IFA 2013: Samsung stellt das Galaxy Note 3 mit Leder-Rückseite offiziell vor – Hands-on

Samsungs Galaxy Note 3 kommt mit einer wie Leder wirkenden Rückseite und erscheint als LTE- und 3G-Variante. Das Phablet ist mit Qualcomms Snapdragon-800-CPU (LTE) oder Samsungs Achtkern-Prozessor Exynos Octa (3G), einem 5,7-Zoll-Full-HD-Display, 3 GByte RAM und 32 oder 64 GByte Speicher ausgestattet. Verbessert hat Samsung die S-Pen-Bedienung und die Multi-Tasking-Funktion. Ab 25. September ist es in Deutschland erhältlich.

Neben der Smartwatch Galaxy Gear hat Samsung auf dem Presse-Event “Samsung Unpacked 2013 Episode 2″ auch den Nachfolger des Galaxy Note II vorgestellt. Das Galaxy Note 3 wird hierzulande ab dem 25. September in den Farben “Jet Black”, “Classic White” und “Blush Pink” erhältlich sein – sogar noch zwei Tage vor dem bisher angenommenen Verkaufsstart. Einen Preis hat Samsung noch nicht genannt. Die UVP wird aber voraussichtlich um die 700 Euro betragen.

IFA 2013: Samsung stellt das Galaxy Note 3 mit Leder-Rückseite offiziell vor – Hands-on (Bild: CNET.com)

Samsungs Galaxy Note 3 kommt mit einem größeren 5,7-Zoll-AMOLED-Bildschirm, ist von den Maßen her aber dünner und leichter geworden (Bild: CNET.com).

Design

Beim Design des Galaxy Note 3 hat sich Samsung auf den ersten Blick an dem Vorgänger orientiert. Die Ecken sind allerdings weniger abgerundet als beim Note II. Trotz des größeren Displays ist das neue Samsung-Phablet sogar noch etwas dünner geworden. In der Breite und Tiefe misst es jetzt nur noch 79,2 anstatt 81 beziehungsweise 8,3 anstatt 9,45 Millimeter. An der Höhe des Gerätes hat sich nichts geändert. Es ist immer noch knapp 151 Millimeter lang. Auch das Gewicht konnte Samsung von 182 auf 168 Gramm reduzieren, wodurch sich das Note ein gutes Stück leichter anfühlt.

IFA 2013: Samsung stellt das Galaxy Note 3 mit Leder-Rückseite offiziell vor – Hands-on (Bild: CNET.com)

(Bild: CNET.com)

Eine große Überraschung hält die Rückseite des Galaxy Note 3 parat. Sie ist mit einem Leder-artigen Material überzogen, das zwar auch aus Kunsstoff gefertigt ist, uns aber auf Anhieb besser gefällt, als das bisherige Plastik-Gehäuse. Passend dazu gibt es mit dem Flip Wallet auch eine Schutzhülle aus demselben Material.

IFA 2013: Samsung stellt das Galaxy Note 3 mit Leder-Rückseite offiziell vor – Hands-on (Bild: CNET.com)

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Display

Das Note 3 verfügt trotz des schlankeren Designs über einen größeren 5,7-Zoll-AMOLED-Bildschirm als noch das Note II (5,5 Zoll). Möglich macht dies der deutlich dünnere Display-Rahmen. Auch über eine deutlich höhere Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel (Full-HD) dürfen sich Käufer des Phablets freuen.

IFA 2013: Samsung stellt das Galaxy Note 3 mit Leder-Rückseite offiziell vor – Hands-on (Bild: CNET.com)

Mit dem Feature Screen-Sharing lässt sich das 5,7-Zoll-Super-AMOLED-Display auf ein zweites Galaxy Note 3 erweitern (Bild: CNET.com)

Hardware & OS

Auch in Sachen Hardware hat Samsung das Note 3 kräftig aufgebohrt. Als Prozessor gibt es jetzt eine Qualcomm-Snapdragon-800-CPU mit 2,3 GHz Takt oder den Achtkern-Porzessor Exynos Octa 5420 mit einer Taktrate von 1,9 GHz. An RAM hat Samsung gleich 3 GByte verbaut. An Speicher stehen wahlweise 32 oder 64 GByte zur Verfügung. Ein microSD-Kartensolt schafft optional nochmals 64-GByte an freiem Speicherplatz für Musik, Videos, Fotos & Co. Mit 3200 mAh Kapazität ist auch der Akku etwas größer ausgefallen. Beim Note II waren es noch 3100 mAh.

