Asus MeMo Pad HD 7, FHD 10 & Fonepad Note FHD 6: Konkurrenz für Nexus 7, Nexus 10 und Galaxy Note

Asus MeMo Pad HD 7, FHD 10 & Fonepad Note FHD 6: Konkurrenz für Nexus 7, Nexus 10 und Note II (Bild: Asus)

Neben dem Transformer Pad Infinity und dem Tranformer Book Trio mit Windows 8 und Android im Parallel-Betrieb hat Asus auf der Computex in Taipeh zwei neue Android-Tablets der MeMo-Pad-Reihe und das Phablet Fonepad Note FHD 6 mit Stylus vorgestellt.

MeMo Pad HD 7

Im Vergleich zum Vorgänger-Modell, das seit Februar auch in Deutschland erhältlich ist, bietet das 7-Zoll-Modell MeMO Pad HD 7 eine höhere Display-Auflösung. Das IPS-Panel löst nun 1280 mal 800 statt 1024 mal 600 Pixel auf und zieht damit mit der Anzeige des Nexus 7 gleich. Außerdem verfügt das MeMO Pad HD 7 jetzt auch über einen Quad-Core-Prozessor. Das ursrpüngliche MeMO Pad bot nur einen Single-Core. Asus verbaut einen Chip von MediaTek, der wie die im Nexus verbaute Tegra-Einheit auf Basis der Cortex-A9-Architektur gefertigt ist, allerdings als nicht ganz so leistungsfähig gilt.

Zur weiteren Ausstattung gehören 1 GByte RAM, eine 5-Megapixel-Kamera und eine 1,2-Megapixel-Webcam, die Videos mit 720p aufzeichnen kann. Bisher verzichtete Asus auf eine rückseitige Kamera.

Das neue MeMo Pad ist mit einem Gewicht von 302 Gramm auch deutlich leichter als zuvor, obwohl sich die Maße kaum geändert haben.

Das HD7 kommt wahlweise mit 8 oder 16 GByte internem Speicher. Dieser lässt sich im Gegensatz zu Googles Nexus 7 mittels microSD-Karte um bis zu 32 GByte erweitern. Außerdem erhalten Käufer ein Jahr lang kostenlos Zugriff auf 16 GByte Asus WebStorage. Der verbaute Lithium-Polymer-Akku hat laut Hersteller eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden bei HD-Videowiedergabe.

Asus MeMo Pad FHD 10 kommt mit einem 10-Zoll-Full-HD+-Display und Intels neuester Atom-CPU "Clovertrail". (Bild: Asus)

MeMo Pad FHD 10

Das MeMO Pad FHD 10 bestückt Asus ebenfalls mit einer besseren Anzeige. Das 10,1-Zoll-IPS-Display löst jetzt 1920 mal 1200 Bildpunkte auf und erreicht so Full-HD+-Qualität. Damit übertrifft es das im Februar gezeigte MeMo Pad Smart, dessen 10,1-Zoll-Screen 1280 mal 800 Pixel darstellt. An das Display des Nexus 10 kommt es damit aber nicht heran.

Das FHD 10 wird wie das Galaxy Tab 3 10.1 von Intels 1,6-GHz-Dual-Core-Atom-Prozessor Z2560 (Clovertrail) angetrieben. Erste Benchmarks haben gezeigt, dass Intels-CPU in Sachen Geschwindigkeit trotz nur zwei Kernen durchaus mit aktuellen Quad-Core-Prozessoren konkurrieren kann.

Der interne Speicher misst je nach Ausführung 16 oder 32 GByte. Bisher hatte Asus nur eine 16-GByte-Variante im Angebot. Eine Erweiterungsmöglichkeit per MicroSD-Karte ist auch vorhanden. Hinzu kommen lebenslang 5 GByte Cloudspeicher.

Die weitere Ausstattung umfasst WLAN nach IEEE 802.11a/b/g/n und Positionsbestimmung via GPS oder Glonass. Mittels Miracast lässt sich eine drahtlose Verbindung zu einem kompatiblen Fernseher oder Projektor herstellen. Für einen klaren und kräftigen Klang sollen wie beim 7-Zoll-Modell die integrierten Stereolautsprecher mit Unterstützung für Asus’ Audiotechnik SonicMaster sorgen. Das 10-Zoll-Gerät ist 9,5 Millimeter dick und 580 Gramm schwer. Als Betriebssystem kommt bei beiden Neuvorstellungen ab Werk Android 4.2 Jelly Bean zum Einsatz.

