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Die neue Xbox One: Alle Informationen zur kommenden Konsole von Microsoft

Nach mehr als sieben Jahren präsentiert Microsoft den Nachfolger der Xbox 360, die neue Xbox One. Sie soll nicht mehr nur eine Spielekonsole für Hardcore-Gamer sein, sondern zum Mittelpunkt des Wohnzimmers werden und jegliche Form an Unterhaltung in einem Gerät vereinen.

Auf einem Presse-Event in der Unternehmenszentrale in Redmond, Washington hat Microsoft gestern die neue Xbox vorgestellt – und sie heißt nicht etwa Xbox 720 oder Xbox Infinity, sondern Xbox One. Nach mehr als sieben Jahren Wartezeit präsentiert Microsoft damit endlich wieder eine neue Konsole. Im Vorfeld der Veranstaltung geisterten schon viele Gerüchte durchs Netz und die Erwartungen an die neue Xbox waren hoch, zumal Sony und Nintendo bereits ihre Next-Gen-Konsolen vorgestellt haben. Wir haben die neue Xbox genau unter die Lupe genommen und alle bisherigen Informationen zur neuen Xbox One zusammengetragen, die Microsoft während und nach der Vorstellung der Konsole preisgegeben hat.

Microsofts neue Konsole heißt Xbox One (Foto: CNET.com)

Microsofts neue Konsole heißt Xbox One (Foto: CNET.com)

Xbox One – der Name ist Programm

Über den Namen der neuen Konsole wurde schon monatelang spekuliert: Xbox 720, Xbox Infinity oder einfach nur Xbox? Nein, sie heißt Xbox One. Ein komischer Name, mag nun der ein oder andere denken. Microsoft hat sich die Namensgebung jedoch wohl überlegt. Denn die neue Xbox soll nicht mehr hauptsächlich eine reine Spielekonsole für Hardcore-Gamer sein, sondern zum Mittelpunkt des Wohnzimmers, der ultimativen All-In-One-Gaming und -Home-Entertainment-Zentrale, werden, die jegliche Form der Unterhaltung – also Spiele, Musik, Filme, Fernsehen aber auch Videochats – in einem, einzigen Gerät vereint.

Design

Diese Ambitionen spiegeln sich auch im Design der neuen Xbox wieder. Klare Linien und ein schnörkelloses Design dominieren das neue Erscheinungsbild der Xbox. Sie ist schwarz, kantig, glänzend und ganz wichtig: sie soll nicht mehr wie ein Spielzeug aussehen, sondern wie ein hochwertiges Stück Home-Entertainment-Equipment, das hervorragend zum edlen Fernseher oder der Heimkinoanlage passt. Passend zum Gesamtbild hat Microsoft natürlich auch der Kinect-Kamera und dem Xbox-Controller ein neues, edleres Design verpasst.

Die neue Xbox One soll nicht mehr wie ein Spielzeug aussehen, sondern wie ein hochwertiges Stück Home-Entertainment-Equipment, das hervorragend zum edlen Fernseher oder der Heimkinoanlage passt. (CNET.com)

Die neue Xbox One soll nicht mehr wie ein Spielzeug aussehen, sondern wie ein hochwertiges Stück Home-Entertainment-Equipment, das hervorragend zum edlen Fernseher oder der Heimkinoanlage passt. (CNET.com)

Specs & OS

Unter der Haube der Xbox One werkelt ein Achtkern-Prozessor samt Grafikeinheit von AMD, dem 8 GByte RAM zur Seite stehen. Die Festplatte bietet 500 GByte an Speicher. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Blu-ray-Laufwerk, USB 3.0, WLAN 802.11n samt WiFi-Direkt- und Dual-Band-WiFi-Unterstützung sowie ein HDMI-Ein- und -Ausgang, der bis zu 4K-Ultra-HD-Auflösungen unterstützt.

Xbox One Specs: Achtkernprozessor, acht GByte RAM, 500 GByte Festplatte, Bluray-Laufwerk, USB 3.0, WLAN & HDMI. (Screenshot: CNET.de)

Xbox One Specs: Achtkernprozessor, acht GByte RAM, 500 GByte Festplatte, Bluray-Laufwerk, USB 3.0, WLAN & HDMI. (Screenshot: CNET.de)

Das Betriebssystem der Xbox One besteht aus drei verschiedenen Bausteinen. Zum einen aus dem Xbox OS und einem Windows-Kernel. Beide Systeme laufen parallel in eigenen Partitionen und sind für das Ausführen der Spiele beziehungsweise Apps zuständig.  Ein drittes System regelt dann den Wechsel zwischen Anwendungen beider Systeme und übernimmt das Multitasking sowie die Bedienung. Die Optik der Xbox-Oberfläche erinnert auch stark an den Microsoft-typischen Kachel-Look von Windows 8 oder Windows Phone 8.

