Android Device Manager ausprobieren: Googles Diebstahlsicherung für das Smartphone ab sofort verfügbar

Googles Diebstahlsicherung für das Android-Smartphone, der Android Device Manager, kann ab sofort ausprobiert werden. Auf einem Smartphone mit Android 2.2 hat der Geräte-Manager zwar nicht funktioniert, unter Android 4.1.2 hat er aber wie versprochen das Handy geortet und angerufen.

Nur kurze Zeit nachdem Google den Android Device Manager angekündigt hat, steht der Dienst auch schon zur Verfügung und kann unter folgendem Link ausprobiert werden. Voraussetzung ist laut Google Android in der Betriebssystemversion 2.2 oder höher.

Android Device Manager verfügbar: Googles Diebstahlsicherung für das Smartphone ausprobieren

Mit dem Android Device Manager lässt sich das Smartphone orten, anrufen oder löschen (Screenshot: CNET.de).

Bevor es losgehen kann, muss sich der Smartphone-Besitzer gegebenenfalls noch mit seinen Google-Zugangsdaten anmelden. Danach besteht die Möglichkeit, das Smartphone annäherungsweise zu Orten, falls es verlorenen gegangenen ist.

Über das Fenster in der linken oberen Ecke wählen Android-Nutzer das gewünschte Gerät aus, falls mehrere unter einem Google-Konto angemeldet sind. Wer die Produktbezeichnungen nicht zuordnen kann, kann sich alternativ auch am Registrierungsdatum orientieren und das Gerät anschließend umbenennen. Der Standort wird dann per Klick auf das entsprechende Symbol aktualisiert.

Über eine weitere Schaltfläche besteht die Möglichkeit, das Smartphone anzurufen und mit maximaler Lautstärke klingeln zu lassen. Das klappt auch, wenn das Handy auf lautlos gestellt ist. Das Handy klingelt fünf Minuten lang. Hat man es gefunden, lässt sich das Gebimmel durch das Betätigen des Ein-/Ausschalters abstellen.

Android Device Manager verfügbar: Googles Diebstahlsicherung für das Smartphone ausprobieren

Über eine Schaltfläche besteht die Möglichkeit, das Smartphone anzurufen und mit maximaler Lautstärke klingeln zu lassen (Screenshot: CNET.de)

Sollte das Handy nicht mehr auffindbar oder geklaut worden sein, können Anwender auch per Fernzugriff das Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen und alle Daten auf dem Smartphone löschen. So lässt sich verhindern, dass persönliche Daten in falsche Hände geraten. Diese Funktion ist allerdings standardmäßig deaktiviert. Um sie freizugeben, öffnen Smartphone-Besitzer die App „Google-Einstellungen“ und haken unter dem Menüpunkt „Android-Gerätemanager“ das Kästen neben dem Eintrag „Zurücksetzten per Remote-Zugriff zulassen“ an.

Android Device Manager verfügbar: Googles Diebstahlsicherung für das Smartphone ausprobieren

Mit Android Jelly Bean 4.2.1 hat es am Ende dann doch geklappt (Screenshot: Gizmodo.de).

In einem ersten Praxistest unter Android 2.2 hat der Android Device Manager allerdings noch nicht richtig funktioniert und stets die Meldung „Standort nicht verfügbar“ ausgespuckt. Ein Klick auf die Schaltfläche Anrufen hat ebenfalls keine Reaktion hervorgerufen. Mit einem Gerät, auf dem bereits Android 4.1.2 Jelly Bean installiert ist, hat es dann aber doch geklappt, auch wenn es einige Zeit dauerte, bis der Geräte-Manager das Handy geortet und angerufen hatte. Bis auf 22 Meter genau konnte der Android Device Manager unser Smartphone orten.

Autor: Christian Schartel
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Android Device Manager ausprobieren: Googles Diebstahlsicherung für das Smartphone ab sofort verfügbar

  • Am 24. September 2013 um 18:56 von Frank

    Für mein Galaxy S mit Android 2.2.3 gilt:
    „Standort nicht verfügbar“ ist da einzige, was der App zu entlocken ist.

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