Das MeMO Pad HD 7 soll im Juli in den USA für 129 Dollar als 8-GByte-Version und für 149 Dollar als 16-GByte-Modell in den Handel kommen. Asus bietet es in den Farben Schwarz, Weiß, Pink und Grün an. Als Zubehör gibt es eine farblich passende Schutzhülle, die sich gleichzeitig als Ständer verwenden lässt.

Wie viel die neuen MeMo Pads in Deutschland kosten werden und wann sie hierzulande erhältlich sind, hat Asus noch nicht verraten. In den USA soll das HD 7 ab Anfang Juli in den Regalen stehen. Die 8-GByte-Variante soll für 129 Dollar, das 16-GByte-Modell für 149 Dollar zu haben sein. Asus bietet es in den Farben Schwarz, Weiß, Pink und Grün an. Als Zubehör gibt es eine farblich passende Schutzhülle, die sich gleichzeitig als Ständer verwenden lässt. Die Euro-Preise für Deutschland werden vermutlich ähnlich hoch wie die Dollar-Preise ausfallen. Damit wäre das MeMo Pad HD 7 in der 16-GByte-Ausführung trotzdem noch etwas günstiger als das vergleichbare Nexus-7-Modell und mit Sicherheit eine interessante Alternative.

Zu Preis und Verfügbarkeit des MeMO Pad FHD 10 hat sich der Hersteller bisher nicht geäußert.

Asus Fonepad Note FHD 6 kommt mit einem hellen 6-Zoll-Full-HD-Display, Stylus und Front-Lautsprecher im Stil des HTC One. (Bild: Asus)

Fonepad Note FHD 6

Daneben hat Asus mit dem Fonepad Note FHD 6 ein weiteres Gerät angekündigt, dass für Phablet-Freunde interessant sein dürfte. Der Galaxy-Note-Konkurrent bietet ein 6 Zoll großes IPS-LC-Display mit einer Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel. Das 5,5-Zoll-Display des Note II bietet im Vergleich nur eine Auflösung von 1280 mal 720 Bildpunkten. Beim Note III wird Samsung Gerüchten zufolge aber auch auf eine Full-HD-Anzeige setzten. Mit einer Leuchtdichte von 450 Candela pro Quadratmeter ist das Display auch besonders hell und sollte an die Helligkeit der Anzeige des HTC One herankommen.

Angetrieben wird das FHD 6 wie das MeMo Pad FHD 10 von Intels Dual-Core-Atom-Prozessor Z2560 (Clovertrail). Die CPU ist wiederum mit 1,6 GHz getaktet. An RAM stehen 2 GByte zur Verfügung. Zur weiteren Ausstattung gehöeren eine 8-Megapixel-Kamera und eine 1,2-Megapixel-Front-Cam sowie WLAN, UMTS samt Datenturbo HSPA+ mit Downloadraten bis zu 42 MBit pro Sekunde oder GPS. LTE wird es wie beim Galaxy Note allerdings nicht geben.

Welche Android-Version Asus dem Note FHD 6 spendiert, ist bisher noch nicht bekannt. Jelly Bean sollte es aber auf jeden Fall sein. Das System lässt sich wie bei der Konkurrenz auch mit einem Stylus bedienen, der sich auf der Rückseite des Gerätes in einem Einschub verstauen lässt. Die Stift-kompatiblen Funktion hat Asus allerdings noch nicht groß erläutert. Ein Handschrift-Modus und weitere für den Stylus optimierte Software soll vorhanden sein.

Der Digitizer des Asus Fonepad Note FHD 6 lässt sich wie beim Galaxy Note II in einem extra Einschub verstauen. (Bild: CNET.com)

Ein besonderes Merkmal des Fonepad Note sind noch die zwei Front-Lautsprecher. Hier hat Asus wohl bei HTC abgeschaut. Wie beim One sollen sie mit Unterstützung der SonicMaster-Audio-Technologie für einen entsprechend guten und lauten Sound sorgen.

Zum Preis und der Verfügbarkeit des Gerätes hat sich der Hersteller noch nicht geäußert. Auf den ersten Blick hat Asus mit dem Fonepad Note FHD 6 aber einen ernst zu nehmenden Konkurrenten zum Note II im Programm. Ob das FHD 6 auch mit den neuen Phablets von Samsung und HTC mithalten kann, die Gerüchten zufolge ebenfalls in Arbeit sind, wird sich aber noch zeigen müssen.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

 

Autor: Christian Schartel
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