G Watch, G Glass und GPad: LG lässt sich die Begriffe schützen

GPad dürfte auf ein Tablet verweisen, G Watch und G Glass deuten auf Projekte für eine Armbanduhr und eine Brille im Stil von Google Glass hin.

Offenbar denkt LG über Wearable Computing zumindest nach. Denn auch für G Band, G Link, G Hub und GPad liegen Schutzanträge in Südkorea vor. Diese Namen scheinen auf ein Multimedia-Ökosystem hinzudeuten. So hat der Blog PocketDroid eine Veröffentlichung in koreanischer Sprache entdeckt, nach der sich LG Electronics in Südkorea einen Schutz der Begriffe GPad, G Watch und G Glass beantragt hat.

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GPad dürfte auf ein Tablet verweisen, G Watch und G Glass deuten auf Projekte für eine Armbanduhr und eine Brille im Stil von Google Glass hin. G Band könnte ein Armband im Stil des Nike FuelBand sein, das Fitness und sportliche Aktivitäten überwacht.

G Hub erinnert zumindest PocketDroid an Samsung Hub, den Online-Shop dieses Konkurrenten. Gemeint könnte aber auch eine Multimedia-Settop-Box im Stil von Apple TV oder Google Nexus Q sein. Auch G Link scheint auf eine Möglichkeit hinzudeuten, LG-Geräte miteinander kommunizieren und sie Daten austauschen zu lassen – möglicherweise einschließlich der internetfähigen LG-Fernseher.

Der Nachfolger des Optimus G wird nur G2 heißen (Bild: LG).

Das G scheint ein wesentliches Namenselement bei LG zu werden, während der Konzern den Namen Optimus aufgegeben hat. Der Nachfolger des Spitzenmodells LG Optimus G soll nun am 7. August als LG G2 ohne Optimus vorgestellt werden. Der Namensbestandteil G erinnert allerdings stark an Google, das seinen E-Mail-Dienst schließlich auch zu Gmail verkürzt. Künftige Konflikte der beiden Android-Partner scheinen nicht ausgeschlossen. Denkbar wäre aber auch eine Kooperation wie beim Nexus 4, das sowohl als Google- wie als LG-Produkt erhältlich ist.

Ein Namensschutz ist kein sicherer Hinweis, dass die Bezeichnung später tatsächlich zum Einsatz kommen wird. Immerhin aber unterstreichen die Anträge LGs Ambitionen. Der Konzern scheint eine vollständige Palette an Mobilgeräten, Wearable Computing und Heimelektronik schaffen zu wollen, die Kunden durch Interoperabilität zu Markentreue motiviert. Dieses Konzept von Apple hat zuletzt eindeutig auch Samsung verfolgt.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de/a>]

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
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