Die Anschlüsse auf der Rückseite der Xbox One. (Foto: CNET.com)

Die Anschlüsse auf der Rückseite der Xbox One. (Foto: CNET.com)

Auf der Xbox One laufen dank der neuen Systemarchitektur nun auch der Internet Explorer oder Skype – und zwar ähnlich wie mit dem Snap-Modus unter Windows 8 nebeneinander in verschiedenen Fenstern. Nutzer können also echtes Multitasking betreiben und nahtlos zwischen Spielen und Anwendung hin- und herwechseln und beispielsweise einen Film anschauen, nebenbei im Internet Explorer surfen oder mit Freunden via Skype chatten. Eine weitere Ähnlichkeit mit Windows ist ein Schlafmodus ähnlich dem Feature „Connected Standby“, sodass die Konsole nach dem Einschalten schnell wieder einsatzbereit ist. Zudem arbeitet die Xbox in verschiedenen „Power-States“ je nachdem, welche Anwendung gerade läuft. Das soll Strom sparen.

 

Die Optik der Xbox-Oberfläche erinnert stark an den Microsoft-typischen Kachel-Look von Windows 8. (Foto: CNET.com)

Die Optik der Xbox-Oberfläche erinnert stark an den Microsoft-typischen Kachel-Look von Windows 8. (Foto: CNET.com)

Kinect-Steuerung

Neben einem neuen Design hat Microsoft die Kinect-Steuerung natürlich auch weiterentwickelt. „Wir haben Kinect komplett neu gestaltet, um mit dem Nutzer, seiner Stimme und seinen Bewegungen und Gesten besser zu interagieren“, so Marc Whitten, der Corporate-Vice-President von Xbox-Live.

Die neue Kinect-Kamera: Höhere Auflösung, weiteres Sichtfeld und verbesserte Erkennung. (Foto: CNET.com)

Die neue Kinect-Kamera: Höhere Auflösung, weiteres Sichtfeld und verbesserte Erkennung. (Foto: CNET.com)

Dafür hat Microsoft der Kinect-Kamera eine verbesserte Hardware spendiert. Sie löst jetzt mit 1920 mal 1080 Pixel bei 60 Frames pro Sekunde auf. Dank der höheren Auflösung erkennt Kinect wesentlich mehr Feinheiten des Spielers – selbst auf kleine Handgelenksbewegungen oder den Herzschlag soll sie reagieren.

Kinect erkennt jetzt wesentlich mehr Feinheiten des Spielers. Selbst auf kleine Handgelenksbewegungen soll sie reagieren. (Foto: CNET.com)

Kinect erkennt jetzt wesentlich mehr Feinheiten des Spielers. Selbst auf kleine Handgelenksbewegungen soll sie reagieren. (Foto: CNET.com)

Zudem ist das Sichtfeld der Kamera um 60 Prozent weiter als beim Vorgänger. Der Mindestabstand zum Sensor von 1,8 Meter bei einem beziehungsweise 2,5 Meter bei zwei Spielern gehört damit der Vergangenheit an. Man muss sich also nicht mehr Fragen, ob das Zimmer auch genügend Platz bietet, denn die neue Kinect soll eine Person bereits ab einem Meter Abstand in voller Größe erkennen können. Zudem erfasst Kinect jetzt bis zu sechs Spieler gleichzeitig. Der Vorgänger stößt schon bei mehr als zwei Personen an seine Grenzen.

Ein verbesserter Infrarot-Sensor, Microsoft nennt die Technologie „Time-of-Flight“, sorgt zudem dafür, dass Kinect bei nahezu allen Lichtverhältnissen – also auch bei Dunkelheit – funktioniert. Hinzu kommen zusätzliche Mikrofone, die Umgebungsgeräusche herausfiltern und die Richtung der Geräuschquellen identifizieren sollen. Die Stimmerkennung soll damit sogar in lauten Räumen funktionieren.

Um eine flüssige Steuerung ohne Ruckler und Lags zu gewährleisten, verarbeitet Kinect jetzt bis zu 2 GByte an Daten pro Sekunde.

