Apple iPad Air lässt sich laut iFixit nur schwer reparieren

Das Apple iPad Air lässt sich laut iFixit nur schwer reparieren. Es erhält von den Zerlege-Spezialisten nur 2 von maximal 10 möglichen Punkten. Gegenüber früheren iPads ist der Akkuwechsel sogar noch schwieriger geworden.

iFixit hat das Apple iPad Air auseinandergenommen und auf seine Reparierbarkeit geprüft. Es erhält von den Zerlege-Experten 2 von maximal 10 möglichen Punkten. Damit ist es zwar etwas leichter zu zerlegen und zu reparieren als das Surface 2 Pro von Microsoft, das wie schon das Vorgängermodell die schlechtestmögliche Bewertung von einem Punkt erhalten hatte, im Vergleich zum Google-Tablet Nexus 7 (2013) schneidet es beispielsweise aber deutlich schlechter ab.

Apple iPad Air lässt sich laut iFixit nur schwer reparieren

Das Apple iPad Air lässt sich laut iFixit nur schwer reparieren. Es erhält von den Zerlege-Spezialisten nur 2 von maximal 10 möglichen Punkten. Gegenüber früheren iPads ist der Akkuwechsel sogar noch schwieriger geworden (Bild: iFixit).

Untersucht wurde das Modell mit LTE-Mobilfunkmodul. Laut den Spezialisten von iFixit besteht wie schon bei Apples bisherigen Tablets die Gefahr, die Glasabdeckung des iPad Air zu beschädigen, wenn man versucht, es zu zerlegen, da das Frontpanel mit dem Rest des Gerätes verklebt ist, was die Wahrscheinlichkeit eines Risses bei einer Reparatur deutlich erhöht.

Gegenüber früheren iPads erschwert sich der Akkuwechsel sogar noch. Laut iFixit “ist es der bisher schwierigste bei einem Apple-Tablet”. Der zweizellige Akku des Air sei mit 32,9 Wattstunden bei 3,73 Volt immerhin weniger monströs als die drei Zellen mit 43 Wattstunden früherer iPads.

Das von iFixit auseinandergenommene iPad enthielt einen von LG gefertigten Bildschirm. Der A7-Prozessor im iPad Air trägt die Nummer Apple APL5698. Wie schon in ersten Tests ermittelt, unterscheidet er sich vom A7 mit der Nummer APL0698 im iPhone 5S durch seine Taktrate. Er taktet mit 1,39 GHz 100 MHz höher.

Das SDRAM kommt laut iFixit von Elpida, der Flashspeicher von Toshiba und das WLAN-Funkmodul von USI. Für den Touchscreen-Controller hat Apple wieder einen anderen Zulieferer in Anspruch genommen, nämlich Broadcom.

Das iPad Air ist seit vergangenem Freitag auch in Deutschland erhältlich. Es steht als WLAN-Modell und als Ausführung mit Mobilfunkverbindung zum Verkauf. Wahlweise gibt wie bisher Varianten mit 16, 32, 64 und 128 GByte Speicher. In der günstigsten Ausführung mit WLAN und 16 GByte Speicher steht es für 479 Euro zum Verkauf. Mit 3G-Verbindung und gleicher Speicherausstattung kostet das Apple iPad Air 599 Euro. Wer sich einen üppigeren Speicher wünscht, zahlt für das nächstgrößere Modell jeweils 90 Euro mehr. Mit 32 GByte kostet das iPad Air 569 respektive 689 Euro, mit 64 GByte 659 beziehungsweise 779 Euro und mit 128 GByte 749 Euro in der WLAN- und 869 Euro in der Mobilfunk-Ausführung. Apple bietet das Tablet in den Farben Silber mit weißer Front und Spacegrau mit schwarzer Vorderseite an. Neben dem iPad Air vertreibt Apple übrigens nicht das iPad 4 als Einsteigermodell, sondern das iPad 2. Es ist ab 379 Euro zu haben. Der Vorgänger wird nicht mehr produziert.

Das Apple iPad Air ist im Vergleich zum iPad 4 deutlich dünner, leichter und handlicher geworden und kommt nun mit demselben, hervorragenden Design des iPad Mini. Was Design und Asthetik anbelangt, spielt das iPad Air damit unumstritten in einer anderen Liga. Das iPad Air ähnelt ansonsten zwar stark dem Modell vom letzten Jahr, allerdings bietet es dank der 64-Bit-A7-CPU noch mehr an Leistung. Die leicht verbesserte FaceTime-Kamera leistet bei Video-Chats bessere Dienste. Weitere Details hält folgender Testbericht bereit.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Apple iPad Air lässt sich laut iFixit nur schwer reparieren

  • Am 6. November 2013 um 05:54 von chris

    so sehr ich iFixit auch schätze, es gab mW noch gar keinen Anlass um das iPad Air auseinanderzunehmen – zumindest gibt es dafür sicher noch Garantie. Garantiert.

    eine Auflistung der verschiedenen kaputtgegangenen Komponenten wäre aufschlussreicher als eine „Reparierbarkeit“.
    (denn hier wird man gravierende Verbesserungen feststellen können)

    so viel ich weiß, hält die Masse der Geräte … seehr lange

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