Samsung Galaxy Note 3 im Test: das Android-Smartphone mit 5,7-Zoll-Display, LTE und optimierter Stifteingabe

Die dritte Generation von Samsungs XL-Smartphone kommt mit großem 5,7-Zoll-Display, schneller Quad-Core-CPU, 3 GByte RAM, Android Jelly Bean, LTE, einer optimierten Stifteingabe und vielen anderen neuen Features.

Das Galaxy Note 3 ist ein wahres Prachtstück. Es ist nicht nur groß, leistungsstark und enorm schnell, sondern verfügt zudem noch über einen unglaublich scharfen 5,7-Zoll-Bildschirm und eine beeindruckende Akkulaufzeit, mit der sich die Koreaner wahrlich nicht verstecken müssen. Wichtiger noch, das Note 3 wartet im Vergleich zum Vorgänger Galaxy Note 2 mit einem noch schlankeren Design auf, bietet eine weiter verfeinerte S-Pen-Oberfläche und es kommt außerdem noch mit der gleichen hervorragenden Kamera, die auch schon im S4 verbaut ist.

Mit der dritten Note-Generation kommt das bis jetzt bedeutendste Upgrade und aufgrund der noch weiter auf die Stifteingabe optimierten Oberfläche dürfte es auch das erste Note sein, dass massentauglich ist und die Kauflust ankurbeln dürfte. So manch anderes Flaggschiff kann sich davon noch eine Scheibe abschneiden und selbst Zweifler könnte es dazu bringen seit dem guten alten Palm Treo doch mal wieder zu einem Telefon mit Stift zu greifen.

Samsung bietet das XL-Smartphone in Schwarz und in Weiß an. Ohne Vertrag liegt die unverbindliche Preisempfehlung für das Galaxy Note 3 bei stolzen 749 Euro, bei einigen Händlern ist es derzeit aber für 630 bis 700 Euro zu bekommen. Bei o₂ gibt es das Note 3 LTE für 699 Euro, der E-Plus-Verkäufer BASE führt das Note 3 als verfügbar mit Neuvertragspaketen.

Was ist beim Galaxy Note 3 neu?

Das Note 3 stellt eine massive Verbesserung zu den Vorgänger-Modellen dar. Im Wesentlichen bietet das Galaxy Note 3 einen größeren 5,7-Zoll-Full-HD-Bildschirm, weitaus umfangreichere S-Pen-Features und die S-Note-App. Außerdem ein dünneres und leichteres Gehäuse, spürbar mehr Prozessor-Power und eine neue News-App aus der Schmiede von Flipboard.

Design und Ausstattung

Samsungs umfangreiche Überarbeitung macht sich bereits beim äußeren Erscheinungsbild bemerkbar. Unserer Ansicht nach wirkt es viel eleganter und exklusiver als die beiden vorangegangenen Modelle. Mit seinen Abmessungen von 151,2 mal 79,2 ist es geringfügig kleiner als der Vorgänger (151 mal 81 mal 9,45 Millimeter) und mit einer Höhe von 8,3 Millimetern sogar eine Nuance dünner als das Note 2 mit seinen 9,45 Millimetern. Trotzdem ist das Display von 5,5 auf 5,7 Zentimeter gewachsen. Insgesamt ist das neue Note auch leichter geworden. Es bringt jetzt nur noch 168 statt 182 Gramm auf die Waage.

Das Galaxy Note 3 ist groß, aber trotzdem schön dünn (Foto: CNET).

Das Galaxy Note 3 ist groß, aber trotzdem schön dünn (Foto: CNET).

Samsung hat sich in puncto Design von den eher weichen Ecken und Kanten und dem Kunststoff-Design der früheren Galaxy Notes und auch des S4 ein Stück weit entfernt. So weist das neueste Note 3 jetzt ein rechteckiges Chassis mit chromfarbenem, gerilltem Rand und eine Rückseite auf, die das Gefühl von Leder vermitteln soll. Diese lederartige Rückseite erinnert irgendwie an Samsonite-Brieftaschen aus den 60er Jahren. Abgerundet wird dieser Retro-Ausflug durch die imitierten, falschen Nähte, die umlaufend die Rückseite des Smartphones zieren.

Auch wenn die Rückseite aus Kunststoff besteht, hat sich Samsung sichtlich Mühe gegeben, es sie wie Leder aussehen zu lassen (Foto: CNET).

Auch wenn die Rückseite aus Kunststoff besteht, hat sich Samsung sichtlich Mühe gegeben, es sie wie Leder aussehen zu lassen (Foto: CNET).

