Blackberry bringt 2014 ein Einsteiger-Smartphone für unter 200 Dollar heraus

Blackberrys Einsteiger-Smartphone wird ein reines Touchscreen-Gerät sein und in Kooperation mit Foxconn hergestellt. Außerdem plant Blackberry ein High-End-Modell mit Hardware-Tastatur.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hat Blackberry-CEO John Chen im Rahmen eines Pressegesprächs zwei neue Smartphones für das Jahr 2014 in Aussicht gestellt. Dabei handelt es sich zum einen um ein erschwingliches Einsteiger-Touchscreen-Gerät, das in Kooperation mit Foxconn gebaut wird und nicht mehr als 200 Dollar kosten soll. Zum anderen plant Blackberry ein High-End-Modell mit Hardware-Tastatur, das von dem Unternehmen selbst hergestellt wird.

Blackberry bringt 2014 ein Einsteiger-Smartphone für unter 200 Dollar heraus

Blackberrys Einsteiger-Smartphone wird ein reines Touchscreen-Gerät sein und in Kooperation mit Foxconn hergestellt. Außerdem plant Blackberry ein High-End-Modell mit Hardware-Tastatur (Bild: Blackberry-CEO John Chen auf der CES 2014 in Las Vegas, CNET.com).

Den Verkauf von Smartphones an Verbraucher will Blackberry also nicht einstellen, auch wenn es bereits angekündigt hatte, sich in den nächsten 18 Monaten auf den Enterprise-Bereich konzentrieren zu wollen. Chen versichert: “Wir ziehen uns nicht aus dem Verbrauchergeschäft zurück”. Allerdings habe man den Gedanken aufgegeben, ernsthaft mit Flaggschiff-Smartphones wie dem Apple iPhone 5 oder dem Samsung Galaxy S4 konkurrieren zu wollen.

Die Vereinbarung mit Foxconn bedeutet laut Chen aber keineswegs ein Outsourcing des Hardwaregeschäfts an den taiwanischen Auftragsfertiger. Es handle sich vielmehr um eine Partnerschaft, bei der sich Foxconn insbesondere um technische Fragen kümmere, während Blackberry teilweise an der Hardware arbeite und sich auf die Software konzentriere. Die Geräte sollen weiterhin unter der Marke Blackberry und von seinem eigenen Vertrieb vermarktet werden.

Foxconn könne Entwicklung und Herstellung besser beschleunigen als Blackberry. Zugleich seien Kostenvorteile zu erwarten, da Foxconn bessere Konditionen für die Komponenten herausholen könne. Standardkomponenten sollen mehr als bisher zum Einsatz kommen – und da Foxconn die Lagerhaltung übernimmt, entfällt das finanzielle Risiko für Blackberry.

[Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de]

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Autor: Christian Schartel
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