In Sachen Kommunikation bietet das Note 3 das volle Programm. Es wird als 3G- und als LTE-Modell erhältlich sein. Die Ausführungen mit UMTS samt Datenturbo HSPA+ (Download: 42 MBit/s) ist mit Samsungs hauseigenem Achtkern-Porzessor ausgestattet. Die LTE-Ausführung wird von Qualcomms Prozessor angetrieben. Das LTE-Note unterstützt auch den neuesten LTE-Standard Cat-4, den Vodafone vor kurzem in Deutschland eingeführt hat. Dazu gesellt sich bei beiden Modellen WLAN 802.11 a/b/g/n und der neueste Standard ac, GPS, Glonass, NFC,  Bluetooth 4.0 (LE), eine Infrarot-Leuchte sowie MHL 2.0.

Als Betriebssystem kommt im Gegensatz zu Sonys Xperia Z1 bereits Googles neueste Android-Version 4.3 zum Einsatz. Zentrales Element des Note 3 ist wieder der S-Pen, der sich an der Unterseite des Tablets einschieben und verstauen lässt. Seine Einsatzmöglichkeiten wurden gegenüber dem Note II deutlich erweitert.

IFA 2013: Samsung stellt das Galaxy Note 3 mit Leder-Rückseite offiziell vor – Hands-on (Bild: CNET.com)

Sobald man den S Pen aus seiner Halterung zieht, erscheint die Air-Command-Schaltfläche (Bild: CNET.com)

So erscheint das “Air Command” genannte Rad für die Befehlsauswahl schon, sobald man den Stift aus seinem Schacht zieht. Es lässt sich auch jederzeit aufrufen, indem man den Stift in Bildschirmnähe hält und dessen Knopf drückt. Dieses Rad gibt Zugang zu den wichtigsten Stift-Apps.

Beispielsweise lassen sich natürlich Notizen mit dem Stift machen, über die dann eine Texterkennung laufen kann. So ist es möglich, eine handschriftlich eingegebene Telefonnummer einzukreisen und direkt anzurufen. Auch Mailadressen und Links öffnen sich automatisch in den passenden Apps.

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Drag and Drop zwischen zwei im Multi-Tasking-Modus laufenden Apps per S Pen.(Bild: CNET.com)

Mit Scrapbook gibt es außerdem eine App, die Medien-Elemente aller Art sammelt. Beispielsweise lassen sich Elemente von Websites einkreisen und dort für spätere Ansicht archivieren. Scrapbook wird über Samsung-Geräte hinweg synchronisiert, ein Online-Zugang für Desktopbrowser existiert bisher aber nicht.

Mit S Finder liegt weiter eine Suchfunktion vor, die per Handschrift bedient werden kann. Sie funktioniert nicht nur für Daten, sondern auch für Orte und Adressen, die dann aus Maps geholt werden.

Deutlich ausgebaut hat Samsung zudem Multi Window, ein Werkzeug, das zwei Apps nebeneinander darstellt. Es unterstützt jetzt deutlich mehr Apps und vor allem auch Drag and drop zwischen ihnen per S Pen. Dies wird durch den Knopf des Stifts möglich, der quasi die Funktion einer Maustaste übernimmt. Ein paar Anwendungen wie der Taschenrechner oder die Wähltasten lassen sich zudem noch schneller aufrufen als zuvor.

IFA 2013: Samsung stellt das Galaxy Note 3 mit Leder-Rückseite offiziell vor – Hands-on (Bild: CNET.com)

Quick Access bietet schnelleren Zugriff auf Apps wie den Taschenrechner (Bild: CNET.com)

Kamera

Die rückseitige Kamera löst wie beim Galaxy S4 mit 13 Megapixel auf. Sie ist mit einem BSI-Sensor, Auto-Fokus, einem Bildstabilisationssoftware sowie einem  High-CRI-LED-Blitz ausgestattet, der bei schlechten Lichtverhältnissen für hellere und rauschfreiere Fotos sorgen soll. Sie nimmt Videos nicht nur in Full-HD auf, sondern auch in 4K-Ultra-HD-Auflösung. In der Front sitzt noch eine 2-Megapixel-Web-Cam, die Videos mit 1080p aufnimmt.

IFA 2013: Samsung stellt das Galaxy Note 3 mit Leder-Rückseite offiziell vor – Hands-on (Bild: CNET.com)

Das Note 3 kommt mit einer 13-Megapixel-Kamera mit einer High-CRI-LED-Leuchte (Bild: CNET.com)

Sound

Wie LG beim G2 hat auch Samsung das Note 3 in Sachen Aufnahme- und Klangqualität verbessert. Anstatt CD-Sound mit 16 Bit / 44,1 KHz kann das neue Note nun auch Songs (FLAC oder WAV) in Studioqualität mit 24 Bit / 192 KHz abspielen.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de & Rich Trenholm, CNET.com]

Weiterführende Berichterstattung zur Internationalen Funkausstellung und seinen Neuheiten, finden Sie in unserem Special zur IFA 2013.

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