Valve liefert Steam Machines an 300 zufällig ausgewählte Beta-Tester aus und gibt SteamOS zum Download frei

Valve hat die 300 „glücklichen“ Gewinner, die Steam Machines samt Controller und dem auf Linux basierenden SteamOS erhalten, bereits kontaktiert und deren Steam-Profile mit einem speziellen Abzeichen gekennzeichnet. Leider beschränkt sich die Beta-Phase aufgrund von gesetzlichen Hürden auf die USA. Das Betriebssystem SteamOS wird dagegen ab morgen für jedermann zum Download bereit stehen.

Am morgigen Freitag, dem 13. Dezember, werden die ersten Steam Machines samt Steam Controller und dem auf Linux basierenden SteamOS Valves Fabrikhallen verlassen und an 300 Beta-Tester verschickt. Der Großteil der Teilnehmer wurde zufällig ausgewählt. Das hat Valves Produkt-Designer Greg Coomer auf der Webseite des Unternehmens angekündigt.

Valve liefert Steam Maschines an 300 zufällig ausgewählte Beta-Tester aus

Valve hat die 300 „glücklichen“ Gewinner, die eine Steam Machine samt Controller und dem auf Linux basierenden SteamOS erhalten, bereits kontaktiert und deren Steam-Profile mit einem speziellen Abzeichen gekennzeichnet. Leider beschränkt sich die Beta-Phase aufgrund von gesetzlichen Hürden auf die USA. Das Betriebssystem SteamOS wird dagegen ab morgen für jedermann zum Download bereit stehen (Bild: Valve).

Die glücklichen Gewinner hat Valve bereits kontaktiert und deren Steam-Profile mit einem speziellen Abzeichen gekennzeichnet. Leider beschränkt sich die Beta-Phase aufgrund von gesetzlichen Hürden auf die USA. Valve beteuert diesen Umstand in seiner Ankündigung, ist aber der Meinung, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ansonsten hätte Valve die Beta-Phase verschieben müssen. In diesem Fall wäre es zeitlich nicht mehr möglich gewesen, das erhaltene Feedback in die für 2014 geplanten Geräte einfließen zu lassen.

Das Unternehmen betont, dass dies jedoch nur die Prototypen betrifft und nicht die kommerzielle Ausführung der Konsole, die 2014 weltweit in den Handel kommt und am 6. Januar auf der CES in Las Vegas vorgestellt wird.

Das Betriebssystem SteamOS wird dagegen ab morgen für jedermann zum Download bereit stehen. Allerdings setzt es umfangreiche Linux-Kenntnisse voraus. Valve rät Nutzern, die sich nicht bestens mit dem Open-Source-Betriebssystem auskennen, auf spätere Versionen zu warten und es erst nächstes Jahr auszuprobieren.

Darüber hinaus werden auch viele PCs die Hardware-Voraussetzungen nicht erfüllen können. Bereits veröffentlichten Informationen zufolge benötigt Valves OS nämlich jede Menge Power. Intels Quad-Core-Core-i7-CPU (4770) ist bisher der einzig bekannte Chip, der das SteamOS voll unterstützt. Da die Steam Machines mit 16 GByte RAM ausgestattet sind, dürfte das Betriebssystem auch auf dem Desktop-Rechner einen großen Arbeitsspeicher benötigen. Außerdem muss der PC mit einer leistungsfähigen Nvidia-Grafikkarte ausgestattet sein. Es muss zwar nicht zwingend eine GeForce GTX Titan sein, die in den teuersten Steam-Machine-Modellen zum Einsatz kommt und rund 1.000 Euro kostet, eine GTX 660, GTX 760 oder GTX 780 ist aber mindestens nötig.

Update: SteamOS steht zum Download bereit. Neben einer Nvidia-Grafikkarte setzt Valves Betriebssystem einen 64-Bit-Prozessor, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine mindestens 500 Gigabyte große Festplatte voraus. Außerdem sind UEFI-Support und ein USB-Anschluss notwendig. Bei der Installation von Steam OS (automatisch und benutzerdefiniert) werden alle Daten auf der Festplatte gelöscht.

 

[Mit Material von Steven J. Vaughan-Nichols, ZDNet.com]

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Autor: Christian Schartel
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