Android-Smartphone Samsung Galaxy S5: Metallausführung soll rund 800 Euro kosten

Das Android-Smartphone Samsung Galaxy S5 soll in der Metallausführung rund 800, in der Kunststoff-Version rund 650 Euro kosten. Das Display bietet Insider-Quellen zufolge eine QHD-Auflösung von 2,560 mal 1,440 Pixel. Als CPU wird unter anderem Qualcomms neuestes SoC Snapdragon 805 zum Einsatz kommen.

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hat Samsung bestätigt, dass sein kommendes Android-Smartphone, das Galaxy S5, im März oder spätestens April herauskommen, sich vom Design her signifikant von seinen Vorgängern unterscheiden und womöglich mit einem Iris-Scanner ausgestattet sein wird. Über die weitere Ausstattung des Gerätes konnte bisher allerdings nur spekuliert werden. Die Webseite SamMobile, die in der Vergangenheit häufig Recht behalten hat, will unter Berufung auf einen Insider, einen Teil der technischen Daten in Erfahrung gebracht haben.

Android-Smartphone Samsung Galaxy S5: Metallausführung soll rund 800 Euro kosten

Das Android-Smartphone Samsung Galaxy S5 soll in der Metallausführung rund 800, in der Kunststoff-Version rund 650 Euro kosten. Das Display bietet Insider-Quellen zufolge eine QHD-Auflösung von 2,560 mal 1,440 Pixel. Als CPU wird unter anderem Qualcomms neuestes SoC Snapdragon 805 zum Einsatz kommen (Bild: CNET.com).

Die offenbar als vertraulich geltende Quelle hat SamMobile bestätigt, dass das Galaxy S5 – wie spekuliert – in zwei Varianten erhältlich sein wird – mit Plastik-Chassis und alternativ auch mit Metallgehäuse. Das höherwertige Modell soll rund 800 Euro, die Kunststoff-Ausführung rund 650 Euro kosten. Eine ähnliche Strategie verfolgt Apple mit dem iPhone 5C und iPhone 5S. Ob das komplette Gehäuse des S5 oder nur die Rückseite aus Metall gefertigt ist, das bleibt offen. Die Fertigung soll angeblich der Zulieferer von HTC und Apple übernehmen, der auch die Gehäuse des HTC One und des iPad Mini herstellt.

Das Display des S5 wird dem Artikel zufolge über eine QHD-Auflösung von 2,560 mal 1,440 Pixel verfügen. Kürzlich ist ein bisher unbekanntes Samsung-Phone auch in einem Benchmark-Test (GFXBench) aufgetaucht, was dies nochmals bestätigen würde. Die Pixeldichte würde bei einer QHD-Auflösung rund 587 ppi betragen. Zum Vergleich: Der Full-HD-Screen des Galaxy S4 kommt auf 441 ppi. Die Größe der Anzeige ist noch nicht gewiss. SamMobile rechnet mit einer 5,25-Zoll-Diagonale. Ob Samsung ein gebogenes oder gar faltbares Display verbaut, das wird nicht erwähnt. Wie Korea Herald berichtet, muss Samsung seine Pläne für ein gekrümmtes Smartphone-Displays aber zurückstellen. Demnach werden die in Galaxy Round und LG G Flex verbauten Displays nicht dem kommenden Spitzenmodell zu finden sein.

Zudem wird das Galaxy S5 laut dem Insider das erste Android-Smartphone sein, das mit Qualcomms neuester Prozessor-Generation Snapdragon 805 ausgestattet sein wird, die es kürzlich auf der CES in Las Vegas vorgestellt hat. Der Quad-Core-Prozessor ist für Taktraten von bis zu 2,5 GHz ausgelegt und unterstützt Videos mit 4K Auflösung, bietet LTE und kommt mit einer neuen Grafikeinheit (Adreno 420), die die Leistung des direkten Vorgängers um bis zu 40 Prozent übertreffen soll. Den Einsatz einer 64-Bit-CPU, wie bereits Samsung-CEO Shin Jong-kyun im September gegenüber der Korea Times angekündigt hatte, konnte der Insider dagegen nicht bestätigen. Allerdings gilt es als wahrscheinlich, dass die teurere Ausführung mit Metallgehäuse mit Samsungs 64-Bit-Chip Exynos 6 ausgestattet sein wird, der nun auch LTE unterstützen soll.

Darüber hinaus wird das S5 auch mit einer 16-Megapixel-Kamera ausgestattet sein. Ein optischer Bildstabilisator könnte ebenfalls mit an Bord sein. Über den Akku oder die RAM-Ausstattung konnte die Quelle nicht berichten. Bisherige Gerüchte gehen von 3 GByte Arbeitsspeicher und einem riesigen 4000-mAh-Akku aus.

Die Gerüchte um einen Iris-Scanner hatte Samsung auf der CES nochmals selbst angeheizt. “Wir untersuchen die Möglichkeit”, so Lee Young Hee, Executive Vice President von Samsungs Mobilsparte. Kurz darauf hatte jedoch Ryan Bidan, Direktor für Mobile-Produktmarketing bei Samsung USA, auf der CES in Las Vegas erklärt, in Zukunft keine unausgereiften Funktionen mehr in seine Geräte integrieren zu wollen.

Der Iris-Scanner funktioniert – falls ihn Samsung verbaut – dann aber wahrscheinlich ähnlich wie der Fingerabdruck-Scanner des Apple iPhone 5S. Neben dem Entsperren des Smartphones könnte er auch zum Einkaufen von Apps & Co. dienen. Ein zuverlässiger Augenscanner dürfte auch etwas schwerer zu täuschen sein als Apples Touch-ID-Fingerabdruckscanner, den Mitglieder des Chaos Computer Clubs (CCC) schon nach nur kurzer Zeit überlistet hatten. Datenschützer dürften aber auch bei Samsung-Technologie ihre Bedenken äußern.

Als Betriebssystem kommt voraussichtlich Android 4.4.x KitKat zum Einsatz. Gerüchten zufolge könnte Samsung das S5 alternativ auch mit Tizen OS ausstatten, das zu den Bereichen zählt, die Samsung im kommenden Jahr vorantreiben soll.

Neben dem Galaxy S5 soll Samsung auch einen Nachfolger des S4 Zoom und S4 Mini planen. Das S5 Zoom und S5 Mini sollen im Juni oder Mai vorgestellt werden, wie SamMobile berichtet.

[Mit Material von Eric Mack, CNET.com]

Autor: Christian Schartel
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Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Android-Smartphone Samsung Galaxy S5: Metallausführung soll rund 800 Euro kosten

  • Am 15. Januar 2014 um 17:14 von SmartphoneHilfe.de

    Ein sehr interessanter Beitrag zum Thema S5.
    Wir sind sehr gespannt was Samaung sich einfallen lässt, zumal das S4 ungewohnt lang auf dem Markt ist. Lassen wir uns mal überraschen!

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