Apple iCloud für iPhone & iPad: iMessage und andere Online-Dienste gestört

Die Ausfälle scheinen jedoch nur auf einem kleinen Prozent-Teil aller iPhones und iPads spürbar zu sein. Betroffen sind von der Störung Apples iCloud-Dienste iMessage, Fotostream, Dokumente in der Cloud, iCloud-Backup sowie iPhoto-Tagebücher.

iPhone– oder iPad-Besitzer könnten derzeit von Problemen bei der Nutzung von einigen iCloud-Diensten wie iMessage, Fotostream oder der iCloud-Backup-Funktion betroffen sein. Das berichtet die Webseite AppleInsider.

Apple iCloud für iPhone & iPad: iMessage und andere Online-Dienste gestört (Screenshot: CNET.de)

Betroffen sind von der Störung die iCloud-Dienste iMessage, Fotostream, Dokumente in der Cloud, iCloud-Backup sowie iPhoto-Tagebücher (Screenshot: CNET.de).

Die Ausfälle scheinen jedoch nur auf einem kleinen Prozentteil aller iPhones und iPads spürbar zu sein. Auf Apples Status-Webseite ist die Rede von weniger als ein Prozent. Das bedeutet aber, dass dennoch knapp drei Millionen iPhone- und iPad-Besitzer ohne die betroffenen iCloud-Dienste auskommen müssen. Im April hatte die iCloud-Kundschaft nämlich schon 300 Millionen Nutzer gezählt.

Ab Donnerstag in der Früh zeigte Apples Status-Webseite Probleme an. Im Detail sind iMessage, Fotostream, Dokumente in der Cloud, iCloud-Backup sowie iPhoto-Tagebücher von den Ausfällen betroffen. Laut Apples Beschreibung des Problems können Nutzer die Dienste Fotostream, Dokumente in der Cloud, iCloud-Backup sowie iPhoto-Tagebücher möglicherweise überhaupt nicht auf dem iPhone oder iPad nutzen. Bei iMessage kann es sein, dass sich keine Dateianhänge versenden oder herunterladen lassen.

Erst kürzlich waren auch mehrere iTunes-Dienste ausgefallen. Benutzer konnten unter Umständen keine Käufe im App Store, im Mac App Store oder im iBookstore tätigen. Teilweise war auch der Zugriff auf iTunes in der Cloud und iTunes Match gestört. Zudem verhinderte die Störung, dass Anwender ihre Käufe aus einem iCloud-Backup wiederherstellen konnten. Nur wenige Stunden später liefen die Services aber wieder ordnungsgemäß. Ende Juni meldete Apple gleich zwei Störungen innerhalb einer Woche. Von der letzten waren rund 20 Prozent der Anwender betroffen. Sie konnten weder früher gekaufte Artikel erneut herunterladen noch neue erwerben. Auch die iCloud war im Juni von Störungen lahmgelegt worden. Den Ausfall bekamen damals 1,5 Prozent der Nutzer zu spüren. Nach einer Stunde waren die Probleme aber auch hier wieder behoben. Daher bleibt zu hoffen, dass auch dieses Mal schnell eine Lösung gefunden wird.

Zu Apples anhaltenden Problemen mit allen internetbezogenen Services hatte sich im November 2012 ein Ex-Angestellter geäußert: der “langjährige Mac-User und eingefleischte Apple-Fan” Patrick B. Gibson. In einem Beitrag auf Tumblr empfahl er seinem früheren Arbeitgeber, den Mikroblogdienst Twitter aufzukaufen. Apple selbst missrate einfach jedes Online-Projekt. Das größte Problem sei die Synchronisierung über iCloud. Auch habe ein einziges beliebtes Game-Center-Spiel es geschafft, das ganze Netzwerk ausfallen zu lassen. Twitter sei daher nicht wegen der Komponente Social für Apple interessant, sondern weil man so an Personal komme, das sich auf erfolgreiche Online-Projekte verstehe.

[Mit Material von Lance Whitney, CNET.com]

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Autor: Christian Schartel
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