Bewegungs- und Sprachsteuerung

Ein besonderes Augenmerk hat Microsoft auf die Weiterentwicklung der Bewegungs- und Sprachsteuerung gelegt. So lässt sich die Xbox jetzt bequem mit „natürlichen“ Sprachbefehlen bedienen. Auf der Präsentation der Xbox One demonstrierte Yusuf Mehdi die neuen Bedienungsmöglichkeiten und schaltete die Xbox ganz einfach mit den Worten „Xbox On“ ein. Eine Wischbewegung mit der Hand wechselt dann beispielsweise zwischen den verschiedenen Menüs durch. Der Befehl „Xbox, Watch TV“ oder „Go to Internet Explorer“ wechselte dann schnell zum TV-Angebot beziehungsweise zum Browser. Erfreulicherweise klappte das während der Präsentation auch richtig gut und flott. Verzögerungen waren kaum zu bemerken.

Die Sprachsteuerung soll zudem verstärkt in Spiele integriert werden, sodass Zocker beispielsweise ihre Truppen in Spielen per Spracheingabe Befehle erteilen können.

Zahlreiche neue Zeige- und Wischgesten erleichtern zudem die Steuerung. Möchte man beispielsweise wieder zurück zum persönlichen Homescreen wechseln, ballt man seine Fäuste als würde man etwas greifen wollen und führt beide Hände zusammen.

Aber nicht nur die Xbox soll mit Hilfe der Bewegungen und Gesten leichter zu bedienen sein, sondern auch angeschlossenes Equipment wie der Fernseher. Dafür hat Microsoft ein System entwickelt, dass die Handbewegungen des Nutzers in Infrarot-Signale übersetzt und an das TV-Gerät weiterleitet.

Xbox-Controller

Auch den Xbox-Controller hat Microsoft neu gestaltet und verbessert. Doch keine Sorge: große Veränderungen beim Design gibt es nicht und er ähnelt immer noch dem Vorgänger. Dafür gibt es rund 40 Verbesserungen. Darunter einen integrierten Akku für die Stromversorgung, ein präziseres D-Pad, Vibrations-Feedback für die Trigger-Buttons und dank einer Datenübertragung via WiFi-Direkt kürzere Reaktionszeiten. Zudem steht der Controller in Verbindung mit der Kinect-Steuerung und wird von dieser erfasst.

Der Xbox-Controller erhält wurde an 40 Stellen verbessert. (Foto: CNET.com)

Der Xbox-Controller wurde an 40 Stellen verbessert. (Foto: CNET.com)

Games

Zum Launch der Xbox werden wie üblich noch nicht allzu viele Spiele zur Auswahl stehen. Mit dem von Turn 10 Studios entwickelten Rennspiel Forza 5 soll aber bereits eines der Vorzeige-Games der Xbox erhältlich sein.

Zudem zeigte das finnische Entwicklerstudio Remedy, das unter anderem für Max Payne und Alan Wake bekannt ist, einen Trailer von Quantum Break, ein exklusiver Xbox-One-Titel, der vor allem mit einer aufwändigen Physik-Engine beeindruckte. Zu sehen gab es außerdem Call of Duty: Ghosts von Activision.

Quantum Break von Remedy ist einer der exklusiven Titel für die Xbox One. (Foto: CNET.com)

Quantum Break von Remedy ist einer der exklusiven Titel für die Xbox One. (Foto: CNET.com)

Weiterhin kündigte Microsoft an, dass auch EAs Fifa 14, NBA Live, Madden 25 und UFC in den nächsten 12 Monaten auf den Markt kommen sollen. Dank EAs neuer Ignite-Game-Engine sollen die Animationen auf der Xbox One zehn Mal detaillierter werden und Bewegungen deutlich natürlicher aussehen. Auch die Umgebung wie die Zuschauer im Stadion sollen nun in 3D modelliert sein.

Die EA-Spiele Fifa 14, NBA Live, Madden 25 und UFC sollen in den nächsten 12 Monaten auf den Markt kommen. (Foto: CNET.com)

Die EA-Spiele Fifa 14, NBA Live, Madden 25 und UFC sollen in den nächsten 12 Monaten auf den Markt kommen. (Foto: CNET.com)

Innerhalb des ersten Jahres sollen dann 15 weitere Exklusiv-Titel für die Xbox One veröffentlicht werden, wovon acht komplett neu entwickelte Spiele, also keine Fortsetzungen bisheriger Games, sein sollen. Weitere Spiele will Microsoft dann auf der Spielemesse E3 im Juni in Los Angeles vorführen. Alle Games werden am Tag des Releases als Disk-Versionen beim Händler und als digitale Kopien im Netz erhältlich sein.

