Samsung Ativ Book 9 Lite im Vorab-Test: 13-Zoll-Touchscreen-Notebook mit Windows 8

Samsung hat mit dem Ativ Book 9 Lite eine abgespeckte Version des Ativ Book 9 Plus vorgestellt. Die Lite-Version macht bei bestimmten Spezifikationen und dem Gehäusematerial Abstriche, besticht dafür aber durch einem merklich niedrigeren Preis.

Samsungs Serie 9-Ultrabook kombiniert leistungsfähige Komponenten mit einem schlanken Metalldesign – und hat natürlich auch einen gepfefferten Preis, der viele Budgets sprengt. Wer nur über ein kleines Budget verfügt, könnte sich daher durchaus für Samsungs neues Ativ Book 9 Lite interessieren. Wir haben das schlanke 13,3-Zoll-Gerät während Samsungs Launch-Event in London kurz vorab getestet.

 

Die Serie 9 hatte zwar eine Namensänderung durchgemacht, aber letztlich es ist immer noch das gleiche, elegante Windows-Notebook. Das Lite-Modell nimmt in Sachen Design Anleihen beim hochwertigen Plus-Modell, ersetzt das schicke Metallgehäuse aber durch eines aus Kunststoff. Außerdem wurden viele der Schlüsselspezifikationen reduziert, um das Gerät zu einem sehr viel niedrigeren Preis als eine Serie-9-Ultrabook anbieten zu können.

Design

Vom Äußeren her ist das Ativ Book 9 Lite sofort als Verwandter des teureren Book 9 Plus zu erkennen. Beide Geräte sind 13-Zoll-Notebooks und haben die gleiche Kantenform. Der Hauptunterschied ist, dass das Lite eine Kunststoffhülle hat, während das Plus eine aus Aluminium sein Eigen nennt.

Das Samsung Ativ Book 9 Lite ist ein 13-zölliges Notebook mit AMD-Technik und Windows 8 als Betriebssystem.

Das Samsung Ativ Book 9 Lite ist ein 13-zölliges Notebook mit AMD-Technik und Windows 8 als Betriebssystem.

Damit sieht es zwar definitiv weniger hochwertig aus, aber das heißt beileibe nicht, dass es schlecht aussieht. Der glänzend weiße Kunststoff unseres Testgeräts ist ziemlich attraktiv und erinnert vage an Samsungs Galaxy-Tab-Tablets. Das Ganze ist zwar ein ziemlicher Magnet für Fingerabdrücke, aber ein schnelles Abwischen mit einem Tuch sollte dem abhelfen.

Das Kunststoffgehäuse des Lite ist sehr wahrscheinlich etwas anfälliger gegen Stöße und anderes alltägliches Unbill als das Metallgehäuse des Plus, aber es fühlt sich in unserem kurzen Hands-on-Test dennoch beruhigend solide und gut gefertigt an. Dennoch sollte man es auf Reisen wohl besser in einer Notebooktasche oder -hülle verstauen – aber letztlich gilt das für ausnahmslos alle Notebooks, egal aus welchem Material sie gefertigt sind.

Mit einer Bauhöhe von fast 17 Millimetern ist es ein bisschen dicker als das Plus-Modell und wiegt mit einem Gewicht von 1,44 Kilogramm auch ein bisschen mehr. Aber in beiden Fällen sind die Unterschiede so marginal, dass sie nur in einer tabellarischen Gegenüberstellung auffallen; in der Praxis merkt man davon nicht viel. Es ist auf jeden Fall portabel genug, um es unkompliziert in einen Rucksack stecken und es den ganzen Tag herumtragen zu können, ohne dabei ernsthafte Verspannungen oder Wirbelsäulenverletzungen zu riskieren.

Bildschirm

Wir das Plus-Modell integriert auch das Lite einen 13-zölligen Touchscreen-Display mit 10-Punkt-Multitouch. Es bietet allerdings nicht die Monster-Auflösung des Plus-Modells, sondern gibt sich mit moderaten 1366 x 768 Pixeln zufrieden. Für einen Bildschirm dieser Größe ist das unsrer Meinung nach auch das absolute Minimum. Wenn es nach uns ginge, würden wir 1600 x 900 Pixel bevorzugen, aber wenn der Preis stimmt, kann man darauf durchaus auch verzichten.

In unserem Hands-on-Kurztest wirkt das Display angenehm hell, auch die Farben sind in Ordnung. Wir konnten es während des Launch-Events aber natürlich nicht mit Vergleichsbildern füttern, so dass ein abschließendes Urteil über die Qualität des Bildschirms in einem später folgenden Einzeltest nachgereicht wird.

 

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

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