,

      vielen Dank für den Hinweis. Das ist natürlich korrekt. Ich habe den Artikel entsprechend angepasst.

      Beste Grüße,
      Christian Schartel, CNET.de

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