News-Reader Facebook Paper soll in den kommenden Wochen an den Start gehen

Facebook Paper soll dem News-Reader Flipboard ähneln und Facebook-Mitglieder mit optisch aufbereiteten Nachrichten versorgen sowie über Statusupdates auf dem Laufenden halten. Geplant ist entweder eine eigenständige App für Smartphones und Tablets oder eine Web-Version, die auch für Mobilgeräte geeignet ist.

Facebook arbeitet an einer Art News-Reader, der auf den Namen „Facebook Paper“ hören soll, wie der Blog Recode unter Berufung auf Insider-Quellen berichtet. In den kommenden Wochen soll der News-Reader bereits an den Start gehen. Ein Release könnte sogar noch für diesen Monat geplant sein.

News-Reader Facebook Paper soll in den kommenden Wochen an den Start gehen

Facebook Paper soll dem Bericht zufolge dem Social-News-Reader Flipboard ähneln und Facebook-Mitglieder auf ähnliche Weise mit optisch aufbereiteten Nachrichten versorgen. Diese bezieht der Reader von verschiedenen Quellen. Neben Artikeln von unterschiedlichen Medienpartnern wie New York Times oder Washington Post soll Facebook Paper Nutzer auch über Statusupdates auf dem Laufenden halten. Geplant sei entweder eine eigenständige App für Smartphones und Tablets oder eine Web-Version, die auch für Mobilgeräte geeignet ist.

Gegenüber unseren amerikanischen Kollegen wollte Facebook kein Kommentar dazu abgeben. Die Bedeutung von Nachrichten für seine Zukunft hat es aber im Lauf des Jahres 2013 durch eine Reihe kleiner Modifikationen betont. Erst kürzlich änderte es etwa die Gewichtung seines Newsfeeds, um Nachrichtenartikeln Priorität vor Internet-Memes einzuräumen. Das Gerücht, Facebook arbeite an einem News-Reader, kam auch schon im Juni 2013 auf. Auch damals war die Rede von einem News-Dienst, der dem Vorbild von Flipboard folgt.

Facebook hatte in der Vergangenheit schon Newsreader von Partnern wie der Washington Post eingebunden, die aber keine überzeugende Nutzererfahrung boten. Es müsste mit Paper solche Ansätze, aber auch beliebte Fremdprodukte wie das genannte Flipboard übertreffen, um erfolgreich zu sein. Dass es ihm eher schwerfällt, fremde Dienste zu kopieren, hat allerdings schon das Scheitern des Snapchat-Klons Poke gezeigt, der bei Facebook Deutschland tatsächlich „Facebook-Anstupser“ heißt.

Was neue Funktionen angeht, arbeitet Facebook bekanntlich auch an einem verbesserten Messaging-Angebot im Stil von Blackberrys BBM. Die Übernahme von Branch diese Woche deutet außerdem an, dass Facebook auf eine neue Art von Diskussionsforen hinarbeitet. Sie sollen dem Social Network ermöglichen, nicht mehr nur Freunde zu vernetzen, sondern verstärkt auch neue Bekanntschaften zu vermitteln – etwa indem Nutzer gemeinsame Themen diskutieren. Die neun Mitarbeiter von Branch bilden dazu den Grundstock einer neuen Abteilung namens „Facebook Conversations“ mit Sitz in New York.

[Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de]

Tipp: Sind Sie ein Facebook-Experte? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Autor: Christian Schartel
Christian Schartel Christian Schartel Christian Schartel

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu News-Reader Facebook Paper soll in den kommenden Wochen an den Start gehen

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *