Google Play Store: Browser-Version erhält Update mit neuem Design

Googe Play Store: Browser-Version erhält Update mit neuem Design (Screenshot: ZDNet.de)

Wer Apps, Filme, Musik oder Bücher auf sein Android-Smartphone oder -Tablet laden möchte, der kann das nicht nur am Gerät selbst, sondern auch alternativ über den Webbrowser am Rechner tun. Der Webversion des Play Stores hat Google gut drei Monate nach dem Aktualisieren der App nun auch ein Update samt neuem Design verpasst.

Das überarbeitete Layout bringt beispielsweise größere Bilder mit, die im Stil von Google Now in Form von Karten angeordnet sind. Weiterhin sind die Kategorien Apps, Filme, Musik, Bücher und Geräte jetzt in einem gesonderten Feld am linken Bildschirmrand platziert. Zudem werden wie am Smartphone themenverwandte Inhalte nun automatisch in Gruppen zusammen gefasst und Nutzer erhalten immer weitere Empfehlungen, solange sie nach unten scrollen. Das soll das Auffinden interessanter Inhalte vereinfachen.

Wirklich übersichtlicher macht das neue Design den Play Store aber nicht. Anwender  müssen zum Teil deutlich mehr Scrollen und Klicken, um zu den gewünschten Inhalten zu gelangen. Andererseits gehen einzelne Anwendungen, Bücher oder Filme dadurch nicht mehr so schnell in der Masse unter.

Einige nützliche Verwaltungsfunktionen hat Google offenbar aus seinem Webshop entfernt. So findet sich unter “Meine Apps” keine Option mehr, um Apps zu aktualisieren oder zu deinstallieren. Installierte Anwendungen werden nicht mehr nach Geräten sortiert, sondern in einer einzigen Liste aufgeführt. Diese enthält zudem alle Programme, die jemals installiert wurden, also selbst solche, die inzwischen auf keinem Gerät mehr vorhanden sind.

Darüber hinaus fehlt die Sortierfunktion für Nutzerkommentare. Ließen sie sich bisher nach Nützlichkeit, verwendetem Gerät oder Datum filtern, werden sie nun ausschließlich nach Nützlichkeit sortiert. So können beispielsweise Hinweise auf ein fehlerhaftes Update schnell untergehen, weil nicht zwingend die neuesten Kommentare eingeblendet werden.

Die Übersicht leidet auch darunter, dass Informationen zu einer App nicht mehr in Tabs angeordnet sind, sondern untereinander. Um etwa die Versionsnummer zu erfahren, muss der Anwender ganz nach unten scrollen. Der Installationsbutton findet sich dann wieder am Seitenanfang. Das macht die Bedienung entgegen Googles Versprechen eher umständlich.

Erst kürzlich hatte Google mit der Einführung der Geschenkkarten auch in Deutschland eine weitere Zahlungsmöglichkeit und Alternative zur Abrechnung über Handyrechnung oder via Google Wallet per Kreditkarte eingeführt. Die Android-Geschenkkarten gibt es mit 15, 25 und 50 Euro Guthaben und lassen sich zum Erwerben von Apps, Spielen, Büchern, Filmen und Musik verwenden.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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