Skype: Microsoft integriert den Video-Messaging-Dienst in Outlook.com

Microsofts Video-Messaging-Dienst wird in den E-Mail-Dienst Outlook.com eingebunden, so Simon Longbottom, Skypes Direktor für weltweites Marketing, in einem Blogeintrag. Eine Vorschauversion mit der neuen Funktion führt Microsoft derzeit in Großbritannien ein. Nutzer in den USA und Deutschland sollen „in den kommenden Wochen“ Zugriff darauf erhalten. Weitere Länder folgen „im Sommer“.

Sobald sich Messenger-Nutzer mit ihren Microsoft-Zugangsdaten bei Skype anmelden, werden ihre Messenger-Kontakte automatisch in Skype integriert. Anschließend können sie darüber mit ihnen chatten sowie Video- und Telefongespräche führen – demnächst dann auch direkt aus Outlook.com heraus.

Um Skype in Outlook.com verwenden zu können, müssen Nutzer ein Plug-in für ihren Browser herunterladen. Unterstützt werden die jüngsten Versionen von Internet Explorer, Chrome und Firefox. Nach der Installation ist eine einmalige Anmeldung mit den Microsoft-Konto nötig, um Skype mit Outlook.com zu verbinden. Dadurch können auch alle Skype-Kontakte in das Adressbuch von Outlook.com eingefügt werden.

Wie sich Skype-Anrufe in Outlook.com initiieren und annehmen lassen, demonstriert Microsoft in einem Video:

Künftig sind Skype-Anrufe direkt aus Outlook.com möglich (Bild: Microsoft).

Künftig sind Skype-Anrufe direkt aus Outlook.com möglich (Bild: Microsoft).

Microsoft bewirbt die Integration mit dem Versprechen „weniger Tippen, mehr Reden“. „Sogar beim besten E-Mail-Service reicht Text manchmal nicht aus“, schreibt Longbottom. „Wir alle kommen in Situationen, in denen es einfacher ist, etwas per Telefongespräch zu klären. Manchmal kann ein schneller Anruf mehr erreichen als eine lange E-Mail-Antwort. Aus diesem Grund bringen wir Audio- und Video-Anrufe mit Skype in den Outlook.com-Posteingang.“

Die Integration scheint eine natürliche Entwicklung für Skype zu sein, das Microsoft im Oktober 2011 übernommen hatte. Vergangenen November kündigte der Softwarekonzern an, seinen Messaging-Client Windows Live Messenger zugunsten von Skype aufzugeben. Bis zum heutigen 30. April sollte die Migration der Messenger-Kunden auf Skype abgeschlossen sein. Dieser Plan galt für die Desktop-Version. Zum von Messenger für Mobilgeräte und sonstige Plattformen äußerte sich Microsoft nicht.

[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
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