Abwärtskompatibilität

Nun zur schlechten Nachricht: Microsoft setzt bei der Xbox One nicht mehr auf Prozessoren von IBM mit PowerPC-Architektur, sondern auf SoCs von AMD mit x86-Architektur. Während das die zukünftige Entwicklung von Spielen vereinfacht, sind Xbox-360-Spiele tatsächlich inkompatibel zur neuen Konsole und können auf der Xbox One nicht mehr gezockt werden. Dass Anwender wie bei der PS4 von Sony per Streaming-Zugang auf Titel der Vorgänger-Konsole zugreifen können, wäre denkbar, wurde von Microsoft bisher aber nicht angekündigt .

Account-Bindung

Grundlegend sind Spiele – egal ob als physische Disk oder digitale Kopie – mit dem Xbox-Account des Besitzers verknüpft und lassen sich nur auf der eigenen Xbox nutzen. Die Games müssen dabei zwingend auf der Festplatte der Xbox One installiert sein. Jedes von einer Disc installierte Spiel landet dann auch automatisch in der Cloud.

Allerdings wird es trotzdem möglich sein, gebrauchte Spiele, die als physische Disks vorliegen, über teilnehmende Einzelhändler zu verkaufen. Microsoft verlangt dafür keine Gebühr – weder vom Einzelhändler, dem Herausgeber, noch vom Endkunden. Allerdings kann der Publisher  entscheiden, ob er eine Gebühr verlangen will oder nicht. Zudem liegt es in seiner Hand den Weiterkauf seines Spieles grundlegend zu erlauben. Microsoft hat angekündigt all seine Games für den Weiterverkauf freizugeben, Dritt-Anbieter können sich allerdings anders entscheiden.

Weiterhin haben Xbox-One-Besitzer die Möglichkeit, Spiele auf der Xbox eines Freundes zu zocken und sie an Bekannte weiterzugeben. Loggt sich der Spieler auf einer anderen Xbox-Konsole mit seinem Account ein, kann er von dort aus problemlos auf seine in der Cloud gespeicherte Spielesammlung zugreifen und alle Games wie zu Hause auf seiner eigenen Konsole zocken.

Zudem können Games auch Freunden zum Zocken zur Verfügung gestellt werden, ohne dass man sich selbst dabei ist beziehungsweise sich auf deren Xbox mit seinem eigenen Account einloggen muss. Die Voraussetzung ist, dass der Spiele-Besitzer mindestens 30 Tage mit der Person befreundet ist respektive sie vor einem Monat in seine Freundesliste aufgenommen hat. Jedes Spiel lässt sich dann aber nur einmal weitergeben – und auch nur dann, wenn der Herausgeber dies wie für den Weiterkauf explizit erlaubt.

Enge Verwandte, Besucher oder andere Personen aus dem Haushalt können hingegen jederzeit auf der eigenen Konsole zocken, ohne dass man selbst eingeloggt sein muss. Ist man also beispielsweise gerade nicht zu Hause und der Bruder will zocken, sollte das ohne Probleme möglich sein. Außerdem können Xbox-Besitzer 10 Personen festlegen, die von jeder Xbox One aus auf die eigene Spielesammlung zugreifen können.

Online-Zwang

Einen Online-Zwang zum Zocken im Sinne einer dauerhaft bestehenden Interverbindung gibt es bei der Xbox One nicht. Besitzer der neuen Konsole müssen aber trotzdem über einen Internetzugang verfügen. Zum einen müssen sie die Spiele einmalig aktivieren – auch wenn sie nur offline im Singleplayer-Modus zocken möchten. Zum anderen muss sich die Xbox One einmal alle 24 Stunden ins Netz einklinken – was einem „Always-On-Zwang“ dann doch schon sehr nahe kommt.

Update 20.06.2013

Microsoft hat bezüglich des Online-Zwangs der Xbox One einen Rückzieher gemacht. In einem Blogbeitrag verkündet Don A. Mattrick, Microsofts Chef der Entertainment-Sparte, dass nach einer einmaligen Einrichtung der Konsole keine Internetverbindung mehr nötigt ist, um Spiele von der Disk auf der Xbox One zu zocken. Wer also nur offline im Singleplayer-Modus zocken möchte, der kann das jetzt wie auf der Xbox 360 ganz ohne Internet.

Außerdem hat Microsoft einen Wechsel in der Politik bezüglich gebrauchter Spiele bekannt geben. Demnach hebt Microsoft alle Restriktionen bezüglich des Wiederverkaufens und Ausleihens auf. Gebrauchte Spiele sollen in Zukunft wie auf der Xbox 360 gehandhabt werden.

