Kostenloses WLAN auf dem Münchner Marienplatz: Stadtrat beschließt Ausbau des freien WLAN-Netzes

Kostenloses WLAN auf dem Münchner Marienplatz: Stadtrat beschließt Ausbau des freien WLAN-Netzes (Foto: SWM)

Ende April haben die Stadtwerke München (SWM) in Kooperation mit dem Telekommunikationsanbieter M-net und dem Stadtportal muenchen.de einen öffentlich zugänglichen WLAN-Hotspots auf dem Marienplatz eingerichtet. Das Pilotprojekt sollte zunächst die Akzeptanz solcher Angebote geprüft und mögliche Kosten ausgelotet werden. Mitte Mai sollte dann der Münchner Stadtrat abstimmen, ob das öffentliche WLAN-Netz auf weitere zentrale Punkte der Stadt wie den Stachus ausgeweitet wird.

Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, hat der Münchner Stadtrat grünes Licht gegeben und beschlossen, dass das geplante Gratis-WLAN-Netz in der Bayerischen Landeshauptstadt in den nächsten zwei Jahren weiter ausgebaut werden soll.

Neben dem Marienplatz sollen im Herbst der Münchner Hauptbahnhof, das Kulturzentrum Gasteig sowie die Münchner Volkshochschulen und Kulturzentren in verschiedenen Stadtteilen mit kostenlosen WLAN-Hotspots ausgestattet werden. Hotspots am Karlsplatz Stachus, Odeonsplatz, Isartor und Sendlinger Tor sollen laut der Süddeutschen Zeitung spätestens bis zum Oktoberfest folgen.

Um sich in das bereits verfügbare kostenlose WLAN am Marienplatz einzuwählen, muss der Nutzer auf seinem Smartphone oder Tablet in den WLAN-Einstellungen nach verfügbaren Netzwerken suchen und den Eintrag “M-WLAN” auswählen. Anschließend muss er im Browser noch den Nutzungsbedingungen zustimmen. Akzeptiert er diese, wird er zu der Startseite mit den Online-Angeboten von M-net, muenchen.de und SWM weitergeleitet. Von hier aus kann er dann kostenlos auf das Internet zugreifen.

Abdeckung des M-WLAN-Netzes am Marienplatz (Foto: SWM)

In Berlin steht schon seit Oktober 2012 ein öffentliches Gratis-WLAN zur Verfügung. An ausgewählten Straßen und Plätzen in den Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg betreiben die Partner des Pilotprojekts, Kabel Deutschland und die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), 44 Zugangspunkte. Allerdings ist die Nutzungszeit pro Anwender derzeit noch auf 30 Minuten pro Tag beschränkt.

Rechtsunsicherheit bei der Bereitstellung öffentlich zugänglicher WLAN-Netze in Deutschland gibt es nach wie vor hinsichtlich der sogenannten Störerhaftung. Wer einen Internetanschluss zur Verfügung stellt, haftet demnach auch für Missbrauch durch Dritte, etwa bei illegalen Downloads. Daher wollen die Betreiber des Münchner Gratis-WLAN betstimmte Internetseiten sicherheitshalber sperren.

[Mit Material von Bjön Greif, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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