Tizen OS: Systena zeigt das erste Tablet mit dem MeeGo-Nachfolger

Das erste Tizen-Tablet kommt mit einem 10,1-Zoll-Full-HD+-Display, einer Quad-Core-CPU, 2 GByte RAM, 32 GByte Speicher, mircoSD-Kartenslot, einer 2-Megapixel-Kamera und läuft mit Tizen OS Version 2.1. Erhältlich wird allerdings ausschließlich in Japan sein. Ein Preis wurde bisher nicht genannt.

Angekündigt hatte Systena das erste Tablet mit Tizen OS bereits im Juni. Auf Japans größter IT-Show, der Japan IT Week in Tokio, hat der Hersteller das Gerät nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Tizen OS: Systena zeigt das erste Tablet mit dem MeeGo-Nachfolger

Das erste Tizen-Tablet kommt mit einem 10,1-Zoll-Full-HD+-Display, einer Quad-Core-CPU, 2 GByte RAM, 32 GByte Speicher, mircoSD-Kartenslot, einer 2-Megapixel-Kamera und läuft mit Tizen OS Version 2.1. Erhältlich wird allerdings ausschließlich in Japan sein. Ein Preis wurde bisher nicht genannt (Bild: Systena).

Es bringt ein 10,1-Zoll-Display mit einer Full-HD+-WUXGA-Auflösung von 1920 mal 1200 Pixel mit und wird von einem 1,4 GHz schnellem Quad-Core-Prozessor auf Basis von ARMs Cortex-A9-Design angetrieben. Der CPU stehen 2 GByte DDR3-RAM zur Seite. Für Daten bietet das Tablet 32 GByte an internem Speicher. Dieser lässt sich mittels einer microSD-Karte um bis zu 64 GByte erweitert.

Neben einer rückseitigen 2-Megapixel-Kamera besitzt das Systena-Tablet auch eine VGA-Webcam für Videotelefonie in der Front. Zur Datenübertragung sind WLAN nach IEEE den Standards 802.11b/g/n mit an Bord. Mobilfunkverbindungen per UMTS oder LTE sind nicht möglich. Als Betriebssystem kommt auf dem gezeigten Modell Tizen in der OS-Version 2.1 zum Einsatz.

Systena will das Tizen-Tablet allerdings ausschließlich in seinem Heimatmarkt Japan und vor allem für Entwickler anbieten. Dazu bündelt es die Hardware im “Tizen Build Kit” mit Entwicklerwerkzeugen, technischer Dokumentation und Support. Einen Preis hat der Hersteller nicht genannt.

Tizen, der Nachfolger von Nokias Linux-Betriebssystem MeeGo, war in seiner finalen Form auf dem Mobile World Congress 2013 im Februar vorgestellt worden. Die Entwicklungsarbeit haben bisher überwiegend Samsung und Intel geleistet. Ein erstes Smartphone mit dem linuxbasierten Mobilbetriebssystem soll noch im vierten Quartal des Jahres auf den Markt kommen.

Erst im August hatte Samsung-CEO J.K. Shin in einem Interview gewaltige Ambitionen für Tizen offenbart. Es sei nicht nur eine “einfache Alternative zu Android, sondern für mehr als Smartphones gedacht – beispielsweise für Fahrzeugsysteme. Wörtlich sagte er: “Es gibt viele Konvergenzmöglichkeiten, nicht nur bei IT-Geräten, etwa von Smartphones, Tablets, PCs und Kameras, sondern auch mit anderen Branchen wie Autos, Biotechnik oder Banken. Konvergenz ist einer der Bereiche, den Samsung am besten beherrscht, denn wir haben die unterschiedlichen Teile und fertigen Produkte.”

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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