Samsung stellt Galaxy Ace 3 vor: 4-Zoll-Display, Dual-Core, LTE und Android 4.2

Samsung stellt Galaxy Ace 3 vor: 4-Zoll-Display, Dual-Core, LTE und Android 4.2 (Bild: Samsung)Mit dem Galaxy Ace 3 stellt Samsung nur wenige Tage nach der Vorstellung des Galaxy S4 Mini das nächste Smartphone vor. Das neue Mittelklasse-Gerät wird es als 3G-Variante und als Ausführung mit LTE-Unterstützung geben. Zudem ist eine Dual-SIM-Version der 3G-Variante geplant.

Die Version ohne LTE bietet ein 4 Zoll großes WVGA-TFT-LCD mit einer Auflösung von  800 mal 480 Pixel. Das entspricht einer Pixeldichte von rund 233 ppi. Zum Vergleich: Das Galaxy S4 verfügt über eine 5-Zoll-Full-HD-Anzeige, die 1920 mal 1080 Bildpunkte auflöst.  Das Galaxy S4 Mini ist ebenfalls mit einem etwas schärferen 4,3-Zoll-Super-AMOLED-Display mit einer qHD-Auflösung von 960 mal 540 Pixel und einer Pixeldichte von 256 ppi ausgestattet.

Angetrieben wird das Ace von einem 1-GHz-Dual-Core-Prozessor, dem 1 GByte RAM zur Seite steht. Damit liegt es von der Leistung her deutlich hinter dem S4 mit seinem 1,9-GHz-Quad-Core und kommt auch nicht an die Performance des Galaxy S4 Mini heran. Das bietet einen 1,6-GHz-Dual-Core und 1,5 GByte RAM. Das Ace liegt eher auf dem Niveau des Galaxy S III vom letzen Jahr, bringt auch einen identischen 1500-mAh-Akku für die Stromversorgung mit.

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An internem Speicher gibt es magere 4 GByte (1,77 GByte bleiben für Daten übrig) mit. Da hatte sogar das S-III-Mini ab Werk mehr Speicher an Bord. Wie üblich lässt sich dieser aber dank microSD-Kartenslot um bis zu 64 GByte erweitern. Das ist praktisch für Foto, Videos und Musik. Apps landen jedoch stets im internen Speicher und lassen sich seit Android 4.0 Ice Cream Sandwich nicht mehr ohne weiteres auf der Speicherkarte auslagern. Wer viele Apps und Spiele installieren möchte, wird hier früher oder später mit Speichermangel zu kämpfen haben, sollte Samsung nicht wie für das Galaxy S4 zeitnah ein Firmware-Update mit einer App2SD-Funktionalität bereitstellen.

Für Fotos und Videochats bringt das Galaxy Ace 3 eine rückseitige 5-Megapixel-Knipse mit LED-Blitz und eine VGA-Webcam auf der Frontseite mit. Das Galaxy S4 beziehungsweise Mini bieten eine 13-Megapixel- respektive 8-Megapixel-Kamera.

Zur weiteren Ausstattung gehören WLAN 802.11 b/g/n ( 2,4-GHz-Band), Wi-Fi Direct, Bluetooth 4.0, USB 2.0, A-GPS und Glonass. Als Betriebssystem kommt Android 4.2.x und Samsung TouchWiz-Oberfläche zum Einsatz. Dem ersten Eindruck nach bietet das Ace auch im Software-Bereich nicht ganz so viel wie die anderen Modelle. Samsung erwähnt in der Pressemitteilung nur S Translator, S Travel, S Voice und Easy Mode sowie „einige“ Smart-Features und Foto-Anwendungen wie Sound & Shot und Best Photo. Beim Galaxy S4 Mini scheint Samsung hingegen kaum abgespeckt zu haben.

Das 4-Zoll-Display hat Samsung in einem Gehäuse mit den Abmessungen 121,2 mal 62,7 mal 9,8 Millimeter untergebracht. Auf der Waage schlägt das Ace 3 mit einem Gewicht von 115 Gramm zu Buche.

Die LTE-Variante bietet dann weitgehend dieselbe Ausstattung wie das 3G-Modell, unterscheidet sich außer der 4G-Unterstützung (150/50Mbps 800/900/1800/2600 MHz) aber noch in einigen weiteren Punkten. Der Prozessor ist mit 1,2 GHz getaktet, es gibt 8 GByte internen Speicher ab Werk und einen etwas stärkeren 1800-mAh-Akku. Via UMTS lädt die LTE-Version Daten mit einer Rate von bis zu 42 MBit/s herunter, das 3G-Modell nur mit 14,4 MBit/s. Mit den Maßen 121,2 mal 62,7 mal 10 Millimeter und einem Gewicht von 119,5 Gramm ist etwas größer und schwer.

Für Fotos und Videos bringt das Galaxy Ace eine 5-Megapixel-Kamera und einige Software-Features des Galaxy S4 mit (Bild: Samsung)

Wann das Galaxy Ace 3 im Handel erhältlich ist, hat Samsung noch nicht veröffentlich. Auch Angaben zum Preis stehen noch aus. Von den Spezifikationen her sollte dieser aber ein gutes Stück unter dem Galaxy S4 Mini und eher auf dem Niveau des Galaxy Express oder Galaxy S III Mini liegen. Doch auch bei einem Preis um die 300 bis 350 Euro wäre das Gerät wohl nur auf Grund seiner LTE-Unterstützung oder als Dual-SIM-Variante interessant, denn für das Geld gibt es auch schon das Nexus 4 zu kaufen, dass mit einer deutlich hochwertigeren Hardware aufwartet und die Vorzüge schneller Software-Updates von Google genießt.

[Quelle: Pressemitteilung]

Autor: Christian Schartel
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