Google Music endlich auch in Österreich verfügbar

Google Music endlich auch in Österreich verfügbarSeit Mitte November letzten Jahres haben deutschen Android-Nutzer die Möglichkeit, neben Apps, Spielen, Büchern und Filmen auch Musik über den Play Store zu erwerben. Jetzt macht Google auch den Musikkauf in Österreich, Australien, Belgien, Irland, Luxemburg, Neuseeland und Portugal möglich.

Googles Musikangebot umfasst eine große Auswahl an Songs und ist über den Webbrowser oder die Play-Store-App am Smartphone und Tablet zu erreichen. Die Preise für Alben oder Kompilationen bewegen sich zum Großteil zwischen rund 6 und 9 Euro. Einzelne Titel gibt es ab 99 Cent. Die meisten Songs liegen allerdings bei einem Preis von 1,29 Euro. Die Bezahlung klappt wie bei Apps, Büchern und Filmen auch via Abrechnung über die Mobilfunkrechnung. Daneben bietet Google jede Woche eine ausgewählte Single kostenlos an.

Mit der App Google Play Music lassen sich die Lieder dann auf dem Smartphone oder Tablet anhören. Die gekaufte Musik landet in der Regel direkt in der App. Ansonsten hilft eine Aktualisierung der Musikbibliothek. Google Music unterstützt die Dateiformate MP3, AAC (DRM-frei), WMA (nur unter Windows), FLAC und OGG. Die Dateien stellt Google übrigens in einer Qualität von 320 kbps zur Verfügung. Googles Musik-Player-App steht kostenlos im Play Store zum Download bereit und läuft auf allen Android-Smartphones mit der Betriebssystemversion 2.2 und höher.

Außerdem können Nutzer mit Google Play Music ähnlich wie bei Apples iTunes Match bis zu 20.000 Songs aus ihrer eigenen Musiksammlung in die Cloud hochladen und auf ihr Android-Gerät streamen. Das Hochladen klappt mit dem Music Manager unter Windows, Mac OS und Linux. Auch alle gekauften Lieder landen automatisch in der Cloud und stehen so auf allen Endgeräten zur Verfügung. Mit dem Web-Player lassen sie sich beispielsweise am Rechner über den Browser anhören. Gewünschte Titel lassen sich auch auf den PC herunterladen. Im Gegensatz zu Apple bietet Google diesen Service kostenlos an.

In einigen Ländern steht außerdem der “Artist Hub” zur Verfügung – eine Plattform, über die Musiker ihre Songs direkt an die Endanwender verkaufen können, ohne erst einen Plattenvertrag mit einem Studio zu schließen.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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