Google: mobile Chrome-Apps für Android und iOS in Arbeit

Google hat das Projekt „Mobile Chrome Apps“ angekündigt, dessen Ziel es ist, webbasierte Chrome-Anwendungen auf Android-Smartphones, -Tablets und iOS-Geräte zu bringen. Die Beta-Testphase soll bereits im Januar 2014 beginnen. Anfänglich sollen die Apps nur Android 4.x, später auch Android 2.2 und 2.3 unterstützen.

Webbasierte Chrome-Anwendungen werden in Zukunft auch auf Android-Smartphones und -Tablets sowie Apples iPhone oder iPad mit iOS als Betriebssystem laufen. Das Projekt heißt „Mobile Chrome Apps“ und wurde nun von Joe Marini, Leiter des Bereichs Chrome Developer Relations bei Google, in einem Gespräch mit dem Blog The Next Web angekündigt.

Google: mobile Chrome-Apps für Android und iOS in Arbeit

Die Beta-Testphase soll bereits im Januar 2014 beginnen. Mit Hilfe eines Toolkits können Entwicklern Chrome-Anwendungen für Android- oder iOS-Geräte entwickeln oder bereits vorhandene Apps auf beide Systeme portieren.

Die mobilen Chrome-Apps lassen sich angeblich nicht nur in Google Play, sondern auch in Apples App Store veröffentlichen. Das verspricht Google in einer auf GitHub veröffentlichten Dokumentation zu Mobile Chrome Apps. Anfänglich sollen die Apps Android 4.x unterstützen. Die von Google verwendete Entwicklerplattform Apache Cordova biete aber auch Support für Android 2.2 und 2.3. Für welche iOS-Versionen mobile Chrome-Apps erhältlich sein werden, wurde dem Bericht zufolge noch nicht festgelegt.

Anfang September hatte Google angekündigt, Chrome-Apps auch als Desktop-Anwendungen nutzbar zu machen. Dabei handelt es sich um HTML5-Apps, die denselben Zugriff auf Hardware wie USB und Bluetooth haben wie native Mobilanwendungen. Offline-Nutzung ist ebenso möglich wie automatische Updates.

Entwicklern bieten mobile Chrome-Apps einen wichtigen Vorteil. Sie können das relativ einfache HTML5 verwenden und ihre Anwendungen trotzdem auf Android und iOS laufen lassen, ohne die für die beiden Plattformen benötigten Programmiersprachen zu kennen. Google profitiert davon, dass rund 8 Millionen Webentwickler weltweit einen Zugang zu Android erhalten. Nutzern wiederum ist es üblicherweise egal, mit welcher Sprache eine App erstellt wurde, solange sie fehlerfrei auf ihrem Gerät ausgeführt wird.

[Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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