Dell XPS 18: All-in-One-PC mit 18-Zoll-Tablet

Dell XPS 18 All-in-One (Foto: Dell)

Dell XPS 18 All-in-One (Foto: Dell)

Dell hat heute seinen neuen portablen All-in-One-PC XPS 18 vorgestellt, der ab Mitte April auch in Deutschland in den Handel kommen soll. Aus dem großen 18-Zoll-Tablet wird in Kombination mit Standfuß, kabelloser Tastatur und Maus ein vollwertiger mobiler PC. Alle Komponenten sind bereits im Lieferumfang enthalten. Abhängig von der Konfiguration liegen die Preise zwischen 999 und etwa 1400 Euro.

Je nach Bedarf kann das Tablet horizontal oder vertikal genutzt werden – die Rotation erfolgt dabei automatisch. Zum Aufstellen bietet sich der große Standfuß mit integriertem Drehgelenk für eine umfangreiche Verstellbarkeit des Neigungswinkels oder alternativ auch die beiden hinten im Tablet integrierten und herausklappbaren Standfüße an. Damit lässt sich das Gerät auch ohne separaten Fuß aufrecht hinstellen – ähnlich wie ein digitaler Bilderrahmen. Dell bietet hier eine 20- und einen 70-Grad-Option an. Über Federkontakte an Standfuß und Tablet wird das Gerät direkt mit Strom versorgt. Ohne Netzteil und Füße jeglicher Art ist das XPS 18 schlicht und einfach ein großes Tablet mit 18,4-Zoll-Touchscreen und Windows 8.

Herzstück des 2,2 Kilo schweren Tablets ist ein 18,4-Zoll-Display, das mit 1080p-Full-HD-Auflösung und IPS-Panel kommt. Damit liefert der Bildschirm auch beim Blick von der Seite noch eine gute Darstellung. Ein Feature, auf das Dell großen Wert legt, da das Tablet – beispielsweise beim Spielen – auch von mehreren Personen gleichzeitig nutzbar sein soll. Die maximale Helligkeit gibt Dell mit etwa 350 cd/m2 an. Über dem Display ist eine 720p-Kamera für Video-Chats intergriert. Die durchschnittliche Akkulaufzeit beziffert der Hersteller auf rund 5 Stunden.

Dell XPS 18 All-in-One auf dem Standfuß (Foto: Dell)

Dell XPS 18 All-in-One auf dem Standfuß (Foto: Dell)

Angetrieben wird das XPS 18 in der Einstiegsversion von einem Dual-Core-Pentium-Prozessor mit 4 GByte Arbeitsspeicher. Außerdem ist eine 320-GByte-Festplatte an Bord. Dell bietet weitere Konfigurationen mit Core i3, i5 und i7 aus Intels dritter Ivy-Bridge-Generation an. Die Preissprünge werden dann bei rund 100 Euro liegen. In den Top-Modellen wird Dell dann auch entsprechend SSD-Cache und mehr Arbeitsspeicher verbauen.

Das Schnittstellen-Angebot beschränkt sich – abgesehen vom Anschluss für das Netzteil – auf einen Kopfhöreranschluss, zwei USB-3.0-Ports und einen SD-Kartenleser für Medien bis zu einer Kapazität von 64 GByte. Ein umfangreicheres Angebot an diversen Ports bietet die für rund 70 Euro optional erhältliche Dockingstation.

Die Verbindung zur mitgelieferten Tastatur und Maus erfolgt über einen integrierten Funkempfänger nach Logitechs Unifying-Standard, womit sich nicht nur das mitgelieferte Zubehör, sondern auch weitere Tastaturen und Mäuse, die den Standard unterstützen, einbinden lassen.

Sony bietet mit dem Vaio Tap 20 übrigens bereits ein ähnliches, wenn auch etwas größeres Modell an. Die Auflösung liegt allerdings nur bei 1600 x 900 Pixel, der Startpreis beträgt 999 Euro.

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

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