Microsoft schaltet PC-Marktplatz „Games for Windows Live“ am 22. August ab

Ab dem 22. August lassen sich keine Spiele mehr über den PC-Marktplatz „Games for Windows Live“ kaufen. Bereits erworbene Titel bleiben erhalten. Microsoft rät Nutzern, die ausschließlich „Games for Windows Live“ verwenden, vorhandene Microsoft Points bis nächste Woche auszugeben.

Microsoft hat offiziell bekannt geben, den Betrieb seines PC-Marktplatzes „Games for Windows Live“ in der nächsten Woche einzustellen. Ab dem 22. August wird es nicht mehr möglich sein, Spiele über Microsofts Webseite Xbox.com zu kaufen. Darüber informierte das Unternehmen am späten Donnerstag.

Microsoft schaltet PC-Marktplatz Games for Windows Live am 22. August ab (Bild: CNET.com)

Ab dem 22. August lassen sich keine Spiele mehr über den PC-Marktplatz „Games for Windows Live“ kaufen (Bild: CNET.com).

Auf der Xbox-Webseite klärt Microsoft die wichtigsten Fragen. Zuerst einmal bedeutet dies nicht ganz den Tod für Games for Windows Live. Laut Microsoft werden Spieler zwar nicht mehr in der Lage sein, Titel über den Online-Marktplatz zu kaufen, bereits erworbene Spiele bleiben aber auch nach dem 22. August erhalten und sollen sich weiterhin herunterladen lassen. Auch Ingame-Käufe sollen möglich sein. Allerdings hängen sie vom jeweiligen Titel ab.

Microsoft rät Nutzern, die ausschließlich Games for Windows Live verwenden, vorhandene Microsoft Points bis nächste Woche auszugeben. Sie verfallen nach diesem Datum. Wer allerdings eine Xbox 360 oder ein Smartphone mit dem mobilen Betriebssystem Windows Phone besitzt, der kann die Punkte dort noch bis zur Umstellung auf die jeweilige Landeswährung für Einkäufe einsetzen.

Bei der Umstellung legt Microsoft besonderen Wert auf einen nahtlosen und einfachen Übergang von den Microsoft Points zum Echtgeld. Wenn Xbox-Nutzer nach dem nächsten Systemupdate über ihr Microsoft-Konto etwas kaufen, eine Guthabenkarte oder Gutscheincode einlösen, wird diesem ein aufgerundeter Betrag im Wert ihrer Microsoft Points gutgeschrieben.

Durch die Umstellung will Microsoft die Käufe vereinfachen und beschleunigen. Ein umständliches Umrechnen der Points-Preise in Euro ist in Zukunft nicht mehr notwendig. Um auch jüngere Käuferschichten zu erreichen, die nicht über eine Kreditkarte verfügen, will Microsoft Ende 2013 auch Guthabenkarten über Online-Händler und den Einzelhandel vertreiben. Diese Karten werden in der jeweiligen Landeswährung verfügbar sein und sich online über das Microsoft-Konto einlösen lassen.

Bereits gekaufte Points-Guthabenkarten und -Codes bleiben bis auf weiteres gültig. Hier wird dem Konto beim Einlösen einfach der entsprechende Euro-Betrag gutgeschrieben. Auch durch Xbox-Live-Erfolge erspielte Punkte wandelt Microsoft in die Landeswährung um. Die umgerechneten Guthaben müssen allerdings bis zum 1. Juni 2015 aufgebraucht werden, da sie sonst verfallen.

[Mit Material von Don Reisinger, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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