Aber diese Design-Modifikation dient nicht nur der Optik, sondern hat auch einen tieferen Sinn. So bleiben auf der texturierten Oberfläche der Rückseite keine hässlichen Fingerabdrücke zurück und außerdem lässt sich das Gerät damit auch besser halten. Sicherlich wird es reichlich Anwender geben, für die dieser neue Look etwas zu viel des Guten ist und für die das Note 3 damit eher billig wirkt. Trotz aller Bemühungen, die Rückseite besteht eben nun mal aus Kunststoff und nicht aus Leder. Trotz allen Gemeckers: Samsung hat dem Note 3 einen schönen und unverwechselbaren Look verpasst, im Vergleich zu den rutschigen und eher billig wirkenden Kunststoff-Chassis der beiden Vorgänger-Modelle.

Das Note 3 ist nun einmal groß (Foto: CNET).

Das Note 3 ist nun einmal groß (Foto: CNET).

Auf der Rückseite des Note 3 befindet sich auch die 13-Megapixel-Kamera samt LED-Blitz. Nimmt man die Rückwand ab, zeigen sich jede Menge gern gesehene Features, allen voran ein austauschbarer Hochleistungsakku mit 3200 mAh und ein microSD-Steckplatz. Interessanterweise sitzt der SD-Steckplatz genau über der Micro-SIM-Halterung, was nichts anderes bedeutet, als dass man den Akku herausnehmen muss, wenn man den SD-Kartenplatz erreichen will, um Speicher aufzurüsten.

Der S-Pen verschwindet unten elegant im Gehäuse (Foto: CNET).

Der S-Pen verschwindet unten elegant im Gehäuse (Foto: CNET).

Der S Pen ist in einem Futteral am unteren Ende des Note 3 zu Hause. Ansonsten kommt das Gerät mit gerade einmal drei Knöpfen aus: einem winzigen An-Aus-Knopf am rechten Rand, einem schmalen Lautstärkeregler an der linken Seite und einem großen ovalen Home-Button unterhalb des Screens. Rechts und links davon befinden sich noch die beiden Sensortasten „Menü“ und „Zurück“).

Über dem Display liegt die 2-Megapixel-Frontkamera für Selbstporträts, Video-Chats et cetera. An der Oberseite des Note 3 ist die 3,5-mm-Klinkenbuchse für das Kopfhörerkabel untergebracht.

An der Unterseite des Note 3 mutet ein Slot zunächst wie ein Samsung-proprietärer Anschluss an, es handelt sich dabei aber nur um eine Kombination aus Micro-USB- und neuer USB-3.0-Buchse. USB 3.0 schafft kürzere Ladezeiten und bis zu zehnmal schnellere Datentransfers im Vergleich zum älteren USB-2.0-Standard – sofern man den passenden PC dazu hat.

An der Unterseite ist der neue USB-3.0-Port zu erkennen (Foto: CNET).

An der Unterseite ist der neue USB-3.0-Port zu erkennen (Foto: CNET).

Tolles Display

Der Bildschirm des Samsung Galaxy Note 3 ist einfach fantastisch, das lässt sich nicht anders sagen. Es misst großzügige 5,7 Zoll in der Diagonale und das AMOLED-Display liefert eine hervorragend klare Darstellung in HD-Auflösung (1920 × 1080 Pixel) mit verblüffenden 386 ppi. Damit wird eine Detailgenauigkeit erreicht, mit der das Note 3 sogar die kleineren Bildschirme des iPhone 5S (4 Zoll, 326 ppi) und des Samsung Galaxy S4 (5 Zoll, 441 ppi) in den Schatten stellt.

Der gigantische 5,7-Zoll-Bildschirm stellt Bilder scharf und mit brillanten Farben dar (Foto: CNET).

Der gigantische 5,7-Zoll-Bildschirm stellt Bilder scharf und mit brillanten Farben dar (Foto: CNET).

In jedem Fall bietet das Note 3 ein ganz anders optisches Erlebnis als das Note 2 (5,5 Zoll, 267 ppi, 1280 × 720 Pixel). So stellt das Note 2 Text spürbar weniger scharf dar als das Note 3. Und während das HTC One über das technisch gesehen schärfere Display verfügt (4,7 Zoll, 468 ppi), so ist doch sein sichtbarer Bereich im Vergleich zum Galaxy Note 3 geradezu putzig.

