Apple veröffentlicht iOS 6.1: Optimierung des LTE-Supports und der Zusammenarbeit mit iTunes Match

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Apple hat mit iOS 6.1 eine neue Version seines Betriebssystems für das iPhone, das iPad und den iPod Touch zum Download freigegeben. Das Update lässt sich ab dem iPhone 3GS, dem iPad 2 und dem iPod Touch der vierten Generation über die Geräteeinstellungen unter dem Punkt Allgemein, Softwareaktualisierung installieren.

Die großen Neuerungen der Version 6.1 sind eine verbesserte LTE-Unterstützung und Zusammenarbeit mit iTunes Match sowie die Möglichkeit, seine Apple Ad-ID zurückzusetzen.

Nach der Installation des Updates unterstützt das iPhone 5 die LTE-Netze von 36 weiteren Mobilfunkanbietern. Beim iPad kommen 23 neue Provider hinzu. Allerdings profitieren davon nur Apple-Nutzer aus Dänemark, Finnland, Italien, der Schweiz und in einigen Ländern des Nahen Osten. In Deutschland unterstützt das iPhone und iPad mit iOS 6.1 weiterhin nur den Frequenzbereich um 1.800 MHz der Deutschen Telekom.

Nutzer von iTunes Match haben nun wieder die Möglichkeit, einzelne Songs von der iCloud herunterladen. Diese Funktion hatte Apple stillschweigend mit einem früheren Softwareupdate entfernt. Bisher mussten Nutzer auf das Herunterladen von ganzen Alben oder Playlist ausweichen.

Außerdem lässt sich unter iOS 6.1 ab sofort Apples Ad-ID mit einem Fingertipp zurücksetzen. Die Ad-ID hatte Apple mit iOS 6 eingeführt. Sie diente zur Identifikation der Nutzer, um ihnen personalisierte Werbung anzeigen zu können. Die Funktion zum Zurücksetzen der Ad-ID findet sich in den Einstellungen unter dem Punkt Allgemein, Info und Werbung.

Weitere Änderungen betreffen Apples Passbook-Software, die Kartenanwendung Maps, den Browser Safari und die Wiedergabesteuerung für den Sperrbildschirm. Eine weitere neue Funktion steht ausschließlich Nutzern in den USA zur Verfügung. Sie können per Sprachassistent Siri über den Ticket-Service Fandango Kinokarten kaufen.

Darüber hinaus schließt Apple mit iOS 6.1 insgesamt 27 Sicherheitslücken. Sie stecken überwiegend in der Browser-Engine WebKit. Ein Angreifer könnte mithilfe einer speziell gestalteten Website einen Absturz der Anwendung auslösen und anschließend Schadcode einschleusen sowie ausführen. Zwei der Schwachstellen erlauben auch Cross-Site-Scripting. Weitere Anfälligkeiten stecken im Kernel sowie in den Komponenten WLAN, StoreKit und Identity Services.

[Mit Material von Stefan Beiersmann, CNET.de]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
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