Google Keep für Android: Google stellt Notizbuch-Anwendung vor

Google Keep für Android: Google stellt Notizbuch-App vorIn Googles Play Store finden sich zahlreiche Applikationen wie Evernote, die das Smartphone in einen mobilen Notizblock verwandeln, um im Alltag alles Mögliche auf dem Handy festzuhalten. Jetzt hat auch Google mit Keep eine Anwendung vorgestellt, mit der sich Notizen und Listen erstellen lassen.

Neben schriftlichen Notizen sind mit Keep außerdem Audio-Notizen möglich. Die App wandelt das Eingesprochene automatisch in Text um. Keep erlaubt darüber hinaus, die Notizen mit Fotos zu ergänzen. Allerdings haben wir keine Möglichkeit entdeckt, auch bereits gespeicherte Fotos hinzuzufügen.

Die Notizen stellt Keep in einer Kachelansicht wie angeheftete Post-it-Zettel dar. Alternativ lässt sich auch eine Listendarstellung wählen. Zur besseren Übersicht kann der Anwender jeder Notiz eine von acht Farben zuordnen. Eine Suchfunktion findet zudem einzelne Einträge. Tags lassen sich den Notizen nicht zuordnen.

Ältere Notizen können Nutzer löschen oder archivieren. Dazu tippt man in der Übersicht etwas länger auf einen Eintrag. Zudem lassen sich die Notizen via Facebook, Google+, Skype oder Bluetooth teilen.

Dank Google-Drive-Integration synchronisieren sich alle Einträge automatisch mit dem Google-Konto und sind innerhalb kürzester Zeit auf allen Geräten zugänglich. Dafür ist natürlich eine Internetverbindung notwendig. Ansonsten stehen die Notizen auch ohne Zugang zum Internet zur Verfügung.

Ein Widget macht die App dann auch vom Startbildschirm aus zugänglich und ab Android 4.2 auch auf dem Lockscreen.

Neben der Android-App ist Keep auch als Webdienst verfügbar. Er bietet aber insgesamt deutlich weniger Funktionen. In den kommenden Wochen soll es auch möglich werden, Notizen direkt in Google Drive hinzuzufügen und zu bearbeiten.

Mit Google Keep lassen sich Notizen und Listen anlegen

Google Keep steht kostenlos im Play Store zum Download bereit und läuft ab Android 4.0. Eine App für iOS oder weitere Plattformen ist bislang nicht angekündigt.

Praktisch ist definitiv die automatische Umwandlung von diktierten Notizen in Text, die zwar nicht perfekt, aber gar nicht so übel funktioniert. Ansonsten bietet Keep noch nicht allzu viele Funktionen und kann Evernote noch nicht das Wasser reichen. Entscheidende Vorteile könnte jedoch eine zukünftige Verknüpfung mit weiteren Google-Diensten bringen.

[Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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