Das ausgesprochen kontrastreiche Display des jüngsten Note-Modells zeigt außerdem gut gesättigte Farben, kommt mit tiefem Schwarz und großem Blickwinkel. Wie beim Note 2 gibt es auch hier fünf Bildschirmmodi zur Auswahl (Anzeige optimieren, dynamisch, Standard, professionelles Foto und Film) mit jeweils speziell angepassten Farbeinstellungen. Im Test gefällt der Film-Modus am besten, weil er die natürlichsten Farben liefert. Samsung hat diesen Modus offenbar noch nachjustiert, weil er die Farben jetzt noch lebensechter aussehen lässt als bei derselben Auswahl am Note 2.

Und weil der Bildschirm heller und schärfer als der des Vorgängers ist, wird auf dem Note 3 alles, was sich irgendwie Betrachten lässt, zum fesselnden Erlebnis. Die Filmfiguren springen förmlich aus dem Display heraus und die Details von Fotos und Videos sind unglaublich genau. Auch das Surfen durch Desktop-Versionen von Websites – ein Unterfangen, das auf Geräten mit kleineren Displays nicht unbedingt empfehlenswert ist – geht nicht unangenehm auf die Augen.

Nicht zu unterschätzen: der S Pen

Vermutlich werden selbst eingeschworene Galaxy-Note-Anhänger ihre S Pens eher selten benutzen – zumindest diejenigen, die nicht primär mit komplexen Zeichensystemen oder Bilderschriften arbeiten. Bei der dritten Note-Generation erwartet Samsung aber, dass sich mehr Anwender vom S Pen und den Einsatzmöglichkeiten überzeugen lassen. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen die S-Pen-Handhabung überarbeitet und für Anwender des Note 3 (und des neuen Note-10.1-Tablets) vorzugsweise die bekannten Fähigkeiten optimiert, statt sie mit verwirrenden neuen Features und Funktionen zu überfordern.

Samsung schlägt beim Note 3 die richtige Richtung ein und bringt die erste S-Pen-Fassung, bei der man tatsächlich gerne zum Stift greift. Und so funktioniert es:

Sobald man den S Pen herausnimmt, öffnet sich das neue Air Command (Foto: CNET).

Sobald man den S Pen herausnimmt, öffnet sich das neue Air Command (Foto: CNET).

Sobald man den Stylus aus seiner Halterung zieht, erscheint automatisch ein kleines, fächerförmiges Menü, das sich Air Command nennt. Es lässt sich auch aus jeder Position oder App heraus starten, indem man den Stift nahe ans Display hält und den S-Pen-Knopf drückt. Allein diese Neuerung – die Einführung von Air Command – trägt viel dazu bei, den S Pen auch für Otto Normalverbraucher endlich zu einem überzeugenden Werkzeug zu machen.

Die älteren Notes hatten die S-Pen-Funktionen noch über das ganze OS verstreut, wo sie dann gerne übersehen oder vergessen wurden. Air Command dagegen versammelt alle an einer Stelle. Außerdem konzentriert sich alles auf fünf Hauptfunktionen: Action Memo, Sammelalbum, Screen Write, S Finder und Pen Fenster. Man tippt einfach nur die die gewünschte Funktion im Menü an und schon kann es losgehen.

Mithilfe von Action Memo lassen sich Memos mit dem S Pen schreiben und Aktionen dazu auswählen, wie das Speichern als Kontakt oder das Senden als E-Mail (Foto: CNET).

Mithilfe von Action Memo lassen sich Memos mit dem S Pen schreiben und Aktionen dazu auswählen, wie das Speichern als Kontakt oder das Senden als E-Mail (Foto: CNET).

Action Memo erfasst handschriftliche Stifteingaben und bietet dazu eine Handvoll Optionen, wie weiter mit der notierten Info verfahren werden kann. So lassen sich zum Beispiel Namen oder Nummern aufschreiben und man hat dann die Wahl, die Daten zu mailen, in den Kontakten zu speichern, als Text zu verwenden oder auf der Karte zu orten. Action Memo wandelt Notizen auch in Checklisten um und kann sie zur sicheren Verwahrung sogar mit Evernote synchronisieren.

Natürlich klappt das in Praxis nicht immer perfekt. So fiel es dem Smartphone doch schwer, im Test – eine zugegeben fürchterliche – Handschrift in Text umzuwandeln. Oft musste die Eingabe mehrfach wiederholt werden, bis Memo korrekt erkannte, was notiert werden sollte.

Das Sammelalbum merkt sich mit dem S Pen eingekreiste Bilder und Inhalte, ob Fotos, von Websites oder in YouTube-Clips. Man kann beliebig viele Inhalte ablegen und sie später über die Album-App wiederfinden.

Im Test funktioniert das ganz gut. Bilder und anderes Material lassen sich einfangen und dann direkt in das persönliche Sammelalbum speichern. Auch wenn man nicht zu denen gehört, die im wirklichen Leben Sammelalben führen oder in der virtuellen Welt Seiten wie Pinterest nutzen, ist die Funktion sicherlich dann praktisch, wenn man zu Themen recherchiert, bei denen man viel Bildmaterial durchforsten muss (neue Mode, neue Innenausstattung et cetera).

Den S Finder darf man sich als umfassende Suche vorstellen. Die Funktion durchstöbert den gesamten Gerätespeicher nach Schlüsselwörtern, erfasst auch handschriftliche Notizen und zeigt am Ende eine Liste von Dokumenten mit der abgefragten Information.

Bei Pen Window zieht man ein Fenster auf dem Bildschirm auf und wählt dann eine App aus, die in diesem Rahmen laufen soll. Wenn man zum Beispiel gerade den Mail-Client oder den Browser laufen hat, öffnet man davor ein kleines schwebendes Fenster für Taschenrechner, Telefonie oder Kontakte. Das ist eine interessante Idee, die in manchen Situationen recht hilfreich sein könnte.

Ein Beispiel: Man liest gerade die Mails und hat zur linken Hand die Telefonkontakte für Rückrufe parat, während man Nachrichten auf Weblinks und Vermerke durchsucht. Freilich braucht es etwa drei Schritte, um ein solches App-Fenster funktional zu gestalten – die Alternative besteht darin, einfach zwischen den Apps hin und her zu wechseln.

Dank des großen Bildschirms ist Multitasking auf dem Galaxy Note 3 kein Problem. Auf dem großen 5,7-Zoll-Display lassen sich zwei Anwendungsfenster gleichzeitig öffnen und Inhalte einfach von einem Fenster in ein anderes ziehen (Foto: CNET).

Dank des großen Bildschirms ist Multitasking auf dem Galaxy Note 3 kein Problem. Auf dem großen 5,7-Zoll-Display lassen sich zwei Anwendungsfenster gleichzeitig öffnen und Inhalte einfach von einem Fenster in ein anderes ziehen (Foto: CNET).

Das weiterentwickelte Multi Window wird sich als sehr nützlich erweisen, besonders für Power-User, die mit Daten aus diversen Apps gleichzeitig jonglieren. Die Funktion ermöglicht es, zwei Fenster zugleich zu öffnen und Informationen zwischen ihnen per Drag an Drop zu verschieben. Das ist ausgesprochen hilfreich, beispielsweise wenn man Ortsangaben direkt aus einer E-Mail nimmt und damit Verabredungen im Kalender anlegt. Man kann auch paarweise Fenster zum Wiederverwenden anlegen.

Software, Benutzeroberfläche & Co.

Es ist zwar noch nicht KitKat, aber das Galaxy Note 3 läuft mit Android 4.3 (Jelly Bean), also mit dem momentan aktuellsten Android-Version. Android KitKat soll bekannterweise ja in absehbarer Zeit erscheinen, und es bleibt zu hoffen, dass ein Update für das das Note 3 nicht allzu lange auf sich warten lässt.

Darüber liegt wiederum die Samsung-eigene Benutzeroberfläche, ehedem unter dem Namen TouchWiz bekannt. Abgesehen von all den S-Pen-Erweiterungen ist es im Wesentlichen dieselbe Oberfläche wie auf dem Galaxy S4.

Das Samsung-UI ist zwar hochfunktional und steckt voller Features und Einstellmöglichkeiten, aber die Oberfläche ist verwirrender als die anderer Smartphone-Hersteller. Der bloße Anblick des Menüs für die Schnelleinstellungen im Notification Shade könnte den einen oder anderen schon stressen. HTC Sense auf dem HTC One ist da leichter zu verstehen, ebenso das systemnahe Android-UI auf Motorolas Moto X.

Neu ist auf dem Note 3 jedenfalls, dass Samsung bestimmte Anwendungen bereits in der App-Ablage in eigenen Ordnern zusammengefasst hat, allen voran der Ordner „Samsung“, der Shortcuts zu zahlreichen Samsung-Anwendungen und -Diensten enthält. Zu den Highlights zählen der Schrittmesser S Health sowie Action Memo, S Voice (für Sprachbefehle) und Group Play, das Fotos und Filme mit anderen Galaxy-Geräten teilen kann, außerdem Werkzeuge wie My Files und der Voice Recorder.

