HP soll an Android-Phablets mit 6- und 7-Zoll-Displays arbeiten

Die Android-Phablets von HP sollen ein 6 und 7 Zoll großes Standard-LC-Display mit einer 720p-HD-Auflösung mitbringen und von Qualcomms Snapdragon-400-CPU angetrieben werden. Die Geräte sollen zwischen 200 und 250 Dollar kosten und für Entwicklungsmärkte konzipiert sein.

Dass HP nach dem HP Veer wieder den Einstieg in den Smartphone-Markt plant und ein AndroidSmartphone herausbringen wird, das kam bereits im letzten Jahr auf. Im Juli 2013 hatte Hewlett-Packard unseren amerikanischen Kollegen von CNET.com dann offiziell bestätigt, ein Smartphone in Arbeit zu haben. Nachdem sich zeitnah im Netz aufgetauchte Render-Bilder eines vermeintlichen HP-Smartphones mit Android als Betriebssystem als Fälschungen herausstellten, gibt es nun neue Gerüchte um kommende HP-Geräte.

HP soll an Android-Phablets mit 6- und 7-Zoll-Displays arbeiten

Einem Artikel von The Information zufolge soll HP an  Phablets mit Displaydiagonalen von 6 und 7 Zoll arbeiten. Die Smartphones mit übergroßen Bildschirmen sollen der nur für Abonnenten zugänglichen Nachrichtenseite zufolge für Entwicklungsmärkte (BRIC-Staaten: Brasilien, Russland, Indien, China) konzipiert sein und zwischen 200 und 250 Dollar kosten.

Was die Ausstattung angeht, tippt GigaOm auf ein System-on-a-Chip vom Kaliber des Qualcomm Snapdragon 400 und ein Standard-LC-Display (nicht etwa IPS) mit 720p-HD-Auflösung. Damit würden die Phablets den mit dem Slate 7 begonnenen Trend fortsetzen, das im Mai für 149 Euro auch in Deutschland gestartet war. Für entwickelte Märkte zeichnet sich bei HPs Android-Tablets dagegen ein leichter Trend zu mehr Qualität ab, wie die jüngsten Geräte HP Slate 7 Extreme oder vor allem HP Slate 8 Pro belegen.

HP war im Smartphone-Markt mit den WebOS-Modellen des 2010 übernommenen Unternehmens Palm gescheitert und zog sich 2011 daraus zurück. Aber schon im September 2012 erwähnte CEO Meg Whitman in einem Interview mit Fox Business Network die Absicht, einen neuen Anlauf zu starten. Mit den androidbasierten Tablets der Slate-Reihe ist auch technisch der Grundstein gelegt. Ein Zeitplan wurde aber nie kommuniziert.

Whitman sagte Fox nur, dass man an einem Smartphone arbeite und dieses Segment eines Tages wieder besetzen werde, “weil so etwas in vielen Ländern der Erde der erste Computer eines Nutzers sein wird. Und wir sind eine Computerfirma.” Diese Aussage passt genau zu den jetzt kolportierten Plänen.

Den Verkauf von Palm an HP übrigens bezeichnete der frühere Palm-CEO Jon Rubinstein in diesem Sommer als “eine Verschwendung”. HP hatte 1,2 Milliarden Dollar gezahlt, um es auf zahlreichen Geräten – vom PC über Tablet und Smartphone bis zum Drucker – einzusetzen. Stattdessen kam schon kurz nach dem Start des ersten Touchpad-Tablets das Aus.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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