Xbox One und die Verwirrung um gebrauchte Spiele

Xbox One und die Verwirrung um gebrauchte Spiele (Foto: CNET.com)Eine der größten, ungeklärten Fragen im Zusammenhang mit der neuen Xbox One dreht sich um Microsofts Politik bezüglich gebrauchter Spiele. Alle Games müssen bei der Xbox One zwingend auf der Festplatte der Konsole installiert werden und sind mit dem Account des Spielers verknüpft. Das bedeutet: Sie lassen sich grundlegend pro Account nur einmal installieren. Alle 24 Stunden muss ich die Xbox dann zur Verifizierung mit dem Internet verbinden.

Kurz nach der Präsentation kamen die Gerüchte auf, dass es trotzdem möglich sein wird, Spiele weiterzuverkaufen beziehungsweise gebrauchte Spiele auf der Xbox zu zocken. Wie die Webseite MCV berichtet soll der Verkauf eines Spieles aber nur über einen entsprechend zertifizierten Händler in Verbindung mit Microsofts cloudbasierter Service-Plattaform Azure klappen. Dieser muss das Spiel für den Weiterverkauf „entsperren“ und an Microsoft melden. Gleichzeitig soll die Verknüpfung mit dem Spieler-Account des Vorbesitzers aufgehoben werden, womit dieser das Spiel nicht mehr verwenden kann. Summa summarum sollte ein gebrauchtes Spiel dann insgesamt rund 90 Prozent des Neupreises kosten. Ein Teil des Erlöses sollte an Microsoft und an den Spielehersteller gehen.

Die neue Xbox One: Alle Informationen zur kommenden Konsole von Microsoft (Foto: CNET.com)Die neue Xbox One: Alle Informationen zur kommenden Konsole von Microsoft

Nun hat sich Microsoft zu Wort gemeldet. Ein Sprecher des Unternehmens sagte, dass es definitiv möglich sein wird, Spiele weiterzuverkaufen und gebrauchte Games zu zocken. Wie das genau funktioniert und zu welchen Bedingungen, führte der Microsoft-Sprecher aber nicht aus. Die kursierenden Gerüchte entsprächen jedoch nicht der Wahrheit. Detaillierte Informationen will das Unternehmen erst in naher Zukunft offen legen.

Bereits bestätigt hat Microsoft allerdings, dass die Xbox-Live-Arcade-Games nicht auf die Xbox One übertragbar sind. Die neue Xbox ist generell nicht abwärtskompatibel.

[Mit Material von Jay Greene, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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