Huawei enthüllt das Ascend P6: 6,18 Millimeter dünn, 4,7-Zoll-Display und Quad-Core-CPU

Huawei enthüllt das Ascend P6: 6,18 Millimeter dünn, 4,7-Zoll-Display und Quad-Core-CPU (Bild: Huawei)Auf einem Presse-Event in London hat Huawei wie erwartet das Ascend P6 vorgestellt. Es ist derzeit das dünnste Smartphone auf dem Markt. Sein Metall-Gehäuse misst gerade einmal 6,18 Millimeter. Damit unterbietet Huaweis Gerät das ZTE Grand S, das mit 6,9 Millimeter schon superdünn ist, nochmals um ein paar Millimeter. Die Konkurrenz von Samsung und HTC kann bei diesem Duell nicht mithalten. Das Galaxy S4 misst beispielsweise 7,9 Millimeter in der Tiefe, das Unibody-Gehäuse des HTC One an der dicksten Stelle 9,4 Millimeter.

Vom Aussehen her erinnert das Gerät ein bisschen an das iPhone 4. Schick sieht es jedenfalls aus. Das Design gefällt uns auf den ersten Blick auch besser als noch beim Ascend P2, das Huawei auf dem Mobile Wolrd Congress im Februar vorgestellt hatte. Das Gewicht schlägt übrigens mit 120 Gramm zu Buche.

Die Hardware-Ausstattung des Ascend P6 bewegt sich dann zwar nicht ganz im High-End-Bereich, ist aber noch gehobene Mittelklasse. Das LC-Display ist 4,7 Zoll groß, bietet aber keine Full-HD-Auflösung wie das HTC One oder das Galaxy S4, sondern mit 1280 mal 720 Pixel lediglich HD. Der Touchscreen soll wie beim Lumia 925 oder Galaxy S4 besonders sensibel sein und sich beispielsweise auch mit Handschuhen bedienen lassen.

Angetrieben wird das Ascend P6 von einem Quad-Core-Prozessor mit 1,5-GHz-Taktung (Hi-Silicon K3V2) aus dem Hause Huawei, dem 2 GByte RAM zu Seite stehen. Über die Speicherausstattung dürften viele Interessenten dann aber nicht allzu glücklich sein. Hier gibt es ab Werk nur 8 GByte, wovon nur 5 GByte für Daten des Nutzers übrig bleiben. Immerhin gibt es auch einen microSD-Kartenslot, der zum Erweitern der Kapazität dient.

Trotz dem superdünnen Gehäuse hat ein 2000-mAh-Akku Platz, der das Gerät mit Strom versorgt. Als Betriebssystem kommt die aktuellste Android-Version 4.2.2 Jelly Bean mit Huaweis Benutzeroberfläche Emotion UI zum Einsatz. Diese hat Huawei mit zahlreichen Themes und einem Retro-Design ausgestattet. Wie bei Apples iPhone landen die Apps hier auch nicht im App-Drawer, sondern auf dem Homescreen. Für eingefleischte Android-Nutzer dürfte das erst einmal gewöhnungsbedürftig sein.

Das Huawei Ascend P6 kommt in Schwarz, Pink und Weiß (Bild: Huawei)

Eine 8-Megapixel-Kamera mit BSI-Sensor und F2.0-Blende dient dann zum Knipsen von Fotos und Drehen von Videos in Full-HD. Für Videochats bringt das Ascend P6 noch eine 5-Megapixel-Frontkamera mit, die besonders für Videochat-Enthusiasten interessant sein drüfte.

In Sachen Kommunikation hat Huawei dem Ascend P2 unüblicherweise kein LTE spendiert. Das ist wohl der Preis eines dünneren Gehäuses. Womöglich gibt es im Verlauf des Jahres aber noch eine Ausführung mit 4G. Ansonsten gibt es die übliche Kost: WLAN, UMTS samt Datenturbo HSPA (14,4 MBit/s), NFC, Bluetooth 3.0 sowie GPS und Glonass. Zudem soll es Platz für zwei SIM-Karten bieten.

Bei der Präsentation hat Huawei besonderen Wert auf die Vorstellung der Software gelegt. Updates sollen die Sicherheitsfunktionen, das Me-Widget,  MagicTouch und SmartReading erhalten haben. Neu sind außerdem ein Panorama-Modus und eine Gesichtserkennungsfunktion. Verschiedene Energiesparfunktionen sollen zudem die Akkulaufzeit verbessern. Dank Air-Sharing sollen Inhalte schnell auf ein anders Gerät übertragen werden können. Unter anderem lässt sich damit auch das Bild auf den Fernseher streamen.

Erhältlich ist das Ascend P6 in den Farben Schwarz, Weiß und Pink. Passend zum gewählten Modell soll es gleichfarbige Schutzhüllen geben. Auf den Markt kommen soll es in Westeuropa im Juli zu einer UVP von rund 449 Euro ohne Vertrag. Der Straßenpreis dürfte dann irgendwo in der Region des Nexus 4 liegen, das derzeit das attraktivste Preisleistungsverhältnis bietet. Hierzulande soll das Ascend P6 unter anderem bei Vodafone und O2 mit Vertrag sowie bei Saturn, Media Markt oder Amazon erhältlich sein.

Autor: Christian Schartel
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