Firefox OS: Update auf Version 1.1 steht zur Verfügung

Firefox OS 1.1 ist erhältlich. Unter anderem bringt das Update die Unterstützung für MMS, eine Autokorrektur-Funktion zur vereinfachten Texteingabe sowie eine adaptive App-Suche für den Homescreen mit.

Das erste Update für Mozillas Mobilbetriebssystem Firefox OS ist verfügbar. Version 1.1 erweitert das OS um eine Reihe an neuen Features, die zum Start des Betriebssystems noch fehlten. Unter anderem bringt es die Unterstützung für MMS, eine Autokorrektur-Funktion zur vereinfachten Texteingabe sowie eine adaptive App-Suche für den Homescreen.

Firefox OS: Update auf Version 1.1 steht zur Verfügung

Firefox OS 1.1 Unter anderem bringt unter anderem die Unterstützung für MMS, eine Autokorrektur-Funktion zur vereinfachten Texteingabe sowie eine adaptive App-Suche für den Homescreen mit (Bild: Mozilla).

Die neue Version soll zudem ein flüssigeres Scrollen ermöglichen und das Laden von Apps beschleunigen. Die App-Suche kann nun direkt vom Homescreen aus gestartet werden. Kontakte lassen sich nun nicht mehr nur aus Facebook oder von einer SIM-Karte, sondern auch aus Gmail und Microsofts Hotmail importieren. Der Browser erlaubt jetzt das Herunterladen von Fotos, Videos und Audiodateien. Entwickler profitieren von einer neuen API, die es ihnen erlaubt, Push-Benachrichtigungen zu implementieren.

Die E-Mail-Funktionen hat Mozilla ebenfalls erweitert. Nutzer können nun Entwürfe speichern, Audio- und Video-Anhänge herunterladen und Bilder an E-Mails anhängen. Neue Kalendereinträge lassen sich ab sofort durch Antippen des gewünschten Zeitpunkts im Kalender anlegen. Auch Erinnerungen an Termine sind nun möglich. Durch längeren Druck auf eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse in der Anrufliste, in SMS-Nachrichten oder E-Mails können die Informationen schnell einem neuen oder bestehenden Kontakt hinzugefügt werden.

Neu ist auch eine Musiksuche: Mit einem Wisch nach unten in der Musik-App öffnet sich eine Suchleiste, über die Anwender einen Titel oder Songs von einem bestimmten Künstler beziehungsweise Album finden können. Darüber hinaus unterstützt Firefox OS jetzt über 15 Sprachen. Die wichtigsten Neuerungen hat Mozilla zum Nachlesen in einem Blogeintrag zusammengefasst.

Geeksphone Peak+: Smartphone mit Firefox OS für Endkunden angekündigt (Bild: Stephen Shankland/CNET).

Mit dem Peak+ bietet Geeksphone eine Alternative zum ZTE Open oder Alcatel One Touch Fire – den ersten kommerziellen Smartphones mit Firefox OS (Bild: CNET.com).

Firefox OS 1.0 hatte Mozilla im Juli mit der ersten Gerätegeneration eingeführt. Die Low-End-Modelle zielen in erster Linie auf Feature-Phone-Nutzer ab, die sich Smartphone-Funktionen wünschen, aber nicht das nötige Geld ausgeben wollen, um sich ein aktuelles Android– oder iOS-Gerät zu kaufen.

Mozillas Mobilbetriebssystem ist browserbasiert. Es verwendet dieselbe Rendering-Engine wie der Firefox-Browser – nicht nur, um Webseiten darzustellen, sondern auch, um Webanwendungen auszuführen. Jedes Quartal will Mozilla eine Firefox-OS-Version mit neuen Funktionen an seine Partner verteilen, wie es im Juli ankündigte. Sicherheitsupdates sollen alle sechs Wochen für die beiden vorhergehenden Feature-Releases erscheinen.

Zu Mozillas Partnern zählen Telefónica und die Deutsche Telekom, die seit Anfang Juli in Spanien und Polen die Mobiltelefone ZTE Open und Alcatel One Touch Fire vertreiben. Letzteres soll noch diesen Monat auch in Deutschland über die Telekom-Tochter Congstar erhältlich sein. Telenor will Firefox-OS-Geräte noch in diesem Jahr in Ungarn, Serbien und Montenegro einführen. Außerdem hat der spanische Hersteller Geeksphone mit dem Peak+ für Dezember ein weiteres Modell angekündigt, auf dem Firefox OS 1.1 bereits ab Werk installiert sein wird.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

Autor: Christian Schartel
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