Twitter stellt Musik-Dienst #Music offiziell vor

Twitter stellt Music-Dienst #Music offiziell vor (Screenshot: CNET.de)

Vor gut einer Woche hat der Musikdienst We Are Hunted auf seiner Webseite bekannt geben, dass das australische Start-up-Unternehmen von Twitter übernommen wurde. Jetzt hat das Soziale Netzwerk den erwarteten Musik-Dienst samt iOS-App namens “Twitter #Music” offiziell in der ABC-Nachrichtensendung Good Morning America vorgestellt.

Ursprünglich überwachte We Are Hunted beispielsweise Soziale Netzwerke, Blogs, Internetforen oder BitTorrent, um beliebte Songs zu ermitteln, und den Anwendern Empfehlungen in Form einer Art Hitliste für Online-Musik anzubieten. Nutzer konnten die Musik streamen, Wiedergabelisten anlegen und ihre Lieblingstitel über Soziale Netzwerke mit Freunden teilen.

Empfehlungen stehen auch im Mittelpunkt von Twitter #Music. Loggt man sich einmal auf music.twitter.com mit seinem Twitter-Account ein, zeigt sich bisher nur die Oberfläche des neuen Dienstes. Die Website enthält beispielsweise das Tab “Popular” mit Trends aus dem gesamten Twitter-Netzwerk. Der Punkt “Emerging” soll “in Tweets vorgestellte neue Talente” ans Licht bringen. Unter dem Tab “Suggested” findet der Twitter-Nutzer dann Empfehlungen, die seinem persönlichen Hörgeschmack entsprechen. Der Reiter, “#NowPlaying”, weist auf von Freunden gehörte Songs hin. Zu guter Letzt gibt es noch den Bereich „Me“, der die vom Anwender gefolgten Interpreten listet.

Twitter #music in voller Pracht (CNET.com)

Eine Schaltfläche „Play Full Tracks“ weist darauf hin, dass Twitter Music neben den Empfehlungen nur Ausschnitte der Songs bereithalten wird und nicht als Streaming-Plattform gedacht ist. Die Song-Schnipsel kommen von iTunes. Nach einem Klick wird der Nutzer dann  zu Spotify oder Rdio weitergeleitet, wo er sich die Musikstücke in voller Länge anhören kann. Dafür ist natürlich ein kostenpflichtiges Abonnement beim jeweiligen Musikdienst nötig.

Neben dem Web-Auftritt hat Twitter auch schon eine App für iPhone und iPad veröffentlicht. In Deutschland scheint diese allerdings noch nicht verfügbar zu sein. Eine Android-App wird auch folgen.

Twitter #music für iPhone und iPad (Foto: Twitter)

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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