MWC: Mini-Fotodrucker LG Pocket Photo druckt via NFC ohne Tinte

Mit seiner Metalloptik und Relief-Herz-Gravur soll der Pocket Photo in dieser Ausführung speziell auch Smartphone-Nutzerinnen ansprechen (Foto: LG).

Mit seiner Metalloptik und Relief-Herz-Gravur soll der Fotodrucker LG Pocket Photo speziell auch Smartphone-Nutzerinnen ansprechen (Foto: LG).

LG bringt mit dem Pocket Photo einen kompakten und mobilen Fotodrucker, mit dem sich Fotos vom Smartphone und Tablet via Bluetooth direkt auf Zink-Fotopapier ausgeben lassen. Der Mini-Printer wird ab März für 199 Euro in Grau in den Handel kommen und später auch in Pink erhältlich sein.

Die Zink-Drucktechnologie kommt völlig ohne Tinte aus, da sich die Farbpigmente bereits im Zink-Papier befinden. Durch dieses Verfahren sind unter anderem sehr kompakte Abmessungen möglich. Die Zink-Technologie ist nicht neu und kam bereits im Juli 2008 erstmals mit dem extrem kompakten PoGo-Drucker von Polaroid auf den deutschen Markt. Der Technologie entsprechend misst auch der kleine Drucker von LG nur rund 8,0 mal 12,1 mal 2,4 Zentimeter, wiegt dabei gerade einmal 215 Gramm und unterstützt Dateiübertragungen via Bluetooth oder USB.

Dank der NFC-Technologie (Near Field Communication) reicht das Berühren des Smartphones mit dem Drucker. Das erste Taggen startet die App, das zweite aktiviert dann Bluetooth und löst den Druck aus. In nur 40 Sekunden produziert der portable Printer so Bilder im Format von 76 mal 51 Millimetern bei einer Auflösung von 640 x 1224 dpi. Auf dem vorgegebenen Druckformat lassen sich Bilder in unterschiedlichen Größen wie auch mit den Optionen 2 in 1 oder 4 in 1 ausgeben. Die Fotos können mit der Android-App (ab Android 2.2 Froyo) vor dem Ausdruck in wenigen Sekunden mit verschiedenen Effekten wie Filter oder Bilderrahmen individuell gestaltet werden.

So gibt es auch Bilderrahmen für unterschiedliche Anlässe wie Geburtstag oder Neujahr. Mit der Funktion Countdown-Sticker können die verbleibenden Tage bis zum Geburtstag oder Jahrestag im Printbild angezeigt werden. Insgesamt stehen dem User 20 Filter, elf Rahmenvarianten und zehn Sticker zur Verfügung. Zudem können persönliche Kommentare ergänzt werden. Das QR Code Feature integriert die eigenen Kontaktdaten, den Internetlink der eigenen Facebook-Seite oder den GPS-Standort im Foto. Eine iOS-Version für Apple-Geräte ist in Planung. Das Zink-Papier soll auch über LG ab Mitte März in Packungen mit 30 Blatt erhältlich sein. Die Kosten pro Ausdruck werden sich dann auf etwa 35 Cent belaufen.

Das Gerät ist mit einer 500-mAh-Lithium-Polymer-Batterie ausgestattet und schafft 15 Bilder pro Ladung. Der vollständige Ladeprozess soll laut Hersteller rund 90 Minuten dauern.

“Mit Pocket Photo knüpfen wir an das klassische Print-Fotoerlebnis an und verbinden es mit den neuen digitalen Möglichkeiten. Wir setzen damit neue Akzente in der Lifestyle-Elektronik”, so Michael Wilmes, Manager Public Relations bei LG Electronics Deutschland.

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