Blackberry Z10: am Montag startet der Verkauf

blackberry_z10_16 Am Montag startet der Verkauf des Blackberry Z10, des ersten Smartphones mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10. Das 10Z soll in der 16-GByte-Version in Deutschland 629 Euro kosten, der Straßenpreis etwa 40 Euro darunter liegen. Mit Vertrag gibt es das Gerät zunächst nur bei Vodafone.

Das Z10 verfügt über einen 4,2-Zoll-Touchscreen mit einer Pixeldichte von 356 ppi – höher als beim 50 Euro teureren Apple iPhone 5 mit 326 ppi. Das Smartphone löst mit 1280 mal 768 Bildpunkte auf. Im Inneren werkelt ein Qualcomm-Prozessor mit 1,5 GHz Takt und zwei Kernen. Zusätzlich zum internen Speicher mit 16 GByte gibt es einen Slot für Flash-Karten mit bis zu 32 GByte Kapazität. Der Hauptspeicher ist 2 GByte groß.

Der Blackberry Z10 wiegt 135 Gramm und misst 12,9 mal 6,5 Zentimeter bei einer Dicke von 0,9 Zentimetern. Blackberry stattet das Gerät mit einem 1800-mAh-Akku aus und verbaut eine 8-Megapixel-Hauptkamera sowie eine 2-Megapixel-Frontkamera. Neben WLAN gibt es Bluetooth 4.0 und NFC, aber anders als etwa Nokias Lumia 920 lässt sich das Blackberry-Gerät nicht drahtlos laden. Wir haben das Z10 Ende Januar bereits ausführlich getestet und auch die Kameraqualität des Z10 im Vergleich zum Apple iPhone 5 und zum Samsung Galaxy SIII unter die Lupe genommen.

Der von Siemens gekommene jetzige Blackberry-CEO Thorsten Heins hat der Agentur dpa zum Start des Z10 in einem Interview gesagt, man ziele nicht unbedingt auf einen bestimmten Platz im Smartphone-OS-Ranking ab. “Ich finde die Frage gar nicht so wichtig, wer die Nummer drei, vier oder zwei ist. Die Frage ist für mich: Kann ich Kunden gewinnen, bei denen für Blackberry Platz ist, so dass ich eine Firma wirtschaftlich sinnvoll führen kann.”

Auch auf eine Zielgruppe wollte sich der Manager nicht festlegen. In Deutschland sei man in der Vergangenheit bei Geschäftskunden erfolgreich gewesen, in Großbritannien dagegen eher bei Privatleuten. Aber jeder Geschäftsmann sei auch irgendwann ein Privatmann, sagte Heins, und überhaupt: “Wir wollen sie alle.”

Ebenfalls weiter erhältlich und wesentlich billiger als das Z10 ist das Blackberry-Tablet Playbook, das eines Tages ebenfalls ein Update auf Blackberry 10 bekommen soll. Aktuell läuft es noch unter Playbook OS 2.1, das immerhin die gleiche QNX-Codebasis verwendet wie Blackberry 10. Derzeit zahlt man für das Tablet um 170 Euro Straßenpreis.

 

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNET.de]

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