Skype

Wie bereits im Vorfeld der Präsentation spekuliert wurde, stellt Microsoft nun auch den VoIP-Dienst Skype auf der Xbox zur Verfügung. Dank der verbesserten Kinect-Kamera sind Videotelefonate wie vom Rechner gewohnt mit einer Auflösung von 1080p möglich. Auch Gruppenkonferenzen sollen auf der Xbox funktionieren und während dem Zocken beispielsweise zur Verständigung mit den Team-Kameraden dienen.

Skypen und gleichzeitig Zocken: So klappt die Kommunikation auf der Xbox One (Foto: CNET.com)

Skypen und gleichzeitig Zocken: So klappt die Kommunikation auf der Xbox One (Foto: CNET.com)

Live TV, EPG & eigene Halo-Serie

Neben einem nahtlosen Zusammenspiel zwischen allen Inhalten der Xbox, hat Microsoft für den TV-Bereich einen  neuen Dienst angekündigt, der es Xbox-Besitzern erlauben soll, live ins aktuelle Fernsehprogramm zu schalten und zahlreiche TV-Sender auf der Xbox zu verfolgen. Ein EPG sowie ein Trend-Bereich, der über beliebte Inhalte der Freunde beziehungsweise aller Xbox-Nutzer informiert, sollen dann beim Auffinden von interessanten Sendungen, Filmen & Co. behilflich sein. In Zusammenarbeit mit Steven Spielberg will Microsoft sogar eine eigene Halo-TV-Serie herausbringen, die dann exklusiv auf der Xbox One zu sehen sein wird. Wie relevant die neuen TV-Funktionen für Deutschland sind, wird sich aber noch zeigen müssen.

Der neue Trend-Bereich informiert über beliebte Inhalte der Freunde. (Foto: CNET.com)

Der neue Trend-Bereich informiert über beliebte Inhalte der Freunde. (Foto: CNET.com)

Xbox Live

Natürlich hat Microsoft auch sein Netzwerk Xbox Live verbessert. Bisher setzte Microsoft laut eigenen Angaben rund 15.000 Server für den Betrieb des Dienstes ein. Dem Xbox-Netzwerk sollen für die One jetzt mehr als 300.000 Server zur Verfügung gestellt werden. Eine neue Anmeldung sei nicht nötig. Spieler können also ihre bestehenden Accounts weiterverwenden. Zudem hat Microsoft einige interessante, neue Cloud-Features angesprochen.

SmartMatch soll beispielsweise das Auffinden von Mitspielern erleichtern und beschleunigen. Die Funktion Game DVR hält auf der Xbox One die coolsten Spielszenen eines Spielers als Clips fest und speichert sie in der Cloud ab. Anwender können sich die Sequenzen nach dem Zocken anschauen, sie editieren und mit Freunden teilen – wir denken hier an Replays wie bei der Spieleplattform Steam. Außerdem soll es auch neuartige Achievements geben.

Wie die neuen Xbox-Live-Features dann im Detail aussehen werden, bleibt aber noch abzuwarten. Die bisherigen Highscores & Co. will Microsoft übrigens von der Xbox 360 übernehmen.

SmartGlass

Die Begleit-App SmartGlass macht das Smartphone oder Tablet zu einer Fernbedienung und einem zweiten Bildschirm, auf dem beispielsweise zusätzliche Informationen zum laufenden Spiel angezeigt werden können. Das gabs auch schon beim Vorgänger. Bei der Xbox One ist SmartGlass nun fest ins das System integriert und soll noch mehr Interaktions- und Bedienmöglichkeiten bieten. Zudem können sich jetzt mehrere externe Geräte gleichzeitig mit der Konsole verbinden – beispielsweise für Multiyplayer-Spiele.

Preis und Release-Termin

Zum Preis und dem Verkaufsstart der Xbox One  hat Microsoft noch keine offiziellen Angaben gemacht. Erwartet wird jedoch, dass die neue Konsole pünktlich zum Weihnachtsgeschäft am 30. November auf den Markt kommt. Zumindest hat Microsoft versprochen, dass die Xbox One noch in diesem Jahr erhältlich sein wird. Ein genaues Datum will der Softwareriese auf der Spielemesse E3 am 10. Juni in Los Angeles bekannt geben.

[Mit Material von Scott Stein, CNET.com]

Christian Schartel
Autor: Christian Schartel
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