Chromebase: LG zeigt ersten All-in-One-PC mit Chrome OS auf der CES 2014

Der All-in-One-PC „Chromebase“ ist mit Googles cloudbasiertem Betriebssystem Chrome OS, einem 21,5-Zoll-FHD-Display, einer Intel-Celeron-CPU (Haswell), 2 GByte RAM, 16 GByte SSD-Speicher, drei USB-Ports, einem HDMI-Eingang sowie einer Webcam samt Mikrofon und zwei Stereolautsprechern ausgestattet.

Googles cloudbasiertes Betriebssystem Chrome OS, das bereits auf diversen Notebooks (Chromebooks) oder Mini-Desktop-PCs wie Samsungs Chromebox zum Einsatz kommt, wird im kommenden Jahr erstmals auch auf einem All-in-One-PC vorinstalliert sein. Das Komplettsystem stammt von LG und hört auf den Namen Chromebase (Modellnummer 22CV241).

Chromebase: LG zeigt ersten All-in-One-PC mit Chrome OS auf der CES 2014

Der All-in-One-PC „Chromebase“ ist mit Googles cloudbasiertem Betriebssystem Chrome OS, einem 21,5-Zoll-FHD-Display, einer Intel-Celeron-CPU (Haswell), 2 GByte RAM, 16 GByte SSD-Speicher, drei USB-Ports, einem HDMI-Eingang sowie einer Webcam samt Mikrofon und zwei Stereolautsprechern ausgestattet (Bild: LG).

Der Chromebase ist mit einen 21,5-Zoll-IPS-Display mit einer Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Pixel ausgestattet. Das Herzstück des Rechners ist eine Intel-Celeron-CPU der aktuellen Haswell-Generation. Ihr stehen 2 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Für Daten bietet der Chromebase eine 16 GByte große SSD. Die Speicherkapazität erscheint auf den ersten Blick womöglich gering, aber das Konzept von Chrome OS sieht vor, dass der Nutzer seine Daten auch hauptsächlich in der Cloud ablegt – und zwar vor allem bei Google. Dafür erhalten Käufer in der Regel 100 GByte Onlinespeicher bei Google Drive, den sie zwei Jahre lang kostenlosen nutzen können.

Zubehör lässt sich mittels drei USB-2.0-Ports, einem USB-3.0-Anschluss und einem HDMI-Eingang verbinden. Die Anbindung ans Internet ist via Gigabit-Ethernet möglich. Auch eine 1,3-Megapixel-Webcam samt Mikrofon für Videotelefonie und zwei 5-Watt-Stereolautsprecher zur Audioausgabe sind mit an Bords. Zum Lieferumfang gehören zudem eine Tastatur und eine Maus.

Einen Preis für den Chromebase hat der Hersteller noch nicht bekannt geben. Ausgehend von der Preisstrategie für die meisten Chrome-OS-Systeme, mit Ausnahme von Googles deutlich teurerem Chromebook Pixel, dürfte er aber nicht sehr hoch ausfallen. Schließlich muss sich das Gerät nicht nur gegen All-in-One-PCs mit Windows behaupten, sondern auch gegen eine Reihe von Android-basierten Modellen, wie sie etwa Acer oder HP anbieten.

“LGs Chromebase ist ein aufregender neuer Formfaktor, der die verfügbaren Optionen für Nutzer erweitert, die eine schnelle, einfache und sichere Computing-Erfahrung für Zuhause, die Schule oder das Büro suchen”, kommentierte Google-Produktmanager Caesar Sengupta. “Wir begrüßen LG in der Chrome-Familie.” Beide Unternehmen arbeiten schon länger eng zusammen. Der südkoreanische Hersteller fertigte für Google das Android-Smartphone Nexus 4 und produziert auch dessen aktuellen Nachfolger Nexus 5.

Bereits im Oktober hatte es Hinweise darauf gegeben, dass LG irgendein Gerät mit Chrome OS plant. Damals ließ es sich die Markennamen ChromeOne, ChromeDesk und ChromeStation für die Geräteklassen Laptop, Computer, Convertible und Tablet schützen.

[Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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