Jolla Phone: Online-Verkauf des Sailfish-OS-Smartphones in Deutschland gestartet

Das Sailfish-OS-Smartphone Jolla kann in Europa – darunter auch Deutschland – ab sofort über den neuen Online-Store des Unternehmens für 399 Euro erworben werden. Die Lieferung erfolgt innerhalb von zwei bis vier Wochen. Europäische Vorbesteller erhalten ihre Geräte laut Jolla noch bis Weihnachten.

Das Smartphone Jolla mit dem auf Linux basierenden MeeGo-Nachfolger Sailfish OS ist ab sofort in Europa über den neu eröffneten Online-Shop des Herstellers erhältlich. Das Gerät kostet 399 Euro zuzüglichen 15 Euro für den Versand. Die Lieferung sollte innerhalb von zwei bis vier Wochen nach der Bestellung erfolgen.

Jolla Phone: Online-Verkauf des Sailfish-OS-Smartphones in Deutschland gestartet

Das Sailfish-OS-Smartphone Jolla kann in Europa – darunter auch Deutschland – ab sofort über den neuen Online-Store des Unternehmens für 399 Euro erworben werden. Die Lieferung erfolgt innerhalb von zwei bis vier Wochen. Europäische Vorbesteller erhalten ihre Geräte laut Jolla noch bis Weihnachten (Bild: Jolla).

Das Jolla-Smartphone stand seit Mai zum Vorverkauf und war zwischenzeitlich wieder vergriffen. Käufer, die das Gerät bereits vorbestellt haben, werden es noch zu Weihnachten in den Händen halten. Zumindest verspricht das der Jolla-CEO Tomi Pienimäki. „Nach der Lösung einiger technischer Logistikprobleme werden alle von europäischen Kunden vorbestellen Geräte bis Weihnachten ausgeliefert „, so Pienimäki in einer Erklärung.

Weiterhin gab das Unternehmen den Start der Website together.jolla.com bekannt. Darüber können Community-Mitglieder dem Hersteller gewünschte Features und Funktionen mitteilen. „Wir haben viele wertvolle Rückmeldungen erhalten – zum Beispiel in Bezug auf die Energieverwaltung und die am häufigsten gewünschten Funktionen. Auf das Feedback will Jolla auch schnell reagieren. „Wir haben bereits zwei Updates für das Betriebssystem freigegeben und wollen den Funktionsumfang mit regelmäßigen Over-the-Air-Aktualisierungen stetig erweitern“, so der Jolla-CEO.

Jolla Phone: Online-Verkauf des Sailfish-OS-Smartphones in Deutschland gestartet

Das Sailfish-OS-Smartphone Jolla ist mit einem 4,5-Zoll-qHD-Display, einer Dual-Core-CPU, 1 GByte RAM, 16 GByte Speicher, einem microSD-Kartenslot, einer 8-Megapixel-Kamera und LTE. ausgestattet. Das Betriebssystem Sailfish OS basiert wie Ubuntu Touch OS auf einer Steuerung durch Gesten und kommt ohne einen Home- oder Zurück-Button. (Bild: Jolla).

Das Jolla-Phone kommt mit einem 4,5 Zoll großen Display mit einer qHD-Auflösung von 960 mal 540 Pixel, einem 1,4-GHz-Dual-Core-Prozessor von Qualcomm, 1 GByte RAM, 16 GByte internem Speicher samt microSD-Kartenslot zum Erweitern der Kapazität. Weiterhin unterstützt es den Mobilfunkstandard LTE. In welchen Ländern beziehungsweise auf welchen Frequenzen LTE unterstützt wird, das hat Jolla noch nicht bekannt geben. Zur Ausstattung gehören auch GSM, UMTS, WLAN 802.11 b/g/n (2.4-GHz-Band), Bluetooth 4.0, AGPS, Glonass und USB 2 0. Für Fotos und Videos bringt das Jolla eine rückseitige 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz mit. Eine 2-Megapixel-Webcam auf der Vorderseite kann für Videochats verwendet werden. Die Stromversorgung übernimmt ein austauschbarer 2100-mAh-Akku, der für eine Gesprächszeit von maximal 10 Stunden und eine Standby-Zeit von maximal 500 Stunden sorgen soll. Das Smartphone misst 131 mal 68 mal 9,9 Millimeter und wiegt 141 Gramm.

Weiterhin besteht das Jolla-Smartphone sozusagen aus zwei Teilen – dem Smartphone selbst und einem Cover für die Rückseite. “Fügt man die beiden Hälften des Jolla-Phones zusammen, verändert sich auf der Software-Seite das Look and Feel”, so der Jolla-CEO Tomi Pienimäki. Verantwortlich dafür sei ein in die Abdeckung integrierter Chip. So installiert sich beispielsweise automatisch ein neues Theme, das zu den Farben des Gehäuses passt. Außerdem dient die Rückseite dazu, das Jolla-Phone mit zusätzlichen Features wie einer QWERTZ-Tastatur, NFC-Funktionalität oder einem besseren Blitzlicht auszustatten. Die Farbe der “Other Half” können Nutzer selbst wählen.

Das Betriebssystem Sailfish OS basiert wie Ubuntu Touch OS auf einer Steuerung durch Gesten. Einen Home- oder Zurück-Button gibt es hier also auch nicht. Eine Besonderheit von Sailfish OS ist, dass auch Apps auf dem Smartphone installiert werden können, die für Googles mobiles Betriebssystem Android entwickelt wurden. Allerdings können Jolla-Besitzer bisher nicht direkt auf den Play Store zugreifen, sondern müssen sich mit dem App-Store des russischen Suchmaschinenanbieters Yandex begnügen, der nur einen kleinen Teil aller Android-Apps im Angebot hat (über 85.000). Daneben können Nutzer zwar auch native Apps aus dem Jolla-Store beziehen, bisher stehen dort aber auch nur wenige grundlegende Anwendungen wie ein E-Mail-Client oder eine App zum Öffnen von Dokumenten zur Auswahl.

[Mit Material von Liam Tung, ZDNet.com]

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Autor: Christian Schartel
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Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Jolla Phone: Online-Verkauf des Sailfish-OS-Smartphones in Deutschland gestartet

  • Am 23. Dezember 2013 um 11:20 von Rostow

    Ein viel versprechendes Gerät. Mich würde mal interessieren ob der integrierte Messenger auch xmpp Videochats kann.

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