Details zum Nokia Lumia Icon zu früh veröffentlicht

Es kommt mit 5-Zoll-Display, 20-Megapixel-Pureview-Kamera, 32 GByte Speicher, Qualcomm-Prozessor Snapdragon 800 mit vier Kernen und 2,2 GHz Takt. Die Daten entsprechenden den unlängst gesehenen Specs des Lumia 929.

Für ein neues Nokia-Gerät wurde vom US-Mobilfunknetzbetreiber Verizon wohl versehentlich verfrüht geworben. Die später hastig entfernte Seite beschäftigte sich mit einem Modell namens Lumia Icon, das Nokia noch gar nicht angekündigt hat. Diverse Twitter-Nutzer und der Blog GigaOm konnten Screenshots anfertigen.

Nokia Lumia Icon (Bild: Verizon, via GigaOm)

Nokia Lumia Icon (Bild: Verizon, via GigaOm)

Das Modell Icon kommt demnach mit einem 5-Zoll-Bildschirm, 20-Megapixel-Pureview-Kamera und 32 GByte Storage. Das Datenblatt vermerkt zudem einen Qualcomm-Prozessor Snapdragon 800 mit vier Kernen und 2,2 GHz Takt.

Verizon hatte diesen Monat schon einmal eine Testseite zu einem neuen Nokia-Modell veröffentlicht. Es handelt sich offenbar um ein und dasselbe Gerät, auch wenn der Name in jenem Fall Lumia 929 lautete. Es ist also nicht klar, für welche Bezeichnung sich Nokia letztlich entscheiden wird. Bisher hatte es jedoch stets drei- bis vierstellige Modellnummern gewählt, während konkrete Namen nur vorab und intern Verwendung fanden.

Einen offiziellen Preis für das Gerät gibt es bisher nicht. GigaOm berichtet lediglich, die inzwischen gelöschte Seite habe 777 Dollar sowohl mit als auch ohne Vertrag genannt. Es dürfte sich also nur um einen Platzhalter gehandelt haben.

In den letzten zwei Jahren war fast jedes Nokia-Gerät zumindest als Bild oder Codename vorab bekannt geworden. Möglicherweise hat Nokia ein Problem mit der Geheimhaltung – oder es verfolgt eine neue Marketingstrategie. Ein dickes Fragezeichen steht so oder so noch hinter dem Android-Modell Normandy, das offenbar über eine Windows Phone ähnelnde Oberfläche und spezielle Dienste und Apps wie Skype, Nokia Here Maps oder auch Nokia Camera verfügt. Trotz bekannt gewordener Fotos und Screenshots in hoher Qualität fällt es schwer zu glauben, dass der neue Besitzer von Nokias Gerätesparte, also Microsoft, das Risiko einer Blamage mit Android auf sich nimmt.

[mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.e]

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin
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