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Hands-on: das neue Nexus 7 im Detail

Android-Chef Sundar Pichai hat am Abend in San Francisco das neue Nexus 7 vorgestellt. Wir haben uns das Android-Tablet angesehen.

Google hat – wie erwartet – am Abend das neue, von Asus gefertigte, Nexus-7-Tablet angekündigt und es kann, wie bereits vorab durchgesickert, vorbestellt werden. Unsere US-Kollegen konnten sich das neue Nexus schon einmal ansehen.

Auf dem Nexus 7 läuft Android 4.3 Jelly Bean. Die 16-GByte-Version kommt mit WLAN-Modul und kostet 229,99 Dollar, die 32-GByte-Variante 269,99 Dollar. Das 32-GByte-Modell mit LTE wird für 349 Dollar über die Theke gehen, allerdings noch nicht so schnell in Deutschland. Hier sollen die ersten Geräte in ein paar Wochen auf den Markt kommen.

 

Der HD-Screen löst, wie schon in den Spezifikationen vorab ersichtlich war, 1920 x 1200 Pixel auf. Die Pixeldichte liegt bei 323 ppi. Das Vorgängermodell erreichte hier nur 216 ppi bei einer Auflösung von 1280 x 800 Pixel. Das Tablet ist mit einer 5-Megapixel- und einer 1,2-Megapixel-Kamera ausgestattet. Angetrieben wird das Nexus 7 von einem 1,5-GHz-Qualcomm-Snapdragon-S4-Processor, dem 2 GByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Außerdem sind Bluetooth 4.0 und NFC an Bord. Das Nexus überträgt Daten drahtlos nach dem schnellen n-Standard (802.11 a/b/g/n) im 2,4- und 5-GHz-Band, außerdem lässt sich der 3950-mAh-Akku des Tablets mithilfe von Qi-kompatiblen Ladegeräten laden. Das Nexus 7 arbeitet mit einer Adreno-320-GPU, die im Übrigen auch beim Samsung Galaxy S4 zum Einsatz kommt. Wie schon beim ersten Nexus 7 gibt es auch hier keinen microSD-Kartensteckplatz zur Speichererweiterung.

Der Rand oben und unten ist bereits von der ersten Version  bekannt (Foto: CNET).

Der Rand oben und unten ist bereits von der ersten Version bekannt (Foto: CNET).

Das neue Nexus 7 unterstützt die aktuellste Version von OpenGL ES: 3.0. Die neue Version bietet Unterstützung für höherwertige Reflexionen und Blendenflecke. Natürlich müssen Spiele-Entwickler die neuen Features erst einmal in die Spiele implementieren, bevor man davon einen praktischen Nutzen hat. Damit dürften die Frame-Raten auf dem neuen Nexus 7 höher sein, als auf Geräten mit gleicher CPU, wie dem Sony Xperia Tablet Z.

Das neue Nexus-Tablet fällt etwas dünner als der Vorgänger aus und liegt damit auch besser in der Hand. Die Neuauflage des Nexus 7 ist etwas länger und schmaler geraten als der Vorgänger. So misst das neue Nexus 7 jetzt 20,07 x 11,43 x 0,76 Zentimeter (Vorgänger: 19,85 x 12,0 x 1,05 Zentimeter). Während das erste Nexus 7 noch 340 Gramm auf die Waage bringt, sind es beim neuen Modell gerade einmal 318 Gramm.

Die Rückseite kommt mit angenehmer Softtouch-Oberfläche.

Das neue Nexus 7 fällt dünner als der Vorgänger aus (Foto: CNET).

Das neue Nexus 7 fällt dünner als der Vorgänger aus (Foto: CNET).

Beim Betriebssystem kommt Android 4.3 zum Einsatz, das zunächst wie Jelly Bean 4.2.2 anmutet. Die Kamera-App beeinhaltet jetzt aber auch Photo Sphere, einen Panorama-Modus und Video-Modus, wie auch bei den anderen Android-Devices der Fall.

Es gibt zwar keinen Blitz, dafür zählt aber jetzt auch PhotoSpere zu den Features (Foto: CNET).

Es gibt zwar keinen Blitz, dafür zählt aber jetzt auch PhotoSpere zu den Features (Foto: CNET).

Beim Bildschirm kommt ein Full-HD-Display zum Einsatz, was man allerdings erst wirklich realisiert, wenn man die Anzeige mit der anderer Geräte vergleicht. Die Darstellung erfolgt klar und scharf und es fällt sehr leicht beispielsweise auch Artikel im Web zu lesen. Die Farben wirken brillant und satt. Einen echten Mehrwert erhält man, wenn man mit dem Nexus 7 spielt oder Videos betrachtet. Der Unterschied wird schnell sichtbar, wenn man das Nexus 7 der zweiten Generation zum direkten Vergleich direkt neben das erste Nexus legt.

Ein echtes Nexus, auch wenn die Rückseite nicht ganz so sportlich aussieht wie beim Vorgänger (Foto: CNET).

Ein echtes Nexus, auch wenn die Rückseite nicht ganz so sportlich aussieht wie beim Vorgänger (Foto: CNET).

Wie auch immer, mit dem neuen Nexus 7 bekommt man ein hervorragendes 7-Zoll-Tablet an die Hand – zumindest einmal für die nächste Zeit – mit allen neuen Features, die Android 4.3 bietet, inklusive der Möglichkeit das Tablet auch drahtlos zu laden. Für die verbesserten Specs muss der Anwender jetzt im Schnitt etwa 20 bis 30 Dollar mehr zahlen als noch bei der ersten Version.

 

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Hands-on: das neue Nexus 7 im Detail

  • Am 21. August 2013 um 13:04 von rollicruiser

    Hi, Frage: eignet sich dieses neue Nexus 7 als großes Smartphone?

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