Xbox 720: Hardware-Details, verbesserte Sprachsteuerung, Onlineverbindung und weitere Gerüchte

Die neue Xbox (Spitzname: Durango) soll noch Ende dieses Jahres erscheinen. Über welche Hardware der Xbox-360-Nachfolger verfügt und mit welchen neuen Funktionen die Konsole ausgestattet sein wird, darüber kann bisher nur spekuliert werden.

Neuesten Gerüchten der Webseite VGleaks zufolge soll die Xbox 720 oder auch Xbox Next mit einem Achtkern-Prozessor mit einer Taktrate von 1,6 GHz, einer 800-MHz-Grafikeinheit, 8 GByte DDR3-RAM und einem Blu-ray-Laufwerk ausgestattet sein, das 50 GByte große Disks liest.

Die Webseite Edge will zudem von einer Quelle erfahren haben, dass die Microsoft-Konsole eine Internetverbindung für ihren Betrieb benötigt und in Kombination mit Aktivierungscodes das Zocken von gebrauchten Spielen unterbinden wird. Diese Codes sollen nur einmalig verwendbar sein und damit Spiele nur auf dem registrierten Gerät funktionieren. Ob Microsoft das tatsächlich so handhaben will, wird von einigen Analysten in einem Bericht der Webseite GameSpot allerdings stark bezweifelt. Es wird zwar nicht ganz ausgeschlossen, die einschlägige Meinung der Experten ist aber, dass zumindest physische Disks weiterhin auf mehreren Geräten verwendet werden können.

Dass die Xbox 720 eine ständige Onlineverbindung benötigt, könnte plausibel sein. Laut einem Artikel der Webseite The Verge könnte die zukünftige Xbox-Konsole eine verbesserte Sprachsteuerung mitbringen, die ähnlich wie Apples virtueller Assistent Siri funktioniert. Vermutet wird, dass sich die Xbox dank dieser Funktion beispielsweise per Sprachbefehl einschalten lässt, Sprache in Text umwandeln kann und auch auf natürliche Sprachkommandos reagiert. Sprachsteuerungen wie Siri wickeln die Spracherkennung und Verarbeitung der Anfragen allerdings in der Cloud ab und funktionieren daher nur mit bestehender Verbindung zum Internet. Eine Onlineverbindung wäre damit vorausgesetzt.

Erwartet wird weiterhin, dass Microsoft den im Jahr 2011 übernommenen VoIP-Dienst Skype in die Konsole integriert. Außerdem soll Microsoft an der Bewegungssteuerung Kinect arbeiten. Darüber wurde schon im Jahre 2010 spekuliert. Die damals durchgesickerten Dokumente wiesen auf zwei Kameras und verbesserte Sensoren hin, die eine weitaus sensiblere Wahrnehmung der Umgebung erlauben. Das soll sogar so weit gehen, dass die neue Kinect-Steuerung mehrere Personen gleichzeitig verfolgen und noch exakter den Körper der Personen erkennen kann.

Ob die neue Xbox nun tatsächlich mit genannter Hardware und verbesserter Kinect-Steuerung ausgestattet ist, eine ständige Internetverbindung zum Betrieb oder nur für die Siri-ähnliche Sprachsteuerung benötigt, und ob besagte Sprachsteuerung überhaupt ein Feature der Konsole wird, das steht natürlich noch in den Sternen. Microsoft wollte die Gerüchte und Spekulationen selbst nicht kommentieren und auch keine weiteren Informationen preisgeben.

Nachdem Sony zum „Playstation Meeting 2013“ nach New York eingeladen hat, und die PlayStation 4 dort angeblich schon am 20. Februar offiziell der Öffentlichkeit präsentiert, wird gemunkelt, dass auch Microsoft den Xbox-360-Nachfolger bereits im März vorstellen könnte. Bisher war eine Präsentation auf der Spielemesse E3 am wahrscheinlichsten. Ein Verkaufsstart der neuen Xbox wird dann aber erst für Ende des Jahres erwartet.

Autor: Christian Schartel
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