Spotify-Konkurrent Ampya: ProSiebenSat.1 startet Musik-Streaming-Dienst

Spotify-Konkurrent Ampya: ProSiebenSat.1 startet Musik-Streaming-Dienst (Screenshot: CNET.de)

 

Mit Ampya (ausgesprochen „Empire“) startet die Unternehmensgruppe ProSiebenSat.1 in Deutschland, Österreich und der Schweiz einen eigenen Musik-Streaming-Dienst und macht in Zukunft Spotify und Googles All Access Konkurrenz. Der Dienst befindet sich derzeit noch in der Testphase, soll aber laut  ProSiebenSat.1 bereits mehr als 20 Millionen Songs, 57.000 Musikvideos und über 100.000 Radiostationen umfassen.

Neben dem On-Demand-Streaming von Liedern und Musik-Clips bietet Ampya auch Musikempfehlungen, News aus der Musikwelt, Charts, Rezensionen, Interviews und Hintergrundinformationen zu den Stars sowie Texte zu den Songs.

„Unsere Vision ist es, Musikfans die komplette Bandbreite aus Musik-Streaming, Music Discovery, Musik-Videos, Charts, News und Entertainment zu bieten – jederzeit, von jedem Ort und über jedes Endgerät“, so Manuel Uhlitzsch, Geschäftsführer der Magic Internet Musik GmbH, die Ampya betreibt.

Mit dem auf Ampya.com integrierten Web-Player lassen sich die Lieder am Rechner anhören und auch eigene Wiedergabelisten zusammenstellen. Einen Player zum Herunterladen gibt es derzeit noch nicht. Nutzer können zudem ihr Facebook-Profil mit Ampya verknüpfen, um ihre bevorzugten Alben, Songs, Videos oder Zusammenstellungen mit Freunden zu teilen. Die Songs stellt Ampya im Format Dolby Pulse, das Datenraten von bis zu 256 KBit/s unterstützt, bereit.

Ampya befindet sich derzeit noch in der Betaphase und ist nur über den Web-Player im Browser zu erreichen (Screenshot: CNET.de)

Musik-Fans können den Dienst grundlegend kostenlos nutzen. Wie bei Spotify wird dann allerdings Werbung geschaltet. Neben der werbefinanzierten Freemium-Version gibt es für monatlich 4,99 Euro auch ein Abo ohne Werbeschaltungen. Wer die Inhalte auch auf Mobilgeräten abrufen und zur Offline-Nutzung herunterladen will, zahlt 9,99 Euro im Monat. Apps für iOS und Android sollen in Kürze über Apples App-Store beziehungsweise den Play Store zum Download bereit stehen. Preislich liegt Ampya damit exakt auf dem Niveau von Spotify, hat aber beispielsweise auch Musik-Videos im Angebot.

Wer Ampya schon einmal ausprobieren möchte, muss sich aktuell noch für einen Betatest-Zugang bewerben. Nutzer erhalten dann eine E-Mail mit ihren Login-Daten. Bis der Account freigeschaltet ist, kann es aber einige Zeit dauern.

Auch Apple wird voraussichtlich heute Abend ab 19 Uhr auf der Keynote im Rahmen der WWDC seinen geplanten Musik-Streaming-Dienst iRadio offiziell vorstellen. iRadio soll ebenfalls generell kostenlos nutzbar sein und durch Werbeeinnahmen finanziert werden. Unsere Kollegen von Gizmodo.de berichten live von der Presse-Veranstaltung. Hier geht’s direkt zum Live-Blog auf Gizmodo.de.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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