Abalo-App: Mit Werbung auf dem Lockscreen Geld verdienen

Das österreichische Startup abalo Media bringt – nach dem Start im Mai in Österreich – jetzt sein Konzept für Mobile Marketing auch nach Deutschland. Mit abalo werden Werbe-Anzeigen vollflächig auf dem Sperrbildschirm des Smartphones angezeigt. Für jede gesehene Anzeige wird der Kunde finanziell mit 1,8 Cent entlohnt und somit direkt am Werbeumsatz beteiligt. Es sind bis zu maximal 27 Entsperrungen am Tag möglich. Monatlich lassen sich so bis zu 15 Euro einnehmen.

Die Auszahlung selbst erfolgt dabei auch monatlich. Wahlweise haben die Nutzer auch die Möglichkeit, ihren Erlös einem karitativen Zweck zu spenden. Zu den Projekten zählen derzeit beispielsweise die „Österreichische Krebshilfe“, „Arabella hilft“ und die „Debra-Schmetterlingskinder“. Weitere Projekte – unter anderem auch in Deutschland – sollen folgen.

Natürlich profitieren neben abalo vor allem aber auch die werbetreibenden Unternehmen von der neuen und häufig genutzten Präsentationsfläche für mobile Werbung, da der Sperrbildschirm durchschnittlich 35 Mal am Tag aufgerufen und entsperrt wird. Mit im Beta-Boot sind derzeit Unternehmen wie McDonalds, Sony, Mazda, Ikea, Zalando und Lieferheld.

„Das ganzseitige Displayformat entspricht in der Wahrnehmung einem klassischen Plakat und garantiert eine maximale Wahrnehmung. Mit abalo erweitern wir die visuelle Attraktivität um interaktive Komponenten und bringen das Plakat quasi ins digitale Zeitalter“, erklärt Daniel Klarkowski, Geschäftsführer abalo Media Deutschland GmbH.

„Es ist ganz einfach: Smartphone aktivieren, Werbung sehen, Smartphone entsperren. Der Konsument erhält Werbung, die ihn interessiert und bekommt dafür bares Geld auf sein Konto – er vermietet sozusagen den Sperrbildschirm als Plakatwand.“

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Der Nutzer muss durch die Registrierung und die Angabe von Präferenzen bewusst dem Erhalt von Werbung, die seinen Interessen entspricht, zustimmen. Die Unternehmen erreichen damit ziemlich genau ihre, für sie relevante Zielgruppe. Zusätzlich ist ein Targeting nach Zeit und Ort möglich. So können abalo-Nutzer beispielsweise mobile Coupons in der Nähe von Filialen der ihren Interessen entsprechenden Unternehmen erhalten.

In die Anzeigen lassen sich zudem Links zu kampagnenspezifischen Websites, zu Online Shops oder Videos integrieren. Mithilfe von Google Maps kann der potentielle Kunde auch direkt zum entsprechenden Geschäft gelotst werden.

Laut Aussage des abalo-Geschäftsführers Daniel Klarkowski werden die persönlichen Daten der Kunden nicht an die Werbekunden weitergegeben, sondern bleiben bei abalo.

Die App ist derzeit noch auf Android beschränkt, andere Betriebssysteme wie iOS und Windows Phone sollen folgen. Sie steht im PlayStore kostenlos zum Download zur Verfügung.

Zum Download

(Screenshots: abalo)

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

Neueste Kommentare 

4 Kommentare zu Abalo-App: Mit Werbung auf dem Lockscreen Geld verdienen

  • Am 7. Juli 2013 um 12:28 von SooNice

    Also ich nutze Abalo seit einem Monat und habe vor kurzem auch meine Erste Auszahlung erhalten. Bisher werden zwar im Schnitt nur acht Anzeigen geschalten, aber es sollen in Zukunft noch mehr geschalten werden. Trotzdem kann man damit seine Telefonkosten ohne wirkliche Beeinträchtigungen durch die Werbung minimieren.
    Bisher also Daumen hoch für das Konzept.

  • Am 9. Juli 2013 um 07:22 von Guligu

    Das selbe Thema hatten wir doch schon mal vor 15 jahren am Windows-Desktop… Und hat damals auch nicht funktioniert.

    • Am 19. Juli 2013 um 13:38 von Fabian

      Da ist aber ein Unterschied zwischen Computer und Handy. Der Sperrbildschiem am Computer nervt den Nutzer auch so schon. Der soll einfach weg damit man weiter arbeiten/spielen kann. Am Telefon dient der aber wirklich zum Schutz. Bei mir zeigt das Ding im Moment Uhrzeit und Wetter an. Beides brauche ich nicht, weil es sowieso nochmal oben in der Leiste steht, oder mit einem Blick aus dem Fenster gegessen ist.

      Daher… gute App für Leute die nix dagegen haben

      • Am 11. Oktober 2015 um 20:04 von Mia

        Die Abalo App wurde abgeschaltet. Ihr könnt aber mal die MyLockscreen App ausprobieren. Mit der kann man quasi nebenbei Geld verdienen.

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