YotaPhone: Android-Smartphone mit E-Ink-Display für 499 Euro in Deutschland erhältlich

Das Android-Smartphone YotaPhone ist mit einem 4,3-Zoll-HD-LCD auf der Vorder- und einer sparsamen E-Ink-Anzeige auf der Rückseite ausgestattet. Es kommt mit einem 1,7-GHz-Dual-Core-Prozessor, 2 GByte RAM, 32 GByte internem Speicher, einem 1800-mAh-Akku, einer 13-Megapixel-Kamera, LTE und Android 4.2.2 als OS. Die Kombination aus Smartphone und E-Book-Reader soll noch heute, am 4. Dezember 2013, in Deutschland und Österreich zu einem Preis von 499 Euro erhältlich sein.

Das Android-Smartphone YotaPhone hatte der russische Hersteller Yota Devices bereits im Januar auf der CES in Las Vegas erstmals vorgestellt. Es verfügt über zwei Displays – ein LCD auf der Vorderseite und eine monochrome E-Ink-Anzeige auf der Rückseite. Die Kombination aus Smartphone und E-Book-Reader soll noch heute, am 4. Dezember 2013, in Deutschland und Österreich zu einem Preis von 499 Euro erhältlich sein. Auf der Webseite des Herstellers lässt es sich aktuell nur vorbestellen.

YotaPhone: Android-Smartphone mit E-Ink-Display für 499 Euro erhältlich

Das Android-Smartphone YotaPhone ist mit einem 4,3-Zoll-HD-LCD auf der Vorder- und einer sparsamen E-Ink-Anzeige auf der Rückseite ausgestattet. Es kommt mit einem 1,7-GHz-Dual-Core-Prozessor, 2 GByte RAM, 32 GByte internem Speicher, einem 1800-mAh-Akku, einer 13-Megapixel-Kamera, LTE und Android 4.2.2 als OS. Die Kombination aus Smartphone und E-Book-Reader soll noch heute, am 4. Dezember 2013, in Deutschland und Österreich zu einem Preis von 499 Euro erhältlich sein (Bild: CNET).

Das Smartphone misst 133 mal 67 mal 10 Millimeter und wiegt 146 Gramm. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff. Das LCD bietet eine Diagonale von 4,3 Zoll und eine HD-Auflösung von 1280 mal 720 Pixel. Das monochrome 4,3-Zoll-E-Ink-Display kommt mit einer geringeren Auflösung von 640 mal 360 Bildpunkten und verbraucht im Vergleich zum LCD nur Strom, wenn sich die Anzeige ändert.

YotaPhone: Android-Smartphone mit E-Ink-Display für 499 Euro erhältlich

Es ist ständig aktiv. Die zuletzt angezeigten Inhalte bleiben auch sichtbar, wenn der Akku leer ist. Die Pixeldichte beträgt allerdings nur rund 171 ppi. Das Display ist damit nicht so scharf wie das eines Kindle Paperwhite. Zudem macht sich bei einem Wechsel des Inhaltes kurzzeitig ein Einbrenneffekt bemerkbar.

Angetrieben wird das YotaPhone von einem 1,7-GHz-Dual-Core-Porzessor, dem 2 GByte RAM zur Seite stehen. Der interne Speicher ist 32 GByte groß. Ein microSD-Kartenslot zur Erweiterung der Kapazität ist nicht mit an Bord. Die Stromversorgung übernimmt ein 1800-mAh-Akku. Für Fotos und Videos in Full-HD bringt das Android-Smartphone eine 13-Megapixel-Kamera samt Autofokus und LED-Blitz mit. Eine 1-Megapixel-Front-Cam für Videochats ist ebenfalls vorhanden. In Sachen Kommunikation bietet das YotaPhone LTE (800/1800/2600 MHz), UMTS, GSM, WLAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0, GPS, A-GPS und Glonass.

YotaPhone: Android-Smartphone mit E-Ink-Display für 499 Euro erhältlich

Das YotaPhone wird komplett per Gestensteuerung bedient – Soft-Key-Buttons gibt es nicht. Die Fingergesten werden in einem eigenen Bereich unter dem Display ausgeführt.

YotaPhone: Android-Smartphone mit E-Ink-Display für 499 Euro erhältlich

Als Betriebssystem ist Android 4.2.2 samt einigen Anwendungen für das E-Ink-Display vorinstalliert. Mit an Bord sind ein E-Book-Reader, ein Notizbuch samt Einkaufsliste, eine Kalender-App und ein RSS-Reader für News, Facebook- oder Twitter-Updates.

YotaPhone: Android-Smartphone mit E-Ink-Display für 499 Euro erhältlich

Zudem können sich Anwender Benachrichtigungen, E-Mails, SMS sowie das Wetter, die Signalstärke, den Akkustand oder die Uhrzeit permanent auf der Rückseite anzeigen lassen.

YotaPhone: Android-Smartphone mit E-Ink-Display für 499 Euro erhältlich

Auch Screenshots – beispielsweise einer Wegbeschreibung von Google Maps – oder Hintergrundbilder lassen sich auf dem E-Ink-Display darstellen.

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Allerdings unterstützten kaum Apps von Dritt-Anbieter die sparsame Anzeige, womit die Möglichkeiten derzeit noch eingeschränkt sind. Die Kindle-App lässt sich beispielsweise nicht mit dem zweiten Bildschirm nutzen.

Das E-Ink-Display auf der Rückseite des Smartphones ist in der Theorie eine gute Idee, um bequem Bücher oder lange Artikel zu lesen, ohne dabei den Akku zu belasten. Das Konzept geht aber noch nicht ganz auf. Der E-Ink-Bildschirm bietet eine geringe Bildqualität und es besteht ein deutlicher Mangel an Apps von Dritt-Anbietern, die die sparsame Anzeige unterstützten. Wenn Yota enger mit Entwicklern zusammenarbeitet und mehr Anwendungen für das E-Ink-Display verfügbar sind, könnte das Gerät aber einen Blick Wert sein.

[Mit Material von Luke Westaway und Andrew Hoyle, CNET UK]

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Autor: Christian Schartel
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