Enttäuschende Nachfrage nach dem iPhone sorgt bei Apple-Lieferant Foxconn für Umsatzrückgang

Apple-Lieferant Foxconn, der laut Reuters rund 60 bis 70 Prozent seiner Einnahmen mit der Fertigung von iPhone und iPad erwirtschaftet, hat im ersten Quartal 2013 umgerechnet etwa 20,6 Milliarden Euro eingenommen. Wie Reuters berichtet, schrumpfte der Umsatz von Hon Hai Precision Industry, wie Foxconn offiziell heißt, gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19 Prozent. Als Grund nennt es eine „enttäuschende Nachfrage nach dem iPhone“.

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„Ein Rückgang gegenüber dem Vorquartal war erwartet worden, aber nicht im Vergleich zum Vorjahresquartal“, zitiert Reuters Ming-chi Kuo, Analyst bei KGI Securities. „Das zeigt, das Hon Hais Umsatz zu sehr von Apple abhängig ist und die iPhone-Aufträge stärker korrigiert wurden als erwartet.“

Dem Bericht zufolge schätzt Foxconn, dass es zwischen April und Juni einen ähnlichen Umsatz erzielen wird wie im ersten Quartal. Der Gewinn werde im ersten Halbjahr möglicherweise jedoch geringer ausfallen als im Vorjahr.

Die jüngsten Zahlen von Foxconn nähren Spekulationen, wonach Apples Bilanz, wie schon im Dezemberquartal, im ersten Quartal die Erwartungen von Analysten enttäuschen könnte. Ihre Schätzungen für die iPhone-Verkäufe liegen im Durchschnitt bei 36,9 Millionen Stück. Den Quartalsbericht für die Monate Januar bis März legt Apple am 23. April vor.

Das Geschäftsjahr 2012 schloss Foxconn mit einem Profit von umgerechnet 2,4 Milliarden Euro bei Einnahmen von etwa 99,2 Milliarden Euro ab. Beide Kategorien legten gegenüber dem Vorjahr um 16 beziehungsweise 13 Prozent zu. Im vierten Quartal wies die Bilanz sogar einen Rekordgewinn von umgerechnet 941 Millionen Euro aus.

[mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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