Angetestet: Gigabyte U2142 – Ultrabook mit Tablet-Modus

Convertibles sind nicht neu, aber dank Windows 8 erfreuen sie sich wachsender Beliebtheit. Das 11,6-Zoll-Hybrid-Gerät Gigabyte U2142 kommt mit satter Performance und sehr guter Ausstattung, zeigt aber auch deutliche Schwächen.

Das 11,6-Zoll-Modell U2142 hebt sich vor allem durch die große Auswahl an Anschlüssen von den Mitbewerbern ab. Die Kollegen von IT-Espresso haben das Ultrabook, das optisch durchaus einiges hermacht, ausführlich getestet.

Wer das Gigybate U2142 im Tablet-Modus nutzen möchte, dreht den Monitor um 180 Grad und legt ihn dann mit der Rückseite flach auf die Tastatur (Bild: Gigabyte).

Wer das Gigybate U2142 im Tablet-Modus nutzen möchte, dreht den Monitor um 180 Grad und legt ihn dann mit der Rückseite flach auf die Tastatur (Bild: Gigabyte).

Das Gehäuse fühlt sich beim U2142 auf jeden Fall schon einmal hochwertig und stabil an. Das gilt ebenfalls für das Scharnier, das das Display mit dem Unterbau verbindet. Wer das Ultrabook im Tablet-Modus nutzen möchte, dreht den Monitor um 180 Grad und legt ihn dann mit der Rückseite flach auf die Tastatur. Diese Stelle ist bei Convertibles dieser Bauform die schwächste und kann nach Monaten und Jahren der häufigen Belastung gerne einmal brechen. Beim Testkandidaten scheint der Hersteller viel Wert darauf gelegt zu haben, dass dies nicht passiert.

Die Maße des U2142 fallen mit 29,8 mal 22,6 mal 2 Zentimeter für ein Notebook mit dieser Bildschirmdiagonale etwas größer aus – abgesehen von der Höhe vielleicht. Mit 1,3 Kilogramm ist es zu schwer für den Dauereinsatz als Tablet – ein iPad 4 wiegt hier die Hälfte. In der Rubrik der tragbaren Computer gehört das Gigabyte aber zu den leichteren Vertretern.

Beeindruckend ist zweifelsohne das Schnittstellenangebot. Es gibt je zwei USB-2.0- und USB-3.0-Anschlüsse, einen SD-Kartenleser, je einen HDMI- und VGA-Ausgang, einen RJ45-Netzwerkanschluss, Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer sowie einen SIM-Karteneinschub. Dank letzterem gehen Nutzer per Mobilfunknetz (HSDPA) online.

Eine Stärke des Gigabyte U2142 sind die vielen Schnittstellen (Bild: Gigabyte).

Eine Stärke des Gigabyte U2142 sind die vielen Schnittstellen (Bild: Gigabyte).

Der Testkandidat unterstützt WLAN (802.11b/g/n) und den neuen Bluetooth-Standard 4.0. Gigabyte packt schnittstellentechnisch also alles rein, was geht. Für ein Notebook dieser Größe und besonders für ein Convertible ist das recht ungewöhnlich. Andere Hersteller sparen hier gerne an allen Ecken und Enden, bauen Mini-HDMI- statt vollwertigen HDMI-Ports ein, spendieren nur zwei USB-Anschlüsse oder sparen sich eine LAN-Buchse komplett. Dass es auch anders und zwar besser geht, zeigt das U2142.

So positiv die Ausstattung auch ins Gewicht fällt, so muss das U2142 von den Kollegen bei der Tastatur und vor allem beim Display doch auch deutliche Kritik einstecken. Auch vom Akku hatten sich die Tester mehr erwartet.

Wo die Stärken und Schwächen beim Gigabyte U2142 im Detail liegen, zeigt der ausführliche Test auf IT-Espresso.

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