Google-Smartphone Nexus 5 lässt sich laut iFixit einfach reparieren

Das Google-Smartphone Nexus 5 lässt sich laut iFixit einfach reparieren. Es erhält 8 von 10 möglichen Punkten. Gelobt wurde vor allem der weitgehende Verzicht auf Kleber. Punktabzug gab es für das mit dem Front-Rahmen verschmolzene LC-Display samt Glasabdeckung, da eine gebrochene Scheibe dadurch entweder teuer oder sehr schwierig zu reparieren ist.

Nachdem die Zerlege-Spezialisten von iFixit schon das aktuelle Google-Tablet Nexus 7 (2013) auf seine Reparierbarkeit geprüft haben, ist nun auch das neue Android-Smartphone des Suchmaschinenbetreibers, das von LG gefertigte Nexus 5, unter den Schraubenzieher gekommen. Ähnlich wie beim Nexus-Tablet bescheinigt iFixit auch dem neuen Nexus-Smartphone eine gute Reparierbarkeit. Mit 8 von 10 möglichen Punkten ist das 4,95-Zoll-Gerät noch etwas einfacher zu warten als das 7-Zoll-Tablet.

Google Nexus 5 lässt sich laut iFixit einfach reparieren

Das Google-Smartphone Nexus 5 lässt sich laut iFixit einfach reparieren. Es erhält 8 von 10 möglichen Punkten. Gelobt wurde vor allem der weitgehende Verzicht auf Kleber. Punktabzug gab es für das mit dem Front-Rahmen verschmolzene LC-Display samt Glasabdeckung, da eine gebrochene Scheibe dadurch entweder teuer oder sehr schwierig zu reparieren ist (Bild: iFixit).

Ein Lob hat sich das Nexus 5 aufgrund des weitgehenden Verzichts auf Kleber verdient. Der Großteil der Komponenten des Smartphones ist mit Standardschrauben oder Halteklammern aus Kunststoff befestigt. Lediglich die Unterseite des Gehäuses ist leicht verklebt. Sie konnte mit einem Plastikwerkzeug von iFixit aber dennoch relativ einfach gelöst werden.

Die Antennen für WLAN, MIMO und GPS sind beschriftet, um Verwechslungen zu vermeiden. Der Akku des Nexus-Smartphones wird nur durch die nötige Menge Kleber am Platz gehalten. Lautsprecher, Ohrstück, Kopfhöreranschluss und die frontseitige Kamera ließen sich ebenfalls mit geringem Aufwand entfernen.

Eins seiner Werkzeuge musste iFixit erneut einsetzen, um das Mainboard anzuheben. Darunter kam der NFC-Controllerchip BCM20793M von Broadcom zum Vorschein, der angeblich verhindert, dass Carrier die Nahfunkfunktion blockieren können. Viele der anderen verbauten Komponenten wie CPU, Mobilfunk-Modul, Stromsparchips und Audio-Controller stammen von Qualcomm.

Insgesamt gefiel iFixit das modulare interne Design des Nexus 5. Punktabzug gab es für das mit dem Front-Rahmen verschmolzene LC-Display samt Glasabdeckung. Das bedeutet, dass “eine gebrochene Scheibe entweder teuer oder sehr schwierig zu reparieren ist”, so das Urteil der Experten.

Google hatte das Smartphone Nexus 5 zusammen mit Android 4.4 KitKat vergangenen Donnerstag offiziell vorgestellt. Es ist mit einem 4,95-Zoll-FHD-Display, der Quad-Core-CPU Snapdragon 800, 2 GByte RAM, maximal 32 GByte Speicher, einem 2300-mAh-Akku, einer 8-Megapixel-Kamera mit optischen Bildstabilisator, LTE und Android 4.4 KitKat als Betriebssystem ausgestattet.

Das Nexus 5 ist für 349 Euro (16 GB) beziehungsweise 399 Euro (32 GB) in Schwarz und Weiß (schwarze Front, weiße Rückseite) über Googles Play Store erhältlich. Die Lieferzeiten gibt Google bei den meisten Varianten aktuell mit zwei bis drei Wochen an, nur beim schwarzen 32-GByte-Modell sind es vier bis fünf Wochen. Das Nexus 5 wird ab Ende November auch im Einzelhandel erhältlich sein. Die Vorbestellungen haben bereits begonnen. Allerdings kostet das Gerät bei Media Markt, Saturn & Co. 50 Euro mehr als beim Kauf über Googles Play Store. Dafür benötigt man für die Bezahlung keine Kreditkarte.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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