Sony hat wasserdichtes 4,6-Zoll-Smartphone Xperia ZR vorgestellt

Sonys Flaggschiff Xperia Z und die Modelle Go und V bekommen wasserdichte Gesellschaft. Die Japaner haben ein weiteres Smartphone angekündigt, das hinsichtlich der Schutzklassen, was Staub- und Wasserschutz anbelangt, noch einen Schritt weiter geht. Waren die bisherigen Modelle vor den Auswirkungen des Eintauchens sowie vor den Auswirkungen von Niedrigdruck-Wasserstrahlen gemäß IP57 geschützt, soll sich das Xperia ZR auch als Unterwasserkamera eignen. Es ist wie gehabt nach IP55 gegen Staub aber jetzt sogar auch nach IP58 gegen Wasser geschützt. Laut Sony lässt sich das Gerät dadurch bis zu einer halben Stunde lang in maximal 1,50 Meter Wassertiefe nutzen. Allerdings spricht der Hersteller ausdrücklich von „Frischwasser“, was einen Einsatz im Meer ausschließt. Beim Xperia Z ist beispielsweise nur von einem Meter Tiefe die Rede.

Das Xperia ZR lässt sich dank IP58-Zertifizierung auch als Unterwasserkamera nutzen (Bild: Sony).

Das Xperia ZR lässt sich dank IP58-Zertifizierung auch als Unterwasserkamera nutzen (Bild: Sony).

Die technische Grundausstattung der beiden Android-Smartphones ist hingegen nahezu identisch. Beide werden von Qualcomms Snapdragon-CPU S4 Pro mit vier Kernen und 1,5 GHz Takt angetrieben, der jeweils 2 GByte RAM zur Seite stehen. Auch die im Xperia ZR verbaute 13-Megapixel-Kamera entspricht der des Xperia Z. Sie bietet einen 16-fachen Digitalzoom, Autofokus und LED-Blitz. Mit dem Sensor Exmor RS sind auch High-Dynamic-Range-Aufnahmen (HDR) zur detailreichen Wiedergabe großer Helligkeitsunterschiede möglich, etwa bei starkem Gegenlicht. Dank Schnellstartfunktion soll es aus dem Standby bis zum fertigen Foto nur eine Sekunde dauern. Die Videoaufzeichnung kann mit bis zu 1080p erfolgen.

Unterschiede zwischen Xperia ZR und Z gibt es bei internem Speicher und Display: Während das Xperia Z einen kratzfesten 5-Zoll-Screen mit Full-HD-Auflösung besitzt, begnügt sich das Xperia ZR mit einer Diagonalen von 4,55 Zoll und einer Auflösung von 1280 mal 720 Bildpunkten. Bei beiden setzt Sony die von seinen Fernsehern bekannte Bravia-Technik ein (Mobile Bravia Engine 2), die für eine besonders scharfe Darstellung sorgen soll.

Der interne Speicher des Xperia ZR misst maximal 8 GByte. Hier bietet das Xperia Z die doppelte Menge. Ebenso verhält es sich bei der Speichererweiterung mittels MicroSD-Karte um bis zu 32 respektive 64 GByte.

Außer LTE unterstützt das neue Quad-Band-Smartphone wie das Xperia Z auch GSM, GPRS, EDGE und UMTS mit HSPA+. WLAN, Bluetooth 4.0, NFC, aGPS und DLNA sind ebenfalls an Bord. In Kombination mit den neuesten Sony-TVs ist mittels der Funktion „One Touch“ das Streamen von Multimedia-Inhalten via NFC möglich. Als Betriebssystem kommt Android 4.1 Jelly Bean zum Einsatz. Nutzer haben in ausgewählten Märkten auch Zugriff auf das Sony Entertainment Network mit Diensten für Musik, Foto und Video.

Das Xperia ZR misst 13,1 mal 6,7 mal 1,1 Zentimeter und wiegt 138 Gramm. Damit ist es zwar etas kompakter und leichter, aber dennoch etwas dicker als das Xperia Z. Zu Kapazität und Laufzeit des Akkus hat Sony noch keine Angaben gemacht. Ein spezieller Stromsparmodus („Stamina-Mode“) soll jedoch die Standby-Zeit um etwa das Vierfache verlängern, indem er stromhungrige Anwendungen vorübergehend deaktiviert, solange der Bildschirm ausgeschaltet ist.

Das jüngste Xperia-Modell wird im zweiten Quartal in den Farbvarianten Schwarz, Weiß, Pink und Mint in den Handel kommen. Die Verfügbarkeit kann laut Hersteller je nach Markt variieren.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
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