Samsung: Smartphone mit gebogenem Display kommt im Oktober

Im Oktober will Samsung ein Smartphone mit einem gebogenen Display auf den Markt bringen. Es soll zuerst in Südkorea erscheinen. Ob es sich dabei um ein Gerät mit flexiblen Youm-Display oder nur um eine Variation des Galaxy Note 3 handelt, ist noch unklar.

Bereits auf der Consumer Electronics Show 2011 hatte Samsung einen Prototyp eines flexiblen AMOLED-Panels vorgestellt. Auf der diesjährigen CES zeigte es erstmals Geräte-Prototypen, die seine Technik “Youm” für flexible Displays nutzen. Marktreife Geräte gab es bisher jedoch nicht zu sehen.

Auf einer Presseveranstaltung zum Galaxy Note 3 in Seoul hat Samsungs Marketingchef D.J. Lee nun angekündigt, dass ein Smartphone mit gebogenem Display für Oktober geplant ist. Es soll zuerst in Südkorea auf den Markt kommen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Samsung: Smartphone mit gebogenem Display kommt im Oktober

Im Oktober will Samsung ein Smartphone mit einem gebogenen Display auf den Markt bringen (Bild: CNET.com).

Details zu dem neuen Smartphone wurden allerdings nicht verraten. Ob Lee mit “gebogenem Display” auch den flexiblen Youm-Bildschirm meint, ist daher noch unklar. Es könnte sich bei dem neuen Gerät auch um eine wasserfeste Active-Variation des Galaxy Note 3 handeln, wie die Webseite Asian Daily vermutet.

Das Galaxy Note 3 hatte Samsung erst kürzlich auf der IFA 2013 in Berlin vorgestellt. Es kommt mit einer wie Leder wirkenden Rückseite und erscheint als LTE- und 3G-Variante. Das Phablet ist mit Qualcomms Snapdragon-800-CPU (LTE) oder Samsungs Achtkern-Prozessor Exynos Octa (3G), einem 5,7-Zoll-Full-HD-Display, 3 GByte RAM und 32 oder 64 GByte Speicher ausgestattet. Verbessert hat Samsung die S-Pen-Bedienung und die Multi-Tasking-Funktion. Ab heute, dem 25. September, ist es in Deutschland erhältlich. Hier geht’s zu unserem Hands-on von der Internationalen Funkausstellung.

Auch andere Firmen arbeiten an biegsamen Bildschirmen. LG und Nokia haben ebenfalls schon Prototypen flexibler Displays für Smartphones und Tablets demonstriert. Und Apple experimentiert angeblich mit gebogenem Glas für seinen Armbanduhr-Computer iWatch.

Samsungs Ansatz unterscheidet sich allerdings von dem von Nokia, das im Oktober 2011 mit seiner “Kinetic Interface”-Technologie für Aufsehen sorgte. Diese stellt eine Alternative zur Touchscreen-Bedienung dar: Der Anwender nimmt das Gerät in beide Hände. Dreht er die Seiten leicht gegeneinander, kann er beispielsweise durch eine Bildergalerie scrollen. Biegt er aber die Enden auseinander, zoomt er ins Bild hinein – und umgekehrt, wenn er die Seiten zu sich zieht. Samsung ist offenbar in erster Linie daran interessiert, mit seiner Technik sonst brach liegende Bereiche eines Smartphones zur Anzeige von Informationen zu nutzen.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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