HTC Butterfly alias Droid DNA und HTC Desire SV kommen nach Deutschland

HTC Butterfly alias Droid DNA und HTC Desire SV kommen nach Deutschland (Foto: HTC)

Bisher waren das HTC Butterfly (Droid DNA in den USA und Butterfly J in Japan) und das HTC Desire SV nur im Ausland erhältlich. Jetzt hat die HTC Corporation angekündigt, beide Geräte ab Mai auch in Deutschland anzubieten. Sie werden exklusiv von Media Markt und Saturn vertrieben.

Das Mittelklasse-Smartphone HTC Desire SV bringt ein 4,3-Zoll-Super-LCD-2 mit einer Auflösung von 800 mal 480 Pixel mit und wird von einem 1 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor von Qualcomm angetrieben (S4 Play). An RAM sind 768 MByte verbaut, an internem Speicher stehen 4 GByte zur Verfügung. Dank eines microSD-Karteslots lässt sich der knapp bemessene Speicher erweitern. Für Strom sorgt ein auswechselbarer 1620-mAh-Akku.

Zur weiteren Ausstattung zählen Android 4.0.4 (Ice Cream Sandwich) mit Sense 4.1, eine 8-Megapixel-Kamera mit f/2.2-Blende und 28-Millimeter-Weitwinkel, Beats Audio, WLAN (802.11b/g/n), Bluetooth 4.0 sowie GPS. Mobile Datenverbindungen sind via GPRS, EDGE und HSPA mit maximal 7,2 MBit/s möglich.

Das HTC Desire SV ist zudem ein Dual-SIM-Smartphone, das Platz für zwei SIM-Karten bietet. Es misst 129,74 mal 67,9 mal 10,7 Millimeter und wiegt 131 Gramm.

HTC Desire SV (Foto: HTC)

Das Butterfly (Droid DNA in den USA) hatte HTC schon im November 2012 in den Staaten auf den Markt gebracht. Damals war es das erste Android-Smartphone mit einem Full-HD-Display. Das 5-Zoll-Super-LC-3-Display bringt also wie das aktuelle Android-Flaggschiff HTC One eine Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten mit. Das entspricht einer Pixeldichte von 441 ppi. Damit verfügt es über dieselbe Pixeldichte wie das Xperia Z von Sony. Das 4,7-Zoll-Display des HTC One erreicht dagegen eine Pixeldichte von 468 ppi.

Unter der Haube des HTC Butterfly werkelt ein 1,5-GHz-Quad-Core-CPU (Snapdragon S4 Pro APQ8064) von Qualcomm mit einer Adreno-320-GPU. An RAM stehen 2 GByte zur Verfügung. Der interne Speicher beträgt 16 GByte. Auch hier ermöglicht ein microSD-Kartensteckplatz eine Erweiterung um bis zu 32 GByte. Zudem lässt sich der Speicher via USB-on-the-go erweitern. Außerdem erhalten Käufer zwei Jahre lang 25 GByte kostenlosen Online-Speicher bei Dropbox. Den gibt es übrigens auch bei einem Kauf des Desire SV kostenlos mit dazu. Der Akku hat eine Kapazität von 2020 mAh, lässt sich aber nicht wie beim Desire SV auswechseln.

Für Fotos und Videos bringt das Butterfly eine 8-Megapixel-Kamera mit f/2.0-Weitwinkellinse und automatischen 5-Stufen-Blitz mit. Videos nimmt sie in Full-HD-Auflösung auf. Die rückseitige Kamera wird durch eine 2,1-Megapixel-Webcam in der Front für Videotelefonie ergänzt.

Auch ein Micro-USB-Port mit MHL-Support sowie die Soundtechnik Beats Audio sind an Bord. An Verbindungsoptionen sind WLAN nach IEEE 802.11a/ac/b/g/n, Bluetooth 4.0, NFC, GPRS und UMTS mit HSPA+ vorhanden, aber kein LTE.

Als Betriebssystem dient ab Werk Android 4.1 Jelly Bean mit HTCs Oberfläche Sense 4+. Ein Update mit Sense 5 inklusive des BlinkFeed-Homescreens ist laut Hersteller aber schon in Vorbereitung.

HTC Butterfly alias Droid DNA (Foto: HTC)

Das Butterfly misst in der Höhe und Breite 143 mal 70,5 Millimeter und ist damit noch etwas größer als das HTC One. Mit 9,08 Millimeter ist das Uni-Body-Gehäuse des Butterfly auch noch einen Tick dünner. Allerdings besteht es nicht aus Aluminium, sondern aus Polycarbonat. Das Gewicht schlägt mit 140 Gramm zu buche.

Unsere amerikanischen Kollegen hatten das HTC Butterfly schon letztes Jahr in den Händen und waren damals bis auf den fest verbauten Akku und einen fehlenden microSD-Kartenslot, den HTC scheinbar ergänzt hat, durchweg begeistert. In Sachen Performance kann es zwar nicht mit den kommenden Top-Smartphones wie dem Galaxy S4 oder dem HTC One mithalten, muss sich aber beispielsweise nicht vor Sonys Xperia Z verstecken. Im AnTuTu-Benchmark schaffte es einen Score von 20083 Punkten und liegt damit sogar knapp vor dem Xperia Z, dass 20031 Punkte verzeichnen konnte.

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Leider stehen die Preise hierzulande noch nicht fest. In den USA kostet es knapp 600 Dollar. Umgerechnet sind das rund 460 Euro. Damit wäre es gute 100 Euro günstiger als das Xperia Z und womöglich eine in Betracht zu ziehende Alternative. Wasserfest ist das HTC Butterfly aber nicht. Erscheinen werden beide Smartphones in den Farbvarianten “Black” und “Glossy Brown”.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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