Interessanterweise sind auch alle installierten Google-Programme in einen eigenen Ordner gepackt. Fast wäre er übersehen worden, weil ein „normales“ Android Google-Apps sonst nie so sortiert. Dieser Ordner enthält Gmail, Google Search, Google+ für soziale Netzwerker sowie die Icons für Play, Books, Games, Movies, und Music.

Mit My Magazine bietet Samsung einen Startbildschirm im Flipboard-Style. Damit macht das Flippen durch Nachrichten et cetera durchaus Spaß (Foto: CNET).

Mit My Magazine bietet Samsung einen Startbildschirm im Flipboard-Style. Damit macht das Flippen durch Nachrichten et cetera durchaus Spaß (Foto: CNET).

Samsung hat ferner ein Feature von HTC aufgegriffen: den BlinkFeed-Nachrichtenaggregator, den es zuerst im HTC One gab. Wischt man nun auf dem Note 3 am Home-Bildschirm aufwärts, startet My Magazine. Dieser News-Monitor nutzt die Technik der beliebten Flipboard-App und serviert Beiträge und Nachrichten unterschiedlicher Sites.

Ähnlich wie bei der HTC-Lösung ist es allerdings unmöglich, My Magazine zu entfernen, da es offenbar direkt im Note-3-OS verwurzelt ist. Außerdem hat man keine Kontrolle darüber, welche Medien und Websites der Aggregator ausliest. Weiter als bis zur Themenauswahl, die My Magazine dann bedient, reichen die Möglichkeiten der Feineinstellung nicht.

 

 

Kamera

Wer die Fotofähigkeiten des Galaxy S4 kennt und schätzt, wird sich über die Digitalkamera des Note 3 nicht beschweren: Das Gerät verbaut denselben scharfen 13-Megapixel-Sensor samt zugehörigem LED-Blitzlicht.

Die Kamera-App im Galaxy Note 3 strotzt geradezu vor Features und Einstellmöglichkeiten (Foto: CNET).

Die Kamera-App im Galaxy Note 3 strotzt geradezu vor Features und Einstellmöglichkeiten (Foto: CNET).

Die Foto-App des Note 3 bietet eine reiche Auswahl an Modi, anders als etwa Motorola-Smartphones, die nur die Basisversorgung an Menüs und Einstellungen liefern. Tatsächlich sind die Kamera-Optionen des Note 3 dieselben wie auf dem Galaxy S4. Sie reichen von wirklich praktischen Modi wie HDR, BurstShot oder Panorama bis zu eher sonderbaren Voreinstellungen wie Beauty Face oder Golf (zeichnet den Schwung beim Schlag nach) und einem Modus, der Leute und bewegte Objekte im Hintergrund ausblendet. Nicht zuletzt kann man an praktisch jeder Bildeigenschaft einzeln herumschrauben, von der Foto- und Videogröße über die ISO-Einstellung und den Weißabgleich bis hin zur Belichtungsmessung.

Innenaufnahmen gelingen scharf und gut ausgeleuchtet (Foto: CNET).

Innenaufnahmen gelingen scharf und gut ausgeleuchtet (Foto: CNET).

In Innenräumen schießt das Note 3 Stilleben mit hervorragender Qualität, mit leuchtenden Farben und hoher Detailgenauigkeit. Die Innenaufnahmen erscheinen ordentlich belichtet und der Weißabgleich funktioniert im Automatik-Modus korrekt.

Selbst Kleinkinder, die sich schnell bewegen, sind für die Kamera kein Problem (Foto: CNET).

Selbst Kleinkinder, die sich schnell bewegen, sind für die Kamera kein Problem (Foto: CNET).

Bei den Außenaufnahmen gibt das Note 3 die Blumenbilder ebenfalls mit sehr lebendige Farben wieder, sogar bei bedecktem Himmel. Auch die Details werden scharf dargestellt, besonders in der höchsten Auflösung (4128 × 3096 Pixel).

Die Blumenaufnahmen wirken ausgesprochen lebendig (Foto: CNET).

Blätter und Blumenaufnahmen wirken ausgesprochen lebendig (Foto: CNET).

Hinzu kommt, dass das Note 3 – ebenso wie andere Spitzenmodelle in der Liga von HTC One und Galaxy S4 – praktisch sofort startklar ist. Das macht es flexibel genug, um auch schwierige Motive wie hampelnde Kleinkinder oder davonflitzende Haustiere perfekt zu erfassen.

Der einzige Bereich, in dem das Note 3 nicht sonderlich beeindruckt, sind Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen. Der Aufhellblitz leistet zwar recht gute Arbeit und leuchtet Personen in dunklen Ecken gleichmäßig aus, aber ohne Blitz bekommt der Sensor einfach nicht genug Licht, um wirklich überzeugende Ergebnisse zu erzielen.

Mithilfe des HDR-Mode lassen sich dunklere Partien aufhellen (Foto: CNET).

Mithilfe des HDR-Mode lassen sich dunklere Partien aufhellen (Foto: CNET).

Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann Anja Schmoll-Trautmann

Neueste Kommentare 

13 Kommentare zu Samsung Galaxy Note 3 im Test: das Android-Smartphone mit 5,7-Zoll-Display, LTE und optimierter Stifteingabe

  • Am 20. Oktober 2013 um 14:18 von Julian

    Warum steht bei eurem note 3 unten auf der Rückseite „galaxy note 3“?? Das steht bei mir nicht!

    • Am 20. Oktober 2013 um 18:16 von Anja Schmoll-Trautmann

      Hallo Julian,
      die Fotos sind von unseren US-Kollegen übernommen. Dort kann es auf der Rückseite alternative oder zusätzliche Provider-Logos oder Schriftzüge wie Galaxy Note 3 geben.
      Beste Grüße
      CNET.de-Redaktion

  • Am 21. Oktober 2013 um 08:32 von Harald

    Weiß man schon, ob und wann die 64 GB Variante in Deutschland erhältlich sein wird?

    • Am 21. Oktober 2013 um 11:35 von edragon

      mich würde ja interessieren ob jemand eine 128gb micro-sd getestet hat.

      Nur Interesse halber bitte nicht um den sin oder Unsinn so einer Erweiterung diskutieren

      • Am 29. Oktober 2013 um 08:56 von Marco

        Gibt es nicht. Ich warte auch sehnsüchtig auf eine. Es gibt bislang nur Fakekkarten.

  • Am 23. November 2013 um 19:26 von Andreas Hecht

    Vielen Dank für diesen Artikel! Es ist in der Tat der beste Artikel zum Galaxy Note 3, den ich bis jetzt gelesen habe.

  • Am 23. November 2013 um 20:46 von cixz

    Mich würde brennend die DUOS Variante mit 2 SIM Slots interessieren. Nur leider gibt es da Teil nur in CHina…..
    Warum macht Samsung sowas nur… Also ob wir hier in Europa/Deutschland kein interesse an Dual Sim hätten…

    • Am 24. Januar 2014 um 16:42 von der_M

      das liegt daran das auf dem europäischen markt handys mit duo sim als gefälschte produkte gelten aus der zeit der gefälschten iphones und galaxy s2 modelle und und und… zu dem gibt es duo sim handys auf dem europäischen markt die aber keinen großen absatz bringen…

  • Am 17. Dezember 2013 um 12:22 von Gast

    Bin extrem zufrieden mit meinem Note 3!

  • Am 23. Dezember 2013 um 13:33 von Felix

    Warum stellt das Note 3 das s4 Display in den Schatten? Also für mich sind ganz klar 441ppi mehr als 386…..hab selber das Note 3 und muss sagen…top geräd!
    Aber s4 hat bei gleicher Auflösung nen kleineres display was es Dan schärfer macht……

  • Am 27. Januar 2014 um 15:33 von JOachim

    hat schon mal jemand Erfahrungen mit den hohen Strahlungswerten gemacht? Das Teil wird nicht nur warm, sondern verursacht Schmerzen im Inneren der Hand. Es beginnt mit kribbeln und steigert sich dann bis zu Schmerzen im Handballen. Das macht es unmöglich länger als 3 bis 4 Minuten mit dem Teil zu arbeiten. Schade!

    • Am 8. Dezember 2014 um 19:50 von maiemi

      Das kann ich in keinem Punkt bestätigen. Ich arbeite täglich (beruflich) mit dem N9005 (Note 3) und das stundenlang. Weder eine merkbare Erwärmung, noch Beschwerden wegen der Strahlung kann ich feststellen.

  • Am 7. Mai 2015 um 21:23 von jannick

    HALLO ich bin völlig zufrieden mit meinem Note 3 Top Display super Kamera was ich nur sagen würde das mein Internet Verbindung spinnt aber sonst Top Top Top

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