Android 4.2.2: Jelly-Bean-Update auch für das Nexus 4 in Aussicht

Das Update auf Android 4.2.2 Jelly Bean steht für das Nexus 7, Nexus 10 und Galaxy Nexus bereits in Deutschland zum Download bereit. Jetzt hat Google begonnen Android 4.2.2 auch für das Nexus 4 auszurollen. Hierzulande sollten Nexus-4-Besitzer ihr Smartphone in Kürze aktualisieren können.

Die neue Betriebssystemversion Android 4.2.2 behebt verschiedene Fehler und bringt Performance- und Stabilitätsverbesserungen mit sich. Es enthält beispielsweise einen Fix für das Streamen von Musik via Bluetooth, der mögliche Verbindungsprobleme zu externen Lautsprechern & Co. beseitigt.

Die Neuerungen liegen hauptsächlich im Detail. Beim Herunterladen von Apps aus dem Play Store wird unter Android 4.2.2. nun auch die verbleibende Download-Zeit in der Benachrichtigungsleiste angezeigt. Bisher war hier nur eine Prozentzahl zusehen, die über den Status des Downloads informierte.

Zudem hat Google die mit Android 4.2 eingeführten Quick Settings verbessert. Sie bieten schnellen Zugriff auf die wichtigsten Einstellungen des Smartphones. Ein Fingerwisch von der rechten, oberen Ecke nach unten holt das Fenster mit Shortcuts, die beispielsweise zu den Einstellungen für WLAN oder Bluetooth führen, auf den Bildschirm. Unter Android 4.2.2. können Nexus-Besitzer die WLAN- oder Bluetooth-Verbindung mit einem langen Fingertipp direkt über die Quick Settings ein- und ausschalten – ohne Umweg über das Einstellungsmenü.

Außerdem bringt Android 4.2.2 neue Benachrichtigungstöne mit. So wird das Nexus 4 nach der Aktualisierung auf Android 4.2.2 auch beim Laden ohne Kabel per Induktion einen kurzen Benachrichtigungston abspielen. Ein offizielles Induktionsladegerät bietet Google mittlerweile über den Play Store an. Daneben ist auch der Benachrichtigungston bei einem niedrigen Akkustand ersetzt worden.

Zu guter Letzt hat Google noch an der Sicherheit des Betriebssystems gefeilt. Verbinden Nutzer ihr Nexus-Gerät via USB-Verbindung mit dem Rechner, taucht nun eine Sicherheitsabfrage für das Aktivieren des USB-Debugging-Modus auf. Anhand eines eindeutigen RSA-Schlüssels wird der PC oder Laptop identifiziert und kann dann einer „Whitelist“ hinzugefügt werden.

Autor: